Erste Reihe (v. links): Bürgermeister Lutz Urbach, Dr. Horst-Dieter Weinhold, Claus-Andreas Fliegner; Zweite Reihe (v. links): Prof. Dr. Stephan Baldus, Dr. Harald Januschewski, Dr. David Bórquez, Prof. Dr. Christian Rudlowski; Dritte Reihe (v. links): Dr. Stefan Korsten, Dr. Dirk Hennesser, Dr. Guido Lerzynski; Foto: Laura Wallötter

Das neue Tumorzentrum Rhein-Berg e.V. will die Experten in der Region vernetzen und damit die Behandlung von Krebskranken verbessern. 

Jede Tumorerkrankung erfordert eine professionelle und koordinierte Behandlung, möglichst ohne Wartezeiten oder Wege. Voraussetzung dafür ist wiederum eine gute Zusammenarbeit
zwischen allen Behandlern.

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Mit dem Tumorzentrum Rhein-Berg e.V. wurde nun eine Organisation geschaffen, die sich genau das vorgenommen hat: Ein Netzwerk zu bilden, für die optimale Beratung und Behandlung von Tumorpatienten in Rhein-Berg, teilt das neue Zentrum in einer Presseerklärung mit. Beteiligt sind  onkologisch tätige Ärzte und alle Bergisch Gladbacher Krankenhäuser.

In der Region gebe es hervorragende Fachleute, doch bislang habe eine koordinierende Stelle für die Zusammenarbeit gefehlt. „Mit der Gründung des Tumorzentrum Rhein-Berg e.V. haben wir einen ersten Schritt getan und die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen, um eine optimale Versorgung von Patienten in der Region zu gewährleisten“, sagt Dr. med. Horst-Dieter Weinhold, Vorsitzender des Tumorzentrum Rhein-Berg e.V.

Das Angebot richte sich an Patienten, wie aber auch an Mediziner, Therapeuten und Selbsthilfegruppen im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Im Rahmen der Gründungsveranstaltung des Vereins im Ratssaal Bergisch Gladbach begrüßte Bürgermeister Lutz Urbach das Engagement. Jetzt gelte es, nach und nach die Ärzte in der Region einzubinden.

Zunächst will der Verein die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachrichtungen definieren und Fachinformationen für Hausärzte sowie Angebote für Betroffene und deren Angehörige
entwickeln. Langfristig wird eine Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft angestrebt.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es auf der Website des Tumorzentrums.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Das ist ein interessantes Projekt. Ich würde mich auf Updates diesbezüglich freuen, da so etwas gut skalierbarsein könnte und landesweit übernommen werden kann. Liebe Grüße, Monika.