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Gärtnermeister Michael Becker

Die Themen Bewässerung und Beleuchtung im Garten werden oft kontrovers diskutiert. Es gibt begeisterte Anhänger und ebenso vehemente Gegner. Selbstverständlich sollen Natur- und Umweltaspekte bei der Planung berücksichtigt werden – und mit modernen Materialien ist dies auch möglich.

Bewässerung macht Sinn

War das wieder ein Sommer. Heiß und trocken wie im letzten Jahr. Irgendwie schön, aber auch anstrengend. Für Mensch, Tier und die Pflanzen. Fragen Sie sich auch, ob eine Bewässerungsanlage Sinn macht und vielleicht die Gießarbeit minimieren kann? Wir meinen: auf jeden Fall!

Ja, wir kennen den Einwand, dass unser Trinkwasser nicht für den Garten verschwendet werden soll, und in einigen Gebieten Deutschlands wurde auch in diesem Jahr schon um Sparsamkeit gebeten.

Daher sollte, wenn irgendwie möglich, ein ausreichend dimensionierter Regenwasserspeicher zur Verfügung stehen, aus dessen Vorrat die Bewässerung gespeist wird. Erst wenn dieser Vorrat aufgebraucht ist, wird auf Trinkwasser zugegriffen.

Auf jeden Fall empfehlen wir den Einbau eines Gartenwasserzählers. Diesen können Sie beim zuständigen Wasserwerk beantragen und müssen für das darüber gezählte Gießwasser keine Abwassergebühren zahlen.

Der Klimawandel fordert Anpassungen

Sicherlich werden wir in den nächsten Jahren die Gestaltung unserer Gärten an die sich ändernden klimatischen Bedingung anpassen müssen. Das heißt, wir müssen Pflanzen verwenden, die mit Hitze und Trockenheit klarkommen.

Aber auch diese Pflanzen benötigen in der ersten Zeit und vielleicht auch im weiteren Verlauf ihrer Entwicklung Unterstützung in der Versorgung in extremen Zeiten. Genauso wie unsere Straßenbäume, die gewässert werden, sind auch unsere Gärten wichtig für die Verbesserung des Kleinklimas und die Luftreinhaltung in unseren teils sehr dicht besiedelten Wohngebieten.

Eine gut geplante und optimal eingestellte Bewässerung verbraucht nur so viel Wasser, wie zur Lebenserhaltung der bewässerten Pflanzen nötig. Mit einer Tröpfchenbewässerung  versickert das Wasser direkt im Wurzelbereich und verdunstet nicht unnütz.

Der Tropfschlauch sollte hinter den Auslassöffnungen eine Kupferplatine haben, damit die Öffnung nicht durch das Eindringen von Wurzeln verstopft. Wässern Sie nicht täglich ein bisschen, sondern je nach Witterung in größeren Zeitabständen, aber dann durchdringend.

Eine Mulchschicht bietet weiteren Schutz vor Verdunstung. Ein Bewässerungscomputer sorgt für kontrollierte Wassergaben. Dieser sollte je nach Jahreszeit und Bedarf eingestellt werden. Manche Geräte lassen sich fernsteuern oder sind gar mit örtlichen Wetterstationen gekoppelt und errechnen aufgrund der Wetterdaten den Wasserbedarf.

Mit Licht einen zweiten Garten schaffen

Moderne Gartenbeleuchtung meint nicht, den Garten taghell auszuleuchten. Helle Beleuchtung in den Bereichen Zuwegung, Treppenstufen, Einfahrt dient der Sicherheit und sollte nicht vernachlässigt werden.

Aber ist es nicht schade, dass wir in der dunkleren Jahreszeit so wenig von unserem Garten haben? Mit Beleuchtung erschaffen Sie sich einen zweiten Garten.

Holen Sie Ihren Garten durch geschickt gesetzte Lichtakzente aus der Dunkelheit. In Terrassennähe beleuchtete Bereiche erweitern optisch das Wohnzimmer nach außen. So können Sie sich auch im Herbst und Winter in den Abendstunden an der Struktur der Bäume oder Gehölze erfreuen.

Lichtpunkte etwas weiter im Garten schaffen eine räumliche Weite und verlängern das Gartenvergnügen an lauen Sommerabenden, wenn Sie von der Terrasse entferntere Punkte betrachten können.

Der Stromverbrauch bei modernen Leuchtmitteln ist überschaubar, wir sprechen hier über Zahlen ab 0,3 bis 6 Watt. Durch das verwendete Lichtspektrum werden auch Insekten nicht angezogen. Und die Befürchtung, dass Tiere nicht zur (Nacht-)Ruhe kommen, ist hinfällig, wenn die Gartenbeleuchtung nur zeitlich begrenzt eingeschaltet ist.

Mit SmartHome-Technologie lässt sich die Beleuchtung programmieren oder ganz bequem vom Sofa oder dem Terrassen-Lehnstuhl bedienen.

Einladung in unsern Ideengarten

Wie Licht wirkt und wie Bewässerung sinnvoll eingesetzt wird, können Sie sich am 14. oder 15. September 2019 in unseren Ideengarten in Odenthal-Höffe anschauen.

Im Rahmen der Bergischen Gartentour öffnen wir am Samstag von 11 Uhr bis 22 Uhr. Dann können wir ab der Dämmerung sehr schön unser Beleuchtungskonzept zeigen. Am Sonntag haben wir von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. An beiden Tagen können Sie sich anschauen, welche Bewässerung wir verbaut haben.

Ihr Michael Becker

BECKER, das ist das Team GartenBaumschule und Garten- und Landschaftsbau unter einer Marke: Oliver Fink und Michael Becker arbeiten seit 1999 in enger, in der Branche einzigartiger Kooperation auf dem Gelände der GartenBaumschule Becker in Refrath zusammen.

Die beiden Meister- und Ausbildungsbetriebe arbeiten aus der Überzeugung: ein Garten braucht Aufmerksamkeit, um seine Wirkung zu entfalten. Und diese Aufmerksamkeit gibt er „seinem” Gartenbesitzer in Form von Erholung, Energie und Wohlbefinden zurück.

Gärtnermeister Michael Becker führt mit seinem Team BECKER Garten- und Landschaftsbau seit 1999 alle Arbeiten rund um die Gartengestaltung mit Pflanzen, Steinen, Holz aus.

Gärtnermeister Oliver Fink leitet seit 1995 die GartenBaumschule Becker in Refrath. Regelmäßig informiert er im Radio (WDR 5), regionalen Medien (z.B. Bürgerportal und Kölner Stadt Anzeiger) sowie weiteren Medien Hobbygärtner über Themen rund um die Pflanzen für Terrasse, Balkon und Garten.

Kontakt:

BECKER Garten- und Landschaftsbau GmbH
Höffer Weg 10 a, 51519 Odenthal
Telefon: 02202 981777
E-Mail: info@galabau-becker.de
Website

GartenBaumschule BECKER
Bernard-Eyberg-Str. 16, 51427 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 21100
E-Mail: info@gartenbaumschule-becker.de
Website

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GartenBaumschule und Garten- und Landschaftsbau unter einer Marke: Oliver Fink und Michael Becker arbeiten seit 1999 in enger, in der Branche einzigartiger Kooperation auf dem Gelände der GartenBaumschule Becker in Refrath zusammen.

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