Inzwischen sieht man sie häufiger im Stadtbild, einige Leute fangen an, sie selbst zu nähen. Aber sind Mundschutzmasken überhaupt sinnvoll? Das Gesundheitsamt ist skeptisch.

Um sich oder andere vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, kaufen und tragen aktuell viele Menschen Mundschutzmasken. Im Internet gibt es zudem vermehrt Anleitungen dazu, wie sich diese Mundschutzmasken selbst nähen lassen.

Das Robert-Koch-Institut sieht das Tragen von Mundschutzmasken für Bürgerinnen und Bürger im Alltag jedoch skeptisch. Das Tragen solcher Masken in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, könne ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen.

Auf keinen Fall sollte das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer anderen Form der Barriere dazu führen, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden oder die Händehygiene nicht mehr umgesetzt wird.

Eine Maske hilft nur dann, wenn die anderen Regeln des Schutzes trotzdem eingehalten werden. Es sollte nicht sein, dass das Tragen einer Mundschutzmaske zu risikobereiterem Verhalten führt und dies in der Summe Risiken erhöht.

Tipps zur Frage Mundschutz ja / nein gibt das Robert-Koch-Institut unter diesem Link.

Um sich oder andere vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, sind die wichtigsten Maßnahmen weiterhin Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Dazu zählen beispielsweise das häufige und ausgiebige Waschen der Hände. Wichtig sind zudem das Husten und Niesen in ein Einmal-Taschentuch oder in die Armbeuge anstatt in die Hand und das konsequente Abstandhalten von zwei Metern zu anderen Personen.

Händeschütteln und sich ins Gesicht fassen gilt es zu vermeiden.

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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3 Kommentare

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  1. Also, bitte erstmal richtig recherchieren.

    Aber dumm sind die Kommentare hier,weil es erstmal nicht hier China ist und es definitiv nicht vergleichbar ist. Und da muss man auch nicht drüber diskutieren. Desweiteren kommt es auf dem Mundschutz an, welche Serie, Hersteller und Schutzklasse. Der Vergleich mit Helm ist ok, mit dem Badminton Schläger aber Lachhaft

  2. Was ist das denn für eine Argumentation?

    Auf den Straßenverkehr übertragen: Wer ABS hat, fährt risikoreicher, ebenso Radfahrer mit Helm.

    Es geht um Tröpfcheninfektion, die Tröpfchen fliegen durch die Luft von Sprecher zu Zuhörer.
    Auf direktem Wege, je nach Luftbewegung können sich feine Tröpfchen auch länger als ein paar Sekunden in der Luft halten und über Umweg die Schleimhäute des Hörers erreichen.
    Jede physikalische Sperre hindert die Tröpfchen mehr oder weniger am Weiterfliegen.

    Selbst ein Brett vor dem Kopf verringert das Risiko, sofern es den ganzen Kopf abdeckt!

    Ich überlege gerade, meinen alten Badmintonschläger aus dem Keller zu holen und mit einer Plexiglasscheibe auszustatten.

  3. Idiot, wenn nicht hilft warum sind immer mehr und mehr fällen in Deutschland ?

    In ganzen China sind nur 80.000 Fälle und ich wette nächste Woche wird wahrscheinlich in Deutschland auf mindesten 70.000 Fälle steigen.