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Dorothea Wahle, Geschäftsführerin Daume Schildgen. Fotos: Christoph Hähnel

Sie lieben italienischen Kaffee? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Latte Macchiato und Co. professionell zubereiten – von der Wahl der Bohnen bis zur Reinigung der Siebträgermaschine.

Es gibt viele Möglichkeiten, guten Espresso, Latte Macchiato oder Cappuccino zuzubereiten. Sei es die gute alte Mokka-Kanne für den Herd oder der Vollautomat, der sämtliche Kaffeespezialitäten auf Knopfdruck herstellt.

Wer das Kaffeetrinken richtig zelebrieren möchte, macht es wie die italienischen Baristas: mit der Siebträgermaschine. Wir erklären Ihnen, wie Sie das auch zu Hause schaffen.

Kaffeegenuss schreibt sich mit „5 M“

Wichtig für einen perfekten Kaffee sind die „5 M“:

  1. Mischung  (italienisch: miscela)
  2. Menge (massa)
  3. Mühle (mulino)
  4. Maschine (macchina)
  5. Mensch (mano – die Hand)

Als erstes gilt es, eine gute Kaffeemischung zu wählen. Es gibt viele unterschiedliche Sorten, entscheidend ist vor allem die Röstung.

Woran erkennt man eine gute Röstung?

Kaffeebohnen müssen langsam geröstet werden, damit sie ihr ganzes Aroma entfalten. Ob Sie eine gute Röstung haben, erkennen Sie, wenn Sie die Bohnen auseinanderbrechen. Dann kommt das Kernhäutchen zum Vorschein. Ist es schön hell, auch wenn die Bohne von außen dunkel ist, wurde der Kaffee schonend geröstet.

Ist das Kernhäutchen dunkel oder bröselt einem gar Asche entgegen, haben Sie eine Bohne aus dem Schnellröstverfahren erwischt.

Wie sollte ein Kaffee gemahlen sein?

Richtige Kaffeegenießer mahlen ihre Bohnen am liebsten selbst. Es gibt Mühlen verschiedenster Art in unterschiedlichen Preisklassen. Ob es ein Mahlwerk aus Keramik oder eines aus Edelstahl sein sollte, daran scheiden sich die Geister. Wichtig ist nur, kein Schlagmahlwerk zu benutzen – das verbrennt die Bohnen.

Auch der Mahlgrad ist ein entscheidender Faktor, den Sie an der eigenen Mühle selbst beeinflussen können. Für die Siebträgermaschinen sollten Kaffeebohnen eher fein gemahlen sein. Je feiner das Pulver, umso schneller löst das Wasser die Aromen heraus – und die für die „Crema“ wichtigen Fette.

Jannes Deimann vom Daume-Team. Foto: Christoph Hähnel

Sind die Bohnen aber zu fein gemahlen, wird der Espresso bitter. Das erkennen Sie daran, dass er sehr langsam in die Tasse fließt, vielleicht sogar nur tröpfelt, und sehr dunkel ist.

Wie bereitet man den perfekten Espresso zu?

Schließlich können Sie den Geschmack auch noch dadurch beeinflussen, wie Sie den frisch gemahlenen Kaffee pressen. Dafür gibt es spezielle Stampfer, so genannte Tamper. Erst dann setzen Sie den Siebträger in die Maschine ein und „ziehen“ Ihren Espresso.

Ist der Kaffee richtig gepresst, sollte er wie ein „Mäuseschwänzchen“ aus dem Siebträger in die Tasse laufen und eine goldbraune Farbe haben. Ein perfekt zubereiteter Espresso hat ein wunderbares Aroma, das an Karamell, Nuss oder auch Schokolade erinnert.

Siebträgermaschinen verfügen in der Regel auch über eine Düse, mit der man manuell Milch aufschäumen kann. Sie wird dabei schön sahnig und eignet sich bestens für einen leckeren Cappuccino.

Extra-Tipp: Versuchen Sie doch einmal, mit dem Milchschaum ein Herz oder ein Blatt zu gießen. Das ist viel einfacher als man denkt.

Reinigung der Siebträgermaschinen

  1. Regelmäßig entkalken oder einen Wasserfilter verwenden.
  2. „Backflush“ mit oder ohne Reinigungspulver durchführen – das sogenannte Blindsieb (bei vielen Maschinen dabei) löst einen Rückfluss des Wassers aus und reinigt die Maschine von Kaffeefett.
  3. Sieb aus der Brühgruppe herausnehmen – mit einem Löffel lösen (ECM-Maschinen) oder abschrauben – und mit einem Schwamm säubern.
  4. Den Rand um die Brühgruppe mit der Rückseite eines Löffels und einem weichen Tuch auswischen.

Wichtiger Tipp: Direkt nach dem Espressobezug den Siebträger ausschlagen. Dafür kann man eine Sudschublade verwenden, die unter der Mühle steht, oder eine Ausschlagbox neben der Kaffeemaschine. Lässt man den Satz im Siebträger, backt er fest und sorgt dafür, dass der nächste Kaffee verbrannt schmeckt.

Falls die Siebträgermaschine trotz guter Pflege einmal eine Wartung benötigt: Für den Heidelberger Hersteller ECM führen wir diese in unserer eigenen Werkstatt aus.

Neben ECM finden Sie bei uns auch Maschinen von Quickmill und Graef, außerdem kleine Espressomaschinen von De Longhi.

Am Samstag, 13. April, von 10 bis 15 Uhr bieten wir bei unserem „Siebträgertag“ Espresso und Cappuccino aus Siebträgermaschinen an. Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich um und probieren Sie selbst!

Ihre Dorothea Wahle

Markus Berger und Jannes Deimann genießen gerne guten Kaffee. Foto: Christoph Hähnel

Daume Schildgen gibt es schon seit 1927. Das vielfältige Sortiment ist immer auf dem neuesten Stand, sei es im Bereich Haushalt, Elektro, Kochen, Dekoration oder Fahrräder. Seit 2014 gibt es in dem 200 Quadratmeter großen Pavillon direkt neben dem Hauptgeschäft die schöne Gartenmöbel-Ausstellung.

Der Weg zu uns lohnt sich immer:
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Telefon: 02202 / 98874-0, E-Mail: mail@daume.com
Mo.-Fr. 9.30 – 19.00 Uhr, Sa. 9.30 – 16.00 Uhr

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Dorothea Wahle

führt seit 2005 das Fachgeschäft Daume in Schildgen. Hier gibt es alles aus den Bereichen Haushalt, Elektro, Kochen, Dekoration und Fahrräder, außerdem einen Pavillon mit einer eigenen Gartenmöbel-Ausstellung.

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