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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

3 Kommentare zu “„Bei B-Plänen wird es Überraschungen geben””

  1. Vor 1960 hat es in GL gar keine Stadtplanung gegeben. Als mein Dad 1958 anfing, hat er eine Diaspora vorgefunden: In der gesamten Stadtverwaltung hat es nicht einen einzigen Plan gegeben, mit dem man überhaupt Stadtplanung hätte machen können. Dazu nur sehr alte Beamte ohne jeg. Fachkenntnisse. Er musste als einziger junger Ingenieur Nothilfe bei der Bezirksregierung beantragen. Dann hat er die ganze Stadt vermessen und für das gesamte Stadtgebiet Pläne erstellt. Dann war ab den 60ern eine Stadtplanung möglich, aber das Kind schon in den Brunnen gefallen: zu schmale Straßen! Auch später sind viele Fehler in der Liegenschaftspolitik gemacht worden, weil keine Fachleute Entscheidungen getroffen haben. Die Stadt muss aufpassen, dass sich dieser GL-Trend (Entscheidungen aus politischen, nicht aus fachlichen Gründen zu treffen) nicht fortsetzt.

  2. Der Herr ist nicht mehr mit der Wirklichkeit vertraut! Auf Sieg spielen,womit? Alles was die SPD ausmacht wurde verscherbelt! Man schaue sich nur die Katastrophe beim sozialen Wohnungsbau an…schlimmer gehts nicht mehr!! Für deutsche Sozialschwache eingestellt,danke SPD.

  3. So konziliant sich Herr Ebert bei den Gesprächen mit den BIs verhielt, so unverständlich sind seine Aussagen im Interview. Ob die neuen Flächen für Wohnen nur 1% der bisherigen betragen und die Zunahme der Gewerbeflächen nicht messbar ist, sei dahingestellt, darf aber bezweifelt werden. Den FNP aber als Sensation zu erleben, weil er einen “Stillstand” beendet, wirft doch ein denkbar schlechtes Bild auf Verwaltung und Rat. In beiden Institutionen hätte es nicht bis zur “Sensation” kommen müssen. An einer “Verstädterung” kommt BGL natürlich vorbei, wenn man das zusammen mit der Bevölkerung will. Auch bei Herrn Ebert zeichnet sich schon am Horizont die Perlenkette von Molitor ab.

    Die Beurteilung Herrn Eberts, es hätten sich “nur kleine Teile der Bevölkerung” um den FNP-E. geschert, kann man nicht nachrechnen, jedenfalls nicht nach Adam Riese. Insgesamt 6800 Eingaben – sicher eine geringe Zahl doppelt – hatte die Verwaltung zu bearbeiten, wobei man sich fragt, ob “Bearbeitung” bei der 2. Eingaben-Serie die richtige Bezeichnung ist. Zählt man all die Bürgerinnen und Bürger hinzu, die selbst nicht schreiben – z:B. die anderen Familienmitglieder, für die nur der Vater eine Eingabe versandte oder nicht PC-Affine oder alte Menschen, die sich mit dem elektronischen Kram nicht beschäftigen aber auch nicht mehr schreiben können oder wollen – kommt man mit einiger Sicherheit auf eine Zahl, die, wären es Stimmen für die SPD nach der Kommunalwahl, selbige in einen Champagnerrausch versetzen würde.

    Zum Thema Verkehr, eines der Hauptprobleme BGLs, weiß Herr Ebert nur zu sagen, dass noch nicht viel geschehen konnte, führt aber ein paar Radwege zur IGP als erfolgreichen Beginn der Maßnahmen gegen das Verkehrschaos an. Kindergarten!

    Auf ein wohnungspolitisches Konzept der Stadt darf man gespannt sein, weil bisher alles andere, was die Stadt lieferte, mindestens konzeptionsarm war, von so etwas wie einem Leitbild ganz zu schweigen.

    Auch Ebert gibt den schwarzen Peter hinsichtlich Neuborner Busch gerne weiter statt dort, wo sie herkommen sollte, nämlich aus dem Rat, für eine Entscheidung gegen Krüger zu sorgen. Wenn Krüger das Versprechen seines Vaters, dort nie mehr zu bauen, ignoriert, warum soll sich BGL seinem Willen unterwerfen, wo andere Flächen zur Verfügung stehen. Aber die sind angeblich schon verplant, was das ganze Spiel zu einer Farce macht, auf die Urbach und Gleichgesinnte hereinfallen.

    Es mag Spaß machen, Mitglied und Mandatsträger der SPD zu sein. Weniger Spaß machen SPDler wie Herr Marx, der mit ziemlich unqualifiziertem Geschreibsel seiner Partei keinen Gefallen tut.

    Wenn Herr Ebert 2020 auf Sieg spielen will, muss aber noch was her, was was hermacht. Sonst werden die Träume von einer nächsten GroKo wohl solche bleiben, auch vor der Gefahr, sich möglicherweise im nächsten Wahlkampf mit einem zusätzlichen Gegner befassen zu müssen.

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