Der Blick von der GGS Katterbach auf den ehemaligen Sportplatz. Die Sanitärcontainer stehen noch, die Leichtbauhallen sind verkauft. Foto: Screenshot

Das ehemalige Flüchtlingscamp in Katterbach wird abgebaut, die Leichtbauhallen sind schon verschwunden. Die Aufräumarbeiten dauern an, über die künftige Verwendung ist noch nicht entschieden. 

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Die Schulpflegschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. In einem Facebook-Beitrag richtet sie sich an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung und kritisiert, dass sich niemand um den Restmüll auf dem ehemaligen Sportplatz direkt hinter der GGS Katterbach kümmere. Zudem sei über diesen Bereich ein ungehinderter Zugang auf das Schulgelände möglich.

Die Stadtverwaltung bestätigt auf Anfrage des Bürgerportals, dass die Leichtbauhallen verkauft worden sind. Nun werde aufgeräumt, was aber nicht so schnell gehe, wie es sich auch die Verwaltung wünscht. Zuständig sei das Hausmeisterteam der Sozialverwaltung, und das sei auch auf weiteren „Baustellen” unterwegs. Daher bittet die Verwaltung die Anwohner und Anlieger um etwas Geduld.

Das Gelände sei durch einen Zaun eingefriedet und nicht frei zugänglich.

Die Frage, ob der Sportplatz wieder hergestellt werde, sei noch nicht entschieden.

In einer persönlichen Antwort auf den Facebook-Post kündigt Bürgermeister Lutz Urbach an, dass sich die Verwaltung um den Müll kümmere, der von den Käufern der Halle hinterlassen wurde. Gleichzeitig erinnert er daran, dass die Schulgemeinde die geflohenen Menschen „beeindruckend offen und freundlich” empfangen hatte.

2015 hatte die Stadt auf dem Sportplatz Leichtbauhallen aufgestellt, um rasch eine große Zahl von Flüchtlingen unterbringen zu können. Die letzten Menschen waren im Mai 2017 ausgezogen, seither stand die Anlage leer.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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