In einem weiteren Altersheim in Bergisch Gladbach sind zwei Mitarbeiter und eine Bewohnerin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Nun werden 83 Kontaktpersonen getestet.

Das teilte die Kreisverwaltung am späten Donnerstagabend mit. Das Gesundheitsamt habe sofort die in Fragen kommenden Kontaktpersonen ermittelt und Abstriche genommen.

Betroffen seien zwei Etagen des Hauses sowie alle Mitarbeiter, die auf diesen beiden Etagen tätig sind. Vorsorglich wurden 52 Bewohner und 31 Mitarbeiter getestet.

Die beiden Etagen seien isoliert und unter Quarantäne gestellt worden. Das bedeutet für die Bewohner, dass sie ihre Zimmer nicht verlassen dürfen. Diese große Einschränkung sei notwendig, um die Infektionsketten zu unterbrechen, erläutert der Kreis. Den Namen der betroffenen Einrichtungen nennt er prinzipiell nicht.

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist für medizinisch-gesundheitliche Fragen rund um das Corona-Virus unter der Woche von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar. 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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6 Kommentare

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  1. Es wird sofern man Angehörige hat auch informiert. Weiß es da ich das eine betroffene Heim kenne. Schlimm genug für die Bewohner und Mitarbeiter. Wüsste nicht warum das unbeteiligte etwas angeht. Lieber froh sein das man selbst gesund ist /bleibt. Das man ungetestete Aufnimmt ist natürlich nicht in Ordnung.

  2. Ich arbeite in einem Pflegeheim und es ist leider so, dass wir trotz Besuchersperre noch immer neue Bewohner aufnehmen, die nicht getestet wurden. Jetzt haben wir 3 Verdachtsfälle und keine richtige Schutzkleidung. Das ist in meinen Augen unverantwortlich und Russisch Roulette an den Bewohnern und Mitarbeitern und wohl gewollt!! Wo sind die Rechtsanwälte der Angehörigen die das unterbinden oder ist denen das sogar egal was mit Oma/ Opa passiert? Alles geopfert für den Mammon?

  3. Wieso macht man ein Geheimnis daraus welches Heim betroffen ist. Ich wohne in der Nähe von 2 Einrichtungen.
    Furchtbar nicht zu wissen wo die Brennpunkte sind.
    Unglaublich

  4. Ich würde es begrüßen und auch für sinnvoll halten, wenn z.B. Krankenhäuser /Abteilungen und Seniorenheime bei bestätigten Coronavirus auch frühzeitiger benannt würden.
    Ich könnte so für mich entscheiden ob ich meinen Untersuchungstermin im Krankenhaus verschiebe.

  5. Warum erfährt man nicht, um welche Einrichtungen es sich handelt? In anderen Städten wird das doch auch mitgeteilt. Meine betagte Mutter lebt in einem Pflegeheim und da wärees doch gut, wenn man unterrichtet würde. Diese Geheimniskrämerei muss doch nicht sein!