Beate Ruland ist Kreisvorsitzende und bleibt es auch. Ein neues Amt kommt noch dazu – mit einem fast einstimmigen Ergebnis. Für die AWO bedeutet das ein neues Organisationskonzept.

Mit großer Mehrheit haben die Delegierten der AWO Bezirksverband Mittelrhein im Rahmen einer außerordentlichen Bezirkskonferenz eine neue Satzung zur Einführung des Präsidiumsmodells beschlossen.

Das neue Organisationsmodell ermöglicht eine klare Trennung der Verantwortlichkeiten für das operative Geschäft, hiermit einhergehend auch der Haftung und der Wahrnehmung von Aufsichtsfunktionen.

+ Anzeige +

Das Präsidium besteht aus 16 Ehrenamtlichen, die mit Beate Ruland als Vorsitzende des Präsidiums die grundsätzlichen Fragen der Verbandsführung, die sozialpolitischen Leitlinien sowie die strategische Steuerung der Unternehmen beschließen.

Zum Vorsitzenden des hauptamtlichen Vorstands wurde der bisherige Bezirksgeschäftsführer Andreas Johnsen berufen, an seiner Seite seine beiden bisherigen Stellvertreter Michael Mommer und Rudolf Redlinger.

„Unser bisheriges Organisationsmodell hat uns zu einem der erfolgreichsten Wohlfahrtsverbände am Mittelrhein gemacht.“ stellt Beate Ruland, die ehemalige Bezirksvorsitzende und neue Vorsitzende des Präsidiums, fest.

Weiter sagt sie:

„Nun sind wir zu einer Größe herangewachsen, die neue Strukturen und klare Linien für das Ehrenamt und das Hauptamt erfordert. Mit der organisatorischen Entflechtung von Verband und unternehmerischer Verantwortung sichern wir uns die Kapazitäten auch in Zukunft für die sozialen und sozialpolitischen Ziele der Arbeiterwohlfahrt kämpfen zu können. Das Ehrenamt gibt aber auch im Präsidiumsmodell die politischen Leitsätze und Ausrichtungen vor.“

Beate Ruland ist neben dem neuen Amt als Vorsitzende des Präsidiums im Bezirksverband seit langen Jahren Kreisvorsitzende der AWO Rhein-Oberberg e.V.

Kreisverbands-Geschäftsführerin Martina Gilles gratulierte ihr noch vor Ort für ihr hervorragendes Ergebnis von 96 Prozent der Stimmen:

„Beate Ruland setzt sich mit großer Energie und Freude für die Belange der AWO in unserer Region ein. Wir sind stolz, mit ihr weiter die Zukunft unseres Verbandes gestalten zu dürfen.“

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.