Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

Articles in this series

3 Kommentare zu “Krüger will weiter wachsen – in Bergisch Gladbach”

  1. Lothar Eschbach

    Eigentlich kann man einem heimischen und ortsansässigen Unternehmen mit einem solchen Geschäftserfolg nur gratulieren, was ich hiermit von Herzen machen möchte, Glückwunsch an die Führung der Firma Krüger.
    Das sind Wachstumsraten, da kann man nur von träumen. Wohin führt das aber automatisch? Plötzlich spielt man in einer anderen Liga. Diese andere Liga erfordert, dass man sich völlig anderen Fragen stellen muss. Wer als Gladbacher Bürger die Firma Krüger in Bergisch Gladbach vor Augen hat, der sollte mal diesen link benutzen:
    https://www.krueger-unternehmen.de/de/standort
    Mit dem Geschäftsmodell der Firma scheint ein großer Flächenverbrauch einherzugehen, zumindest vermitteln die Bilder des firmeneigenen Internetauftritts mir diesen Eindruck.
    Die Fragen die sich da stellen bewegen sich mit Sicherheit nicht nur im Bereich der Finanzierung dieses Wachstums, der operativen Umsetzung der jeweils standortbezogenen Maßnahmen für dieses Wachstum, um die Sicherstellung von Produktqualität, Mitarbeiterzufriedenheit, Vertriebserfolg und Kundenzufriedenheit sondern u.a. auch um CSR, Corporate Social Responsibility. Und es gibt weitere Fragen.
    Wenn ich mit meinem Unternehmen dann mit den Wurzeln in einem innerstädtischen Industriegebiet liege, dann stellt sich auf diesem Wachstumspfad unweigerlich die Frage nach den Grenzen des Wachstums am Gründungsstandort. Die Heimatstadt zu beglücken, das ist eine tolle Sache und auch als Vorhaben gut gemeint, aber gut gemeint ist nicht auch zwingend gut gemacht, bitte nicht gegen den Willen der Bürger.
    Die Verwaltung hat hier mit ihrer Informationspolitik der Firma einen Bärendienst erwiesen. Eine offensive Diskussion der Beteiligten mit allen Konsequenzen die sich daraus ergeben, die wäre für alle hilfreich gewesen. So verstärkt man nur das vorhandene Misstrauen.

  2. Theresia Meinhardt

    Bei der letzten Erweiterung wurde von seiten der Bezirksregierung schon signalisiert, dass nun Schluss sei… aber mit einer schwarz-gelben Landesregierung sieht das natürlich nun ganz anders aus.
    Warum Mitarbeiterparkplätze ebenerdig angelegt werden dürfen und nicht erst überbaut werden müssen, bevor neue Flächen geopfert werden, zeigt wie wenig die Stadt hier gewillt ist, gestalterisch einzugreifen.
    Wer sich seine Umweltgutachten selbst schreiben läßt und erwarten kann, dass schon alles seinen vorbesprochenen Weg geht, hat doch schon gewonnen.
    Grünzüge, Freiraum, Gleisanschluss – alles zu grüner Quatsch und zu vernachlässigen. Und die GroKo wird es absegnen.
    Ein Trauerspiel.

  3. Rolf Havermann

    Am 21.02.2017 erhielt Herr Flügge ein Schreiben, in dem die Fa. Krüger ihre weiteren Expansionswünsche konkretisierte. Entweder ignorierte die Verwaltung das Schreiben oder Herr Flügge hat es in seinem Schreibtisch verborgen oder es ist sonst wie untergetaucht. Sollte es aber incl. der “Vorgespräche” und “wie vereinbart” in der Verwaltung bekannt gewesen sein, haben die Herrschaften dort das Bürgerportal anlässlich dessen Anfrage im Juni ’17 schlicht und einfach BELOGEN. Wenn der “Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplans” im Juni noch nicht “bekannt” gewesen ist, hätte er kaum am 04.07 ’17 in den Eingaben der Bürger zum FNP-E. auf listige Art verborgen werden können. Hier wird ein perfides Spiel von Industrie und Verwaltung mit der Bevölkerung getrieben, das seines Gleichen sucht.

    Krüger mag der größte Arbeitgeber in Bergisch Gladbach sein und vielen Menschen Lohn und Brot geben. Ob die Firma auch hier ihre Steuern zahlt, bleibt aber wegen bisher nicht veröffentlichter Zahlen verborgen und kann angezweifelt werden. Die Verwaltung rennt blind in die Falle, in die sie schon früher tappte, als es um das Hochregallager ging. Spinnt man den Faden weiter, und bleibt Krüger erfolgreich, muss man alle restlichen Flächen, nach der die Krake Krüger ihre Arme ausstrecken könnte, schon jetzt abschreiben. Die Stadtverwaltung wird immer wieder einknicken, wenn Krüger behauptet, man müsse dem eigenen Wachstum gerecht werden und auf weiteren, bisher nicht zum Areal der Firma gehörenden Flächen neue Bauten errichten. Dass dabei andere Brachflächen im Eigentum von Krüger unbebaut bleiben, die durchaus den Hunger des Unternehmens nach Produktions- oder Dienstleistungs-Fläche stillen würde, scheint die Verwaltung nicht zu kümmern.

    Auf eine einzelne Firma, deren Zukunft ebenso abhängig ist von heute unbekannten Entwicklungen und die am Beginn des Zeitalters der Digitalisierung von dieser in erheblichem Umfang Nutzen in Form von Mitarbeiterentlassungen weiteren Profit erzielen wird, setzt die Verwaltung unserer Stadt erneut einen Teil der Zukunft Bergisch Gladbachs in unverantwortlicher Weise. Man muss sich fragen, warum im Rathaus keiner merkt, dass Krüger die Verwaltung an der Nase durchs Dorf führt. Die Beantwortung dieser Frage lädt zu erheblichen Spekulationen ein.

Bitte tragen Sie das Ergebnis ein, dann lassen wir Sie rein. *

Unterstützen Sie uns auf Steady

Termine des Tages

21Okt - 22ganztägigFußball Cup: Kommen, kicken, Tore Schießen

22OktganztägigRefrather Herbstlauf

22Okt09:40Wanderung Kürten-Wermelskirchen-Hückeswagen

22Okt10:00Herbstliche Tour durch das Bergische LandRadtour

22Okt15:00Skat-Turnierbei Mittendrin

22Okt17:00Orgelmusik zum Reformationsjubiläum

22Okt18:00„Ab morgen bin ich Rentner"Laientheater Strungerbaach

23Okt11:30- 11:30Malzeit im Himmel un Ääd

Newsletter: Der Tag in BGL

So unterstützen Sie das Bürgerportal

Sponsoren

Pütz-Roth: Bestattungen und Trauerbegleitung     schloss-apotheke-versand

Partner

Banner Lernstudio-Logo 300 x 100
logo-bono-direkthilfe-300-x-100
himmel-aead-logo-300-x-100

Twitter

Termine, Termine, Termine

kalender-logo-300-x-200
X