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9 Kommentare zu “Grünes Licht für Krüger-Bau im Neuborner Busch”

  1. Auf der Versammlung des Bürgerportals am Bock habe ich immer mehr den Eindruck gewonnen das der FNP vor der Offenlage in Krüger Instant Tee haltbar gebadet wurde.

  2. Die Firma Krüger hat vor einiger Zeit versprochen, sich nicht weiter in Richtung Wald auszudehnen. An dieses Versprechen fühlt die Firma sich wegen geänderter wirtschaftlicher Situation nicht mehr gebunden.
    Nun verspricht dieselbe Firma Arbeitsplätze zu schaffen unter der Bedingung, dass sie in Richtung Wald bauen dürfen.
    Ich frage mich, wie irgend jemand diesen neuen Versprechungen glauben schenken kann.
    Wenn sich die wirtschaftliche Situation dann wieder ändert, dann fühlt sich die Firma Krüger wieder nicht an das Versprechen gebunden.
    Im Endeffekt gibt es dann keinen Wald mehr und keine Arbeitsplätze.

  3. Für Wortbruch gibt es noch eine Steigerung. Wenn Kinder das Wort ihrer Eltern brechen. Dann
    ist der Grad der Verwerflichkeit erreicht.

  4. Es hat den Anschein als wären die Klimaschutzbedingen der Welt für unsere Stadt bedeutungslos. Traurig, dass nicht die Vernunft siegt. Scheinbar hat sich der Bürgermeister sich damit abgefunden, dass die Menschheit einst auf verbrannter Erde Instant Tee schlürfend dahinsiecht. Wenn es für Verantwortungslosigkeit eine Steigerung gäbe, ich hätte mich ihrer gerne bedient.

  5. Wer hat wen in der Zange. Ich habe ein Schreiben des Bürgermeisters vorliegen worin er mir mitteilt, dass Krüger über ausreichend eigene Grundstücke verfügt. Das soll nun nicht mehr wahr sein. Nun soll das nicht mehr wahr sein. Was darf man denn noch glauben. Es scheint
    notwendig zu sein, nur noch Post von der Stadt mit notarieller Bestätigung zu lesen. Kann man wirklich noch an einen sauberen Vorgang glauben ? Eines kann man meiner Meinung nach sagen, wenn dieser Wald gerodet wird, stellt sich die Stadt Berg. Gladbach gegen die Klimaschutzbedingungen der ganzen Nation.

  6. Wie der Bürgermeister nach dem Stopp der Rodung im Hambacher Wald und der starken Forderung der Kölner Politiker nach Schutz der wichtigen Kaltluftleitbahnen seine Stellungnahmen noch aufrecht halten kann, ist mir ein Rätsel.

    Er läßt den Wunsch der Bürger nach Wohlbefinden und guter Wohnqualität außen vor und fordert weiteres Wachstum für den KRÜGER-Konzern für alle Zeiten.

    Der Bürgermeister unserer Stadt sieht die Zeichen der Zeit nicht und nicht die gesamtgesellschaftliche Diskussion. Er denkt an Wachstum, steigende Gewerbeeinnahmen und an den Ehrenbürger W. Krüger.

    Ich hoffe auf die Ratsmitglieder der SPD-Fraktion, dass die sich nicht vor den Wachstumswagen von Krüger
    spannen lassen sondern das Wohl der Bürger an 1. Stelle setzen!

    Rolf-Albert Schmitz, Bürgerinitiarive”Rettet den Neuborner Wald”

  7. Na, das schlägt doch wohl dem Fass den Boden raus. Trotz stärkster Proteste der Bevölkerung und erheblicher Bedenken des “Umweltschutzbehörde des Kreises” und des “Landesbetrieb Wald” sowie der klaren Ablehnung durch “Rheinisch Bergischen Naturschutzbund” und dem “Naturschutzbund Heideterrasse” macht die Stadtverwaltung einen Kotau vor Herrn Krüger.

    Der Verwaltung sind die “Eingriffe in die Schutzgüter vertretbar (…). Wer aber hat den Gewerbeflächenbedarf n a c h g e w i e s e n und wer hat sich “im Rahmen der Darstellung der Abwägung” einfallen lassen, was soviel heißt wie “durch die Mitte des Rückens ins Auge”? der Satz “Vorliegend werden die Belange der wirtschaftlichen Entwicklung und der Arbeits- und Ausbildungsplätze Vorrang eingeräumt” stimmt so nicht und will nur in die Irre führen. In wie vielen Gesetzen, Bestimmungen und Empfehlungen wird explizit darauf hingewiesen, dass alle Veränderungen in Flächennutzungsplänen u. ä. unbedingt die Natur, den Umweltschutz und vor allem die Bevölkerung einzubeziehen haben. Durch eine Bewilligung der Krüger-Pläne wird also gegen diese Gesetze Bestimmungen und Empfehlungen verstoßen, ohne dass die Protagonisten rot werden (im Gesicht). Die Liste der später im Bebauungsplan zu berücksichtigen und zu untersuchenden Punkte mag vollständig sein. Ob daraus s p ä t e r Konsequenzen gezogen werden würden, die die aufgezählten Begründungen für den Bau ins Gegenteil kehren, ist mehr als unwahrscheinlich. Nein, der ganze Krüger-Deal ist zu verdammen und vom Rat in die Schranken zu weisen. Und der Bürgermeister hilft, wo er kann. Lange hat man nichts von ihm in Punkto FNP gehört, nun spielt er wieder den Steigbügelhalter für Krüger.

