Die Kommunikation ist neben der Information der zweite wichtige Pfeiler des Bürgerportals. Wir wollen Debatten anregen und die Bürger miteinander ins Gespräch bringen. Dafür gab es 2018 einigen Anlass. Teil 3 des Jahresrückblicks.

Das Bürgerportal ist ein digitales Medium und radikal modern. Inhaltlich verstehen wir uns aber als traditionelle Heimatzeitung: wir informieren die Menschen über ihr direktes Lebensumfeld, wir liefern ihnen Gesprächsstoff – und bieten viele Gelegenheiten, sich auszutauschen. Wie früher, auf dem Markt oder in der Kneipe.

Diese Debatten starten in der Kommentarspalte der Website, auf Facebook und in den von uns moderierten Facebook-Gruppen mit insgesamt mehr als 8000 Mitgliedern. Bei wichtigen Themen suchen wir das direkte Gespräch, Auge in Auge.

Dafür haben wir verschiedene Gesprächsrunden entwickelt. Im realen Leben, digital abrufbar:

  • Zum politischen Stammtisch treffen wir uns im Wirtshaus am Bock. Dazu laden wir einen Gast ein, der mit dem Thema vertraut ist und den Bürgern Rede und Antwort steht.
  • Bei den ganz großen Themen berufen wir den Stammtisch XXL ein, im großen Saal des Bocks. Hier bitten wir Vertreter der wichtigen (Konflikt-)Parteien nach vorne und treiben die Diskussion mit den Bürgern voran.
  • Vielen Themen tut es gut, mit mehr Zeit in die Tiefe zu gehen. Dafür gibt es die „Sprechstunde”, bei der wir uns mit einem Gast eine Stunde lang über ein Thema unterhalten.

Die Gesprächsformate sind aufwendig, für Organisation, Durchführung und Nachbereitung investieren wir Zeit und Geld. Dennoch wollen wir die lokale Kommunikation 2019 weiter ausbauen.

Unter anderem sind Stadtteil-Stammtische geplant. Die „Sprechstunde” soll regelmäßig stattfinden, die Stammtische sowieso. Und wir wollen bei „Deutschland spricht” mitmachen (womit wir 2018 ganz knapp gescheitert sind).

Mit Ihrer Hilfe gelingt uns das!

Machen Sie das Bürgerportal zu Ihrer Sache: ab fünf Euro im Monat werden Sie Mitglied im Freundeskreis, erhalten Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und machen deutlich, dass Ihnen lokale Informationen und Debatten, Vielfalt der Medien und die Plattform für alle Bürger wichtig sind.

Die ersten fünf neuen Mitglieder bekommen ein Exemplar des Fotokalenders „Bergisch Gladbach 2019″ von Thomas Merkenich!

Bezahlen können Sie per Überweisung, per Lastschrift oder Online. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Sie! Ihr Georg Watzlawek und das Team

Die Debatten des Jahres

Natürlich war der Flächennutzungsplan das Streitthema des Jahres. Nach der Veröffentlichung des endgültigen Entwurfs und vor der Entscheidung luden wir zum Stammtisch XXL in den großen Saal des Bocks – und wurden fast überlaufen.

Wie es mit dem FNP nun weitergeht und was die Art der Entscheidung für die lokale Debattenkultur bedeutet, das haben wir mit SPD-Chef Andreas Ebert in der ersten „Sprechstunde” erörtert. Sie wurde live ausgestrahlt und lässt sich hier nachverfolgen:

Die Stadtentwicklung treibt die Bürger auch über den FNP hinaus um. Zum Beispiel die Frage, was nach dem Abriss der alten Stadthäuser am Markt dort gebaut werden soll. Mit dem Architekten Bernd Zimmermann und Bürgermeister Lutz Urbach diskutierten wir die Pläne für ein Kino am Stammtisch.

Stammtisch: Mit dem Shuttlebus zum Kino

Sicherheit und Kriminalität in der Innenstadt – auch das ein heißes Thema und Gegenstand eines Stammtischs mit Vertretern von Polizei, Politik und Verwaltung. Dazu der Livestream und ein Bericht:

Von geladen bis nachdenklich: Stimmung am Stammtisch

Wie wir uns eine konstruktive Debatte vorstellen zeigt die Serie „Unangenehm anders”: Klaus Hansen spießt Missstände im Stadtbild (Mülleimer, Hundekot, Radwege, …) pointiert auf – und stößt damit eine kontroverse Debatte an.

Unangenehm anders: Mülleimer

Die Debatte lief bislang im Netz – aber am 6.2.2019 wollen wir mit Ihnen am Stammtisch diskutieren: Könnte die Stadt etwas anders machen? Und vor allem: welche Verantwortung tragen wir Bürger für den Dreck und das Fehlverhalten in Bergisch Gladbach?

Alle Beiträge der Serie finden Sie hier.

Das Programm für 2019  …

… bleibt anspruchsvoll. Wir machen weiter wie bisher – und stellen eine Reihe neuer Projekte auf die Beine, siehe oben. Wäre schön, wenn Sie uns dabei unterstützen :-)

Bezahlen können Sie per Überweisungper Lastschrift oder Online. Alle Infos finden Sie hier. Sie haben Fragen, Hinweis, Kritik? Melden Sie sich! 

Guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr, Sie hören von uns. Ihr Georg Watzlawek und das Team

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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