Viele HelferInnen sind aktuell daran beteiligt, die Briefwahlunterlagen für die Seniorenbeiratswahl vorzubereiten. Wählen können alle ab 60 Jahre, und zwar bis zum 17. März 2020. Frank Bodengesser, Leiter des Wahlbüros, hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung.

Eintüten statt Karneval feiern: Das war seit Karnevalssamstag die Devise im städtischen Wahlbüro. Auch morgen noch treffen sich im Gustav-Lübbe-Haus in der Scheidtbachstraße an die 30 fleißige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer.

Das Ziel ist, bis zum Abend des 26. Februar genau 35.617 Wahlunterlagen für die Wahl des städtischen Seniorenbeirats zusammenzustellen und in Briefumschläge zu stecken. Denn so viele wahlberechtigte Einwohnerinnen und Einwohner gibt es in Bergisch Gladbach, die 60 Jahre oder älter sind.

Die Seniorenbeiratswahl ist eine reine Briefwahl; bis zum 27. Februar sollen die Wahlunterlagen in den Haushalten vorliegen. Gewählt werden kann bis zum Stichtag 17. März 2020.

Mit maximal fünf Kreuzen auf dem Stimmzettel werden neun stimmberechtigte Mitglieder gewählt. Weitere drei beratende Mitglieder werden von Seniorenbüro, Integrationsrat und Inklusionsbeirat gestellt.

Beachtliche Menge an Papier

Damit die Unterlagen rechtzeitig ankommen, hatte Frank Bodengesser, der Leiter des Wahlbüros, eine beachtliche Truppe an Helferinnen und Helfern zusammengerufen: Azubis der Stadtverwaltung, Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler sowie andere externe Hilfskräfte kamen zusammen, um die Papierstapel zu sortieren und in der richtigen Anzahl und Zusammenstellung in die Umschläge zu bugsieren.

„Sogar meine Frau und meine Eltern sind heute dabei“, verrät Bodengesser. „Am Wochenende hat uns auch schon der Feuerwehr-Bereitschaftsdienst unterstützt.“

In zwei Etappen wird die beachtliche Menge an Papier bewältigt. „Die erste Gruppe ist für das Anschreiben, den Wegweiser und die beiden Umschläge zuständig“, so Bodengesser. „Der grüne für den Stimmzettel, der gelbe für den Wahlbrief. Dann kommen am nächsten Tisch Wahlschein, Stimmzettel und Kandidatenprofile hinzu.“

Auf zwölf DIN A 4-Seiten beschreiben die 40 Kandidaten sich selbst und ihre politischen Ziele. Die fertigen Briefsendungen werden von der städtischen Poststelle auf den Versandweg gebracht.

13 Wahlberechtigte sind über 100 Jahre alt

Von den 35.617 Wahlberechtigten in Bergisch Gladbach sind 15.700 männlich und 19.917 weiblich. 14.505 Senioren sind zwischen 60 und 70 Jahre alt, 11.595 zwischen 70 und 80, 8.100 zwischen 80 und 90 Jahre alt und 1.404 über 90 bis 100 Jahre alt. 100jährig und älter sind 13 Bergisch Gladbacher.

Nach Nationalitäten aufgegliedert stellt sich die Bevölkerung im wahlberechtigten Seniorenalter in der TOP 7 wie folgt dar: 33.317 Einwohnerinnen und Einwohner haben deutsche Staatsangehörigkeit, 581 sind türkische Staatsbürger, 254 kommen aus Italien, 223 aus Griechenland, 139 aus Österreich, 90 aus den Niederlanden und 89 aus Polen.

Das Wahlbüro versorgt mit den nun versandten Unterlagen mehr Wahlberechtigte als je zuvor. Seit den vorletzten Wahlen im Jahre 2010 ist die Zahl um fast 5.000 Personen angestiegen, die Wahlbeteiligungen betrugen vormals 38 bzw. 35 %.

Leiter Frank Bodengesser knüpft an die diesjährige hohe Zahl an Wahlberechtigungen seine persönliche Erwartung und den Aufruf an die Bevölkerung: „Je mehr Bürgerinnen und Bürger mitwählen, desto stärker ist das Gewicht der politischen Arbeit dieses Gremiums. Ich wünsche mir eine Wahlbeteiligung von über fünfzig Prozent.“

Pressestelle Stadt BGL

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2 Kommentare

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  1. S.g.D.+H
    wie kann ich etwas über dieKandidaten – die ich wählen soll – erfahren?