    Marc Krüger gab selbst zu, dass der Neubau im Neuborner Busch der Zukunft des Unternehmens dienen solle. Die freien Flächen seines Grundbesitzes an der Zinkhütte müssten für baldige Produktionsflächen freigehalten werden. “Bald” ist ebenso trügerisch wie des Bürgermeisters Hoffnung, Krüger würde immer nur weiter wachsen. Wie schrecklich solche Annahmen – in viel größerem Rahmen, aber prinzipiell sehr ähnlich – wirken können hat die Lehmann-Pleite 2008 gezeigt – mit einem Unterschied. Ob Krüger nun erfolgreich die nächsten 50 Jahre übersteht oder nicht, die jetzt getroffenen, falschen Entscheidungen sind nicht mehr rückgängig zu machen. Nach Lehmann krauchen zwar immer noch Geldinstitute herum (Deutsche Bank), um ihre Fehlentscheidungen aufzufangen. Das aber ist auf die eine oder andere Art endlich. Die Bäume aber, die Krüger abholzen will, die neuen Gebäude, der Schaden durch die Umweltbeeinflussung und die Probleme, die der Bevölkerung zukünftig erheblich schaden werden, sind niemals rückgängig zu machen.

    Außerdem gehören zu den Kernaufgaben im Baugesetzbuch für die Erstellung eines neuen FNP die Belange, die unmittel- und mittelbar die Bevölkerung treffen. Das vergisst Herr Urbach gerne zu erwähnen (und nicht nur er). Urbach: “Der Eingriff in Waldflächen steht dem n a c h g e w i e s e n e n Bedarf (:::) gegenüber”. Wenn schon die schlichte Behauptung eines Krügers, er brauche diesen Wald, ausreicht, dass die Bergisch Gladbacher Verwaltung samt Spitze strammsteht, könnte man mal behaupten, ein großer Teil des jetzt vorgelegten Entwurfs des FNP ist schlecht. Ob die Herrschaften dann zurückrudern?

    Durch “Unschärfe” des Regionalplans ergibt sich in Grenzbereichen kein unmittelbares Bauverbot für die kommunale Bauplanung, also auch nicht für den Neuborner Busch, schreibt der Bürgermeister. Er nimmt also eine negative Begründung für das Durchsetzen einseitiger Pläne, als wenn er ein dem Gemeinwohl zukommendes Objekt von formaljuristischen Problemen befreien will. Und wie soll “die Funktion des (…) Grünzuges trotz Flächenausweisungen (…) erhalten bleiben?”. Das soll vielleicht auch der Bebauungsplan richten, der dann ebenfalls zugunsten Krügers irgendwie ausgelegt wird.

    Die Behauptung, Krügers Gutachter hätte das Gebiet sozusagen freigesprochen wird mit der Gegenbehauptung gekontert, man hätte es nur zur Kenntnis genommen und “stadteigene Untersuchungen und Erkenntnisse” herangezogen. Das ist ein echter Lacher. Wenn die Leute, die den 1. FNP-E. aufs Papier gesetzt haben bzw. setzen ließen, auch für die “stadteigenen Untersuchungen und Erkenntnisse” für den Neuborner Busch verantwortlich sind, weiß jeder, dass man sich darauf nicht, aber ach gar nicht verlassen kann.

    Das Gerede darüber, dass die Wirkung von Klimazonen auch mit einem Krügerbau anzustreben ist, konnte sich der Bürgermeister ebenso sparen wie der Vorwurf, keiner könne Naherholung vor der Haustüre verlangen. Das sind genau die Argumente, auf die oft von der Industrie, Immobilienverwertern und Bauunternehmen zurückgegriffen wird, wenn man auf Widerstände stößt. Das ist einem Bürgermeister nicht würdig.

    Alles in Allem hatte man gehofft, nach 2 Änderungen würde der FNP-E. noch einmal verbessert. Da die Verwaltung nicht nur kein Interesse daran hat sondern der Bürgermeister sogar hochempfindliche Problemstellungen mit ein paar nach Fachwissen klingenden Sätze wehwischt, i s t n u n d e r R a t g e f r a g t ! ! !

  8. Wieso hat „dieser Satz schon einmal ins Leere geführt“? Ich verstehe diese Bemerkung nicht.

  9. ZITAT Urbach: WIR schaffen das schon.
    Dieser Satz hat schon einmal ins Leere geführt.

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