Unser Reporterhund BamBam hat sich auf die Suche nach wilden Tieren begeben. Herausgekommen ist eine lange Wanderung am Mutzbach entlang zum Tierpark Dünnwald und zurück.

Hallo Freunde!

Bei schönem, sonnigen Herbstwetter hat Frauchen mich wieder in den Wald getrieben. Ich sollte wilde Tiere suchen. Sie hat mir die geplante Tour gezeigt und ich hab die Nase auf den Boden gemacht und bin losgelaufen. Ja, ich bin gelaufen, ich war richtig gut drauf!

Die Nase führte zur Paffrather Mühle und am Mutzbach entlang. Den Weg kenn ich schon gut. Oft gelaufen, aber immer wieder schön, geht das am Bach entlang bis nach Dünnwald.

Frauchen hatte ein Tamagotchi in der Hosentascher, das mir immer bestätigt hat, noch auf dem richtigen Weg zu sein. In Dünnwald bekam ich dann erste Düfte der wilden Tiere in die Nase und wir landeten im Tierpark.

Nun ja, als Hund fand ich die Tiere dann etwas enttäuschend. Sie fanden mich nicht spannend. Ich sie auch nicht. Und sie lagen auch überhaupt nicht fotogen rum für Frauchen. Ich habe mich dann mit den schriftlichen Hinterlassenschaften anderer Hundekumpel begnügt. Frauchen fand zahllose geschnitzte Kunstwerke für ihre Fotos. Kinder und Menschen haben dort also wirklich viel anzuschauen.

Nach der Pause hab ich noch mal die Route auf dem Tamagochi angeschaut und mir war klar, wie wir wieder nach Hause kamen. Der Weg führte noch an den Wildschweinen vorbei. Da konnte ich dann sehen, wie diese Tiere aussehen, die zuhause meine große Tobewiese umpflügen. Sie machen das wohl mit ihren Riesenzähnen. Der Geruch war mir also bekannt.

Von dort ging es durch ein Stück Wald mit vielen solchen Hügeln und langen Schluchten dazwischen. Ein Jogger erklärte uns, das seien Reste von Schießanlagen aus dem 2. Weltkrieg. Am Ende der Schluchten hätte ein rotes Backsteingebäude gestanden, dass alle Kugeln aufgefangen hätte. Uns er hätte da als Kind immer gespielt.

Der Heimweg zeigt einen kleinen Abstecher, den wir noch einmal zum Mutzbach gehen mussten, weil Frauchen für den Rückweg das Wasser für mich vergessen hatte. In der zweiten Hälfte der Tour gibts nämlich keins. Darum mussten wir am Mutzbach Wasser tanken.

Der Weg führte ziemlich geradeaus wieder nach Hand zum Kartoffelhändler an der Heinrich-Strünker-Str. und nach Hause. Nach knapp 4 Stunden wurde ich dann an der Straße entlang ziemlich langsam und Leute glaubten ich sei völlig erschöpft. Frauchen antwortete einem Ehepaar, dass sie das nach 4 Stunden sicher auch wären. Lachend meinten sie: „Schon viel früher!”

Das Tamagochi wurde auch ganz still und wir waren gerade rechtzeitig zuhause bevor es den Hungertod erleiden musste. Ihr könnt die Tour im Internet anschauen. Frauchen hat sie hier öffentlich gespeichert.  Und hier könnt ihr noch sehen, was ich leisten musste. Aber es hat Spaß gemacht. Das kann wiederholt werden.

Wirklich wild waren die Tiere also nicht, die ich gefunden habe und ganz ehrlich: mich interessieren sie überhaupt nicht. Aber andere Hunde und Kinder hatten großen Spaß dort. Und die Strecke ist nur eben und für alle Menschen, Hunde und Kinder gut zu gehen.

Macht euch beim nächsten Sonnenschein auf den Weg.

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5. hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB" (Großer...

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