Die Planungen für die Umgestaltung der Grünanlage an der Wilhelm-Klein-Straße in Refrath zu einem Mehrgenerationenpark gehen in die nächste Runde. Die Ideen sollen durch ein Planungsbüro geprüft und weiterentwickelt werden, erklärt die Stadt. Hierzu suche man nun Landschaftsarchitekten und lädt zu Bewerbungen ein.

Im letzten Jahr hat der Bürger- und Heimatverein Refrath (BHV) gemeinsam mit vielen interessierten Anwohnenden spannende Ideen im Rahmen eines Bürgerfestes und einer Onlineumfrage zur Umgestaltung der öffentlichen Grünanlage gesammelt und weiterentwickelt.

Die Ideen für den Umbau der ca. 2.500m² großen Fläche zu einem Mehrgenerationenpark, der zum Treffpunkt aller Altersklassen werden soll, werden nun geprüft, um zu entscheiden, was möglich und sinnvoll ist. 

Finanzierung aus Haushaltsmitteln und Spenden

Durch große Unterstützung aus der Bevölkerung und mit Hilfe eines aufgestellten Vorentwurfs, der bereits 2019 den zuständigen Ausschüssen vorgestellt wurde, konnten für das Jahr 2020 Mittel für den Umbau der Parkanlage im städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Außerdem sammelte der BHV im vergangenen Herbst eine beträchtliche Spendensumme ein, die jetzt auf die zweckgebundene Verwendung im Projekt wartet.

Landschaftsarchitekten sollen die Vorschläge zur Gestaltung des Mehrgenerationenparks prüfen und weiterentwickeln

Nun kann die Planung des Entwurfs an ein externes Planungsbüro vergeben werden. Das zu beauftragende Planungsbüro soll den Vorentwurf weiter konkretisieren und insbesondere weitere Ausstattungsvorschläge für den Mehrgenerationenpark liefern, die auch Themen wie Inklusion, essbare Stadt und Biodiversität beinhalten sollen.

Bewerbung bei StadtGrün

Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten, die Interesse haben, den Entwurf des Mehrgenerationenparks zu gestalten, sind hiermit aufgerufen sich zu bewerben:

  • Deadline: 17. Juni 2020
  • Ansprechpartner: Bianca Bartnik, StadtGrün
  • Kontakt: 02202 14-2753

Nach wie vor ist auch finanzielle Unterstützung aus der Bürgerschaft zur Realisierung des Parks willkommen. Unter derselben Telefonnummer können sich Spendenwillige an StadtGrün wenden, um nähere Informationen zu erhalten.

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Pressestelle Stadt BGL

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2 Kommentare

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  1. Ich fände es prima, wenn ganz einfach möglichst viel Grün erhalten bliebe. Schließlich werden in Refrath, Bensberg und Bergisch Gladbach die Flächen ansonsten ja eher versiegelt und zugebaut…

    Sehr zu begrüßