Von den Parteien und Bürgermeisterkandidaten der Stadt Bergisch Gladbach wollen die Klimafreunde Rhein-Berg wissen, wie sie zum lokalen Klimaschutz stehen. Vor mehr als drei Monaten haben sie dazu einen Fragenkatalog verschickt – einige Antworten fehlen noch immer.

Der ursprüngliche Rückgabetermin wurde wegen der derzeitigen Ausnahmesituation verlängert. Bis Ende Mai können die fehlenden Antworten nun noch eingesandt werden, um bei der geplanten Veröffentlichung berücksichtigt zu werden.

Anhand der Rück­meldungen will die Bürgerinitiative aufzeigen, wie jeder der Kandidaten und jede Partei zu diesen brennenden Klima-Themen steht:

  • Mobilität
  • Städtebau
  • Umweltschutz
  • Energiewende
  • Bürger­information
  • „Climate Emergency“ (Klimanotstand, Anmerkung der Redaktion)

Erhofft werden verlässliche Aussagen, welche konkreten Ziele und Maßnahmen die lokalen Akteure hinsichtlich des Klimawandels und seiner Folgen umsetzen wollen.

Globale Krise im Blick behalten

In ihrem Reminder weisen die Klimafreunde zudem darauf hin, dass der Klimawandel auch in der Corona-Krise weiter voranschreitet und als globale Krise unbedingt im Blick behalten werden muss. Mehr als zuvor steht daher die Lokal-Politik in der Verantwortung, sich neben dem derzeit vorherrschenden Pandemie-Thema (wieder) mit hoher Priorität um Klimawandel, dessen Ursachen- und Folgenbekämpfung auf lokaler Ebene zu kümmern.

Aktion geplant

Um die Klima-Thematik nach wochenlangem Fokus auf das grassierende Corona-Virus wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, plant die BI Klimafreunde in den nächsten Wochen eine Aktion auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Dazu in den nächsten Tagen mehr.

Hintergrund
Ende Januar hatte die Bürgerinitiative Klimafreunde Rhein-Berg einen dezidierten Fragenkatalog zum Thema Klimaschutz erarbeitet, der an alle Parteien im Rat der Stadt Bergisch Gladbach und an die Bürgermeisterkandidaten der anstehenden Kommunalwahl 2020 versendet wurde.

Bei dieser Kommunalwahl werden nicht nur Stadtrat und Kreistag neu gewählt, die Bergisch Gladbacher müssen sich gleichzeitig für einen neuen Bürgermeister entscheiden. Erwartungsvoll schauen daher auch die Klimafreunde Richtung Herbst: Schließlich werden die gewählten Mandatsträger in der nächsten Wahlperiode verantwortlich sein für die aktive Umsetzung und nötige Ausweitung sämtlicher Klimaschutzmaßnahmen auf lokaler Ebene.

Klimaschutz vor Ort notwendig

Der in Bergisch Gladbach sowie in hunderten weiteren deutschen sowie internationalen Städten und Gemeinden inzwischen ausgerufene „Climate Emergency“ unterstreicht die Erkenntnis, dass insbesondere vor Ort verstärkt nachhaltige politische Lösungen und Klimaschutzmaßnahmen notwendig sind. Die hiesige Kommunalpolitik steht damit in der Verantwortung, bei allen zukünftigen Entscheidungen auf lokaler Ebene dem Klimaschutz Priorität einzuräumen.

Letztlich dienen sämtliche Klimaschutzanstrengungen nicht nur dem globalen Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen, sondern ganz direkt auch dem Erhalt der Lebensqualität − in Bergisch Gladbach und anderswo.

Kontakt
Klima Freunde Rhein Berg
mailto:info@klimafreunde-rheinberg.de
www.klimafreunde-rheinberg.de

Klimafreunde RheinBerg

Die Klima Freunde sind ein private Initiative von Bürgern, die in Bergisch Gladbach möglichst viele Leute für den Klimaschutz mobilisieren will. Kontakt: info@klimafreunde-rheinberg.de

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