Auch LehrerInnen müssen manchmal noch etwas lernen. Zum Beispiel, wie und wo digitale Medien den Unterricht verbessern können. Genau darum ging es bei der Schulleiterkonferenz. In interaktiven Workshops lernten die TeilnehmerInnen zum Beispiel das Erstellen eines digitalen Buches.

Smartphones mit Whatsapp, Snapchat und Co. sind aus den Klassenräumen nicht mehr wegzudenken. Im Zuge der Digitalisierung muss auch Schule mit der Zeit gehen und sich den zukunftsorientierten Entwicklungen anpassen. Schulleiterinnen und Schulleiter der Grund-, Förder- und Hauptschulen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis trafen sich daher im Großen Sitzungssaal des Kreishauses Heidkamp, um sich zum Thema „Lernen in der digitalen Welt“ auszutauschen und an interaktiven Workshops teilzunehmen.

„Ein iPad alleine macht noch lange keinen guten Unterricht aus. Wir können den Unterricht in den Schulen aber durch digitale Medien optimieren und ergänzen“, betonte Schulamtsdirektorin Uschi Resch.

Acht Workshops zum Thema „Lernen in der digitalen Welt“

Hierzu lernten die Schulleiterinnen und Schulleiter praktische Beispiele für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht kennen. Die Medienberaterinnen und -berater sowie Fachmoderatorinnen des Kompetenzteams NRW boten in acht Workshops ein breites Themenspektrum an.

Zur Auswahl standen unter anderem das „Erstellen eines digitalen Buches“ im Fach Deutsch, das „Arbeiten mit Apps“, die den Mathematikunterricht optimieren oder die „Unterstützte Kommunikation mit dem iPad“.

Nicole Meynen, Schulleiterin der Offenen Ganztagsgrundschule Vilkerath, hat für ihre Schule 15 iPads angeschafft und besuchte nun den Workshop zum Thema Book creator. „Ich kann mir vorstellen mit den Kindern an unserer Schule ein eigenes digitales Buch zu kreieren. Die App ist ein gutes Werkzeug und hat mich überzeugt.“ Insgesamt könne sie von dem Tag viele neue Impulse für die Kolleginnen und Kollegen mitnehmen.

Wichtig sei aber auch, dass Berührungsängste der Lehrerinnen und Lehrer gegenüber den digitalen Medien abgebaut wurden. „In den Workshops konnten wir viel praktisch ausprobieren. Ich habe reichlich neuen Input bekommen, sodass ich am liebsten gleich mit den Klassen loslegen würde“, freute sich Birgit Jürgens, Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Witzhelden.

Die Schulleiterkonferenz stellte auch heraus, wie wichtig der kritische Umgang mit den digitalen Medien ist. So soll den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht werden, dass einmal geteilte Informationen nicht so schnell wieder aus dem Netz zu holen sind.

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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1 Kommentar

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  1. Sehr geehrte Frau Birgit Jürgens,
    vielleicht können Sie sich für einen schnelleren Anschluss an das vorhandene Breitbandnetz einsetzen. Nach unseren Infos erfolgt der erst Ende 2020.
    Die Telekom sollte doch etwas schneller machen können und nicht nur auf die eigenen Interessen Rücksicht nehmen.
    Unseren Erachtens fehlt nur eine einfache Freischaltung in den entsprechenden Schaltkästen.