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Elke Strothmann

Der sogenannte Flurfunk ist für Führungskräfte ein schwieriges Thema, vor allem in Krisensituationen. Daher ist eine gute interne Kommunikation wichtig – und wird mit Loyalität und Motivation der Mitarbeiter belohnt. 

Stille Post oder auch Flurfunk, bei Führungskräften ist dies höchst unbeliebt. Kommunikation dieser Art lässt sich nicht steuern und schon gar nicht kontrollieren. Doch warum laufen die Drähte des Flurfunks heiß?

Das Phänomen tritt häufig dann auf, wenn in einer Krisensituation unter Mitarbeitern die Angst umgeht. Der Flurfunk formt dann quasi eine Solidargemeinschaft. Meist fehlen in dieser Situation offizielle Informationen, so dass sich die Mitarbeiter unsicher und nicht ausreichend informiert fühlen.

Statt sich zu ärgern, sollten sich die Führungskräfte fragen, was gerade nicht so rund läuft. Geht das Unternehmen gerade durch eine schwierige Phase oder sorgt die Konkurrenz für Verunsicherung in der Belegschaft? Nur wer der Sache auf den Grund geht, kann die Ursache erkennen und langfristig auch abstellen.

Wie lässt sich der Flurfunk stoppen?

Kurzfristig sollten die Führungskräfte versuchen zu verstehen, wie und von wo aus sich die Nachrichten im Unternehmen verbreiten, um so das Thema wieder einfangen zu können. Mit klaren und verständlichen Botschaften lassen sich Gerüchte entkräften.

Langfristig ist die Aufgabe eine andere: Viel effektiver ist es, sich einmal grundsätzlich mit der internen Kommunikation im Unternehmen zu beschäftigen. Denn hier liegt meist viel Potenzial brach.

Gut geplant ist halb gewonnen

Doch wie fängt man am besten an? Zu Beginn werden die Ziele für die interne Kommunikation festgelegt. Unternehmen profitieren davon, wenn alle Teams ein gemeinsames Verständnis von einem Thema, einem Produkt oder einer Dienstleistung haben. Es hilft sehr, wenn Orientierung besteht über das, was gerade wichtig und gut ist. Und es hilft sogar, wenn bekannt ist, was schwierig ist, aber künftig unbedingt erreicht werden soll.

Daraus erwachsen Motivation und Loyalität, weil sich die Menschen mit dem Unternehmen und seinen Zielen identifizieren können. Und ganz praktisch gedacht kann es Ziel der internen Kommunikation sein, die Mitarbeiter noch besser zu vernetzen, um deren Erfahrungs- und Wissensaustausch zu fördern.

Beteiligung und Dialog

Bevor es los geht, ist es ratsam, die Ist-Situation anzuschauen. Wo gibt es bereits Ansätze, was muss aufgebaut werden? Daraus wird ein Set von Maßnahmen und Aktionen festgelegt, mit denen die zuvor definierten Ziele erreicht werden sollen.

Die verfügbaren Instrumente sind zahlreich: vom Intranet über Newsletter bis hin zu Chats, Foren, Einzel- und Gruppengesprächen oder speziellen Feedbackrunden.

Ganz wichtig: Erfolgreiche interne Kommunikation setzt auf Beteiligung und Dialog. Die Zeiten des schwarzen Bretts, an dem Verlautbarungen des Chefs ausgehängt wurden, sind endgültig vorbei. Neuere Kommunikationstools sollten deswegen auch nicht in gleicher Weise genutzt werden sondern immer zum Austausch einladen.

Wir leben im digitalen Zeitalter

Nachrichten verbreiten sich heutzutage rasant schnell. Über die digitalen Medien ist  jeder Sender, Empfänger oder zugleich auch Multiplikator von Botschaften. Was extern kursiert, macht auch intern sofort die Runde.

Daher gilt für die Unternehmen: Soweit rechtlich zulässig, sollte die interne Kommunikation immer vor der Information der Öffentlichkeit erfolgen. Sonst fühlen sich die Mitarbeiter schnell vernachlässigt und auf den Schlips getreten. Richtig ist auch: Was intern verfügbar ist, muss intern bleiben. Auch darin müssen Mitarbeiter geschult werden.

Mit vereinten Kräften

Gute interne Kommunikation, bei der Informationen verständlich, transparent und zeitnah übermittelt werden und zum Dialog auffordern, braucht vor allem Zeit und Ressourcen. In den kleineren und mittelgroßen Unternehmen gibt es jedoch häufig keine eigene Kommunikationsabteilung, Zuständigkeiten variieren, ein Konzept fehlt und Zeit ist ohnehin knapp.

Hier bieten Kommunikationsagenturen schnell und dauerhaft die Unterstützung, die es braucht, um erfolgreich zu sein. Auch können Kommunikationsprofis mit einem frischen Blick von außen schnell zur Analyse und Lösung der Situation beitragen.

Als Lohn für eine funktionierende interne Kommunikation winken Loyalität, Motivation und das Vertrauen der Belegschaft. Im heutigen Wettbewerb um Ressourcen ein nicht zu unterschätzender unternehmerischer Vorteil.

Ihre Elke Strothmann

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Elke Strothmann

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