Am Freitag ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis um 13 auf 346 gestiegen. Fast alle Fälle wurden in Bergisch Gladbach gemeldet.

Alleine für Bergisch Gladbach weist die aktuelle Meldung der Kreisverwaltung zehn neue Fälle aus. Darin sind die zwei Mitarbeiter und eine Bewohnerin eines Pflegeheims enthalten, die bereits am späten Donnerstagabend gemeldet wurden. Dort waren 83 Kontaktpersonen abgestrichen worden; die Ergebnisse kommen aber wahrscheinlich erst nach den Osterfeiertagen.

Die neuen Zahlen verteilen sich wie folgt: (jeweils neue Fälle / Gesamtzahl / wieder gesund / derzeit Infizierte):

  • Bergisch Gladbach +10, 155, -77 (78)
  • Burscheid, +0, 15, -9 (6)
  • Kürten +1, 17, -9 (8)
  • Leichlingen +0, 22, -14 (8)
  • Odenthal +0, 17, -11 (6)
  • Overath +1, 37, -18 (19)
  • Rösrath +0, 36, -29 (8)
  • Wermelskirchen +1, 47, -22 (25)
  • Gesamt: +13, 346, -189, (157)
  • 3 Todesfälle

25 Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon sechs in intensivmedizinischer Betreuung. Am Vortag waren es 19 bzw. fünf Personen.

Insgesamt befinden sich 668 Personen in Quarantäne. 

Die Verdopplungszahl, innerhalb der sich die Zahl der Infektionen insgesamt verdoppelt, wird jetzt mit 14,9 angegeben, am Vortag lag sie bei 14.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

9 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Püschel wird gerade von der kompletten Presselandschaft hochgejazzt, hat aber die entscheidende Frage noch nicht beantwortet.

    Wenn jemand eine Vorerkrankung hat, z.B. eine Herzschwäche, mit der er problemlos noch mehrere Jahre, wenn nicht Dekaden weiter leben könnte, sich mit SARS-CoV-2 infiziert, eine schwere Pneumonie entwickelt und letztlich das Herz unter der Aufgabe kollabiert, genug Blut durch den Lungenkreislauf zu pressen – ist der dann “an” Covid19 gestorben oder “mit”? Ohne die Infektion mit SARS-CoV-2 wäre er nicht gestorben und insofern ist das, was Püschel mit seinen diesbezüglichen Äußerungen betreibt, akadamische Ameisenfickerei.

    Die derzeitige Mortalitätsrate ist im Grunde irrelevant. Sie gilt unter der luxuriösen Randbedingung eines noch nicht ausgelasteten Gesundheitssystems. Ohne die Maßnahmen hätte sich die exponentielle Ausbreitung der Infektionen ungehindert fortgesetzt – vor der Schließung von Schulen und Kitas hatten wir eine Verdopplung der nachgewiesenen Infektionen alle 2-3 Tage. Sie können sich ja mal ausrechnen, was das, ausgehend von den ca. 7000 Fällen am 17. März für Mitte April, Anfang Mai, Mitte Mai und Ende Mai bedeutet hätte. Für (optimistisch geschätzt) 5 % der Fälle brauchen Sie Intensivplätze, für weitere 10 % “normale” Behandlungsplätze im Krankenhaus. Diesen Zahlen können Sie die vorhandenen Kapazitäten gegenüber stellen und sich wundern – und mal überlegen, welche Konsequenz das für die Zahl der Todesfälle bedeutet hätte. Übrigens nicht nur für die Todesfälle von SARS-CoV-2-Infizierten (da könnte man ja mit einer Mischung aus Optimismus und Arroganz noch davon ausgehen, dass es einen schon nicht treffen werde, weil man ja zu keiner “Risikogruppe” gehört). Wenn die Behandlungskapazitäten ausgeschöpft sind, wird jede Blinddarmentzündung zum Ritt auf der Raiserklinge, und über Unfälle wollen wir mal lieber gar nicht nachdenken.

    Die hierzulande ergriffenen Maßnahmen sind absolut sinnvoll und werden von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen (auch wenn das eine Minderheit von sehr lauten Schreihälsen nicht glauben will). Und sie wurden von den dafür zuständigen, demokratisch legitimierten Institutionen beschlossen.
    Frau Bahner ist übrigens vor dem Bundesverfassungsgericht krachend gescheitert. Was sie danach an hysterischem Stuss von sich gegeben hat, klingt leider gar nicht gesund.

  2. Sehr geehrter Herr Marcus Konrad, Ihre Unterstellung, in den öffentlichen Medien werde das Prinzip von Rede und Gegenrede nicht praktiziert, ist falsch. Gerade das von Ihnen angeführte Beispiel belegt das: Klaus Püschel bekommt in den privaten und öffentlich rechtlichen Medien gerade sehr viel Raum.

    Die Tatsache, dass es sich bei den drei Todesfällen in RheinBerg um Hochbetagte mit Vorerkrankungen handelt, ist genau so berichtet worden.

    Es ist doch schon seit längerem bekannt, dass vor allem Menschen mit Vorerkrankungen gefährdet sind. Gerade sie sollen mit den getroffenen Maßnahmen geschützt werden.

    Ein Anwältin kann nicht entscheiden, was verfassungswidrig ist. Das machen Gerichte. Und die haben anders entschieden.

    Die in Deutschland getroffenen Maßnahmen wurden nicht aufoktroyiert, sondern mit einer sehr großen Mehrheit von den demokratisch legitimierten Organen beschlossen.

    PS. Ein gutes Interview mit Klaus Püschel gibt es zum Beispiel in der FAZ, allerdings hinter einer Bezahlschranke (im Gegensatz zu einigen frei zugänglichen, sensationalistischen Medienberichten), aber es lohnt sich, für guten Journalismus auch mal etwas zu investieren: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/rechtsmediziner-viele-todesursachen-im-zusammenhang-mit-corona-16715816.html

    PPS. Sie hatten Ihren Kommentar in leicht unterschiedlichen Varianten dreimal gepostet. Die beiden ersten Versionen haben wir gelöscht.

  3. Es wird Zeit, dass in den öffentlichen Medien auch endlich mal das Prinzip von Rede und Gegenrede praktiziert wird und nicht eine absolut einseitige Berichterstattung, wie momentan.
    Warum lässt man den Pathologen Dr. Pueschel nicht mal zu Wort kommen? Weil es scheinbar nicht gewollt ist.
    Die Mortualitätsrate in unserem Land ist nicht höher als in den letzten Jahren. 2017, als 20000 Menschen an den Folgen der Grippe gestorben sind, haben wir uns nicht gerührt.
    Wir haben hier “3” Verstorbene, die mit Corona infiziert waren. Man schaue sich nur einmal Alter und Vorerkrankungen an. Diese Menschen sind NICHT an Covid-19 verstorben. So wie alle Fälle, die der Leiter der Pathologie Hamburg untersucht hat. All diese Patienten hatten starke Vorerkrankungen (meist in Verbindung mit hohem Alter) und hätten weder Lungenentzündung, Krankenhauskeime, Grippe oder Corona überlebt.
    Worüber ebenfalls nachgedacht werden muss: Die Fachanwältin für medizinisches Recht, Beate Bahner, hat in einer 19seitigen Schrift dargelegt, dass der Shutdown eindeutig verfassungswidrig ist. Nachzulesen unter beatebahner.de. Dieses Schreiben wird die Fachanwältin dem Bundesverfassungsgericht vorlegen. Wir brauchen gerade in der Krise Menschen, die nachdenken, Meinung äußern und nicht lediglich gehorchen.
    Meine persönliche Meinung: Die Menschen in unserem Land erkranken nicht unheilbar an Covid-19, sondern Gesellschaft, Wirtschaft, Glaube und Demokratie in allen großen und kleinen Formen erkranken mit unheilbaren Folgeschäden an den Maßnahmen der Bundesregierung und der Länder, die den Menschen gegen unsere Verfassung aufdoktriniert wird.

  4. Mein Zorn wird immer größer.Aldi werde ich in Seelscheid nicht mehr betreten.Von Abstand ,Handschuhen,Mundschutz haben die meisten nichts gehört.Auch die Kassiererin ohne Handschuhe. Der Türsteher war nur Deko.

  5. Vielleicht sollten Sie einmal einen Bericht ueber den Gerichtsmediziner Pueschel veröffentlichen… Sind Corona Tote AN Corona gestorben?????

  6. Es befällt mich große Traurigkeit wenn ich höre das selbst in dieser schweren Zeit die Betrüger an Corona verdienen. Was sind das für Menschen? Sie setzen die Existenz von vielen Leuten aufs Spiel. Corona Hilfe für die Kleinen wird erstmal gestoppt.
    Bitte, bestraft diese Betrüger und Verbrecher mit hohen Strafen, nicht nur mit einem Klaps auf die Finger.

  7. Selbiges im Lidl. Draussen sonnte sich ein Order, wohl mehr als Deko gedacht. Drinnen stapelten sich die Gartenmöbel und leeren Boxen und Paletten von diesem Billigartikeln in den Gängen. Da jeder Kunden mit Einkaufswagen da durch musste, war kein Durchkommen mehr. Kann man diese Artikel, die nichts mit Lebensmitteln oder Hygieneartikeln zu tun haben, nicht mal eine Weile aussen vor lassen ? Dies würde richtig Platz schaffen und die Mitarbeiter und Kunden entlasten. Wir sind nur noch raus aus den Chaos, am grinsenden Ordner vorbei, der jetzt mal ein Päuschen vom Sonnenbad im Schatten machte, und schön auf sein Desinfektionsmaterial aufpasste.

  8. Man sollte annehmen, dass wir mit der Situation verantwortungsvoll umgehen. Weit gefehlt. Es gibt immer ein paar Unverbesserliche um nicht zu sagen einige mehr oder weniger Chaoten. Einkaufen zu gehen ist fast wie russisches Roulett geworden. Gestern war ich mit meiner Frau im EDEKA Markt Breidohr eine Kleinigkeit einkaufen. Im Eingangsbereich wurde man von einem gelangweilten Türsteher empfangen. Im Geschäft haben die meisten Kunden nach allen Regeln der Kunst gegen die Mindestabstände verstoßen. Das man nicht überrannt wurde ist recht verwunderlich. Meine Frau und ich waren uns einig wieder schnell das Geschäft zu verlassen. Das Verhalten der Menschen läßt sich nur damit erklären, daß alle im Augenblick sehr überbelastet sind. Hilfreich währe eine einheitliche Ansage für ganz Europa.