Mit 400 Tonnen Salz und 34 Fahrzeugen ist die Stadt auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Wenn der Winter dann kommt, müssen die Mitarbeiter der Stadt schon um vier Uhr raus.

Auch wenn die aktuellen Temperaturen noch nicht nach Schneefall und Dauerfrost ausschauen – die Winterdienstsaison 2019/2020 hat für die Stadtverwaltung offiziell am 1. November 2019 begonnen.

„Zwei Einsatzleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs koordinieren den Service“, erläutert Sascha Kolter vom Abfallwirtschaftsbetrieb (kurz AWB). Beteiligt sind die Kolleginnen und Kollegen aus drei weiteren Fachabteilungen: Verkehrsflächen, Abwasserwerk sowie StadtGrün.

+ Anzeige +

In einer Sitzung in der vergangenen Woche gab es die letzten Abstimmungen vor Saisonbeginn. „Die Winterzeit kann kommen, wir sind gut gerüstet“, so der Tenor aus dem Dezernat von Stadtbaurat Harald Flügge.

Für den auf den Fahrbahnen zu leistenden Winterdienst stehen 15 Fahrzeuge (LKW und Geräteträger) mit Schneepflügen und Streuautomaten bereit, die von der Kfz-Werkstatt des Abfallwirtschaftsbetriebs winterfest gemacht worden sind. Zusätzlich werden an winterlichen Tagen bis zu 19 Kolonnenfahrzeuge des Abfallwirtschaftsbetriebs und der genannten Abteilungen im Einsatz sein, um Winterdienst auf Gehwegen zu leisten.

Die neue Winterdiensthalle auf dem Betriebshof in Obereschbach wird im kommenden Winter erstmals genutzt. Im Laufe dieser Woche werden nach und nach insgesamt 400 Tonnen Salz geliefert, die mit einem neu beschafften Radlader in der Halle aufgetürmt werden.

Weiteres Auftausalz wird in den beiden Silos auf dem Bauhof Ferdinandstraße (Fassungsvermögen: 200 Tonnen) gelagert. Das ebenfalls benötigte Flüssigsalz steht in gefüllten Tanks auf dem Betriebs- und Bauhof bereit.

Weiteres Streumaterial für den Winterdienst in den Fußgängerzonen und auf den Gehwegen werden im Klärwerk und in der Halle von StadtGrün am Gustav-Lübbe-Haus gelagert.

„Ab dem 1. November 2019 werden die Einsatzleiter wieder mehrmals täglich und im Alarmfall von einem Wetterdienstleister mit den aktuellen Wetterdaten versorgt und ordnen auf dieser Grundlage Winterdiensteinsätze und Bereitschaften an“, erläutern die Experten vom Betriebshof in Obereschbach.

Hierfür werden die beteiligten Kolleginnen und Kollegen gegebenenfalls sehr früh aus den Betten geklingelt, da die Einsätze um 4 Uhr (auf Fahrbahnen) beziehungsweise 5 Uhr (auf Gehwegen) beginnen. Lediglich an Sonn- und Feiertagen dürfen die fleißigen Helfer zwei Stunden länger im warmen Bett bleiben.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.