Abwasserwerk und Strundeverband haben mit der die Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens Kieppemühle begonnen. Das hat einige Auswirkungen auf die Anwohner. 

Das Abwasserwerk der Stadt Bergisch Gladbach startet in dieser Woche in Zusammenarbeit mit dem Strundeverband den Umbau und die Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens Kieppemühle im Stadtteil Gronau. Die Maßnahmen sind notwendig, um den Hochwasserschutz der Stadt Bergisch Gladbach auch im Bereich westlich der Innenstadt von Bergisch Gladbach umzusetzen.

Es ist vorgesehen, das Rückhaltevolumen des vorhandenen Beckens durch Vertiefung und Erweiterung erheblich zu vergrößern. Die bereits vorhandenen Bauwerke werden umgebaut bzw. neu erstellt. Die Erweiterung bezieht unter anderem die bisherige Gewässertrasse der Strunde mit ein; der Bach wird künftig im Hauptschluss durch das Becken geführt. Mit der Erweiterung ist das Becken sowohl für die Rückhaltung von Niederschlägen als auch zur Aufnahme von Hochwasser gerüstet.

Die Arbeiten beginnen im Juli 2019; die Ausführungszeit beträgt maximal 18 Monate. Der erste Bauabschnitt dauert voraussichtlich bis Herbst 2019 und umfasst vor allem die notwendigen Erdarbeiten; im Anschluss daran werden die Zu- und Ablaufbauwerke und die neue Gewässerführung hergestellt.

Verkehrseinschränkungen für die Straßen Am Rodenbach und Rodemich

Der Baustellenverkehr für die Bodenarbeiten wird weitgehend über den Fahrdamm der ehemaligen Straßenbahn (entlang der Schrebergärten) zum Refrather Weg geführt. Dabei soll der Begegnungsverkehr der Baustellenfahrzeuge auf dem Fahrdamm vermieden werden; deshalb erfolgt die Anfahrt der leeren Lkws über die Straße Am Rodenbach, um vollgefüllt die Baustelle wieder Richtung Refrather Weg verlassen zu können. Die Absperrung zwischen den Straßen Am Rodenbach und Rodemich wird aufrechterhalten. Auf der Straße Am Rodenbach wird für die Zeit des Erdtransports ein halbseitiges Halteverbot verfügt.

Im zweiten Bauabschnitt wird der Baustellenverkehr für die Auslaufbauwerke über die Straße Rodemich und die Gierather Straße zur Mülheimer Straße geführt. In dieser Phase wird eine halbseitige Halteverbotsregelung für die Straße Rodemich eingerichtet. Die Anwohner der betroffenen Straßen wurden im Vorfeld über die Planungen informiert; je nach Baufortschritt werden weitere Informationen an die Haushalte verteilt.

Pressestelle Stadt BGL

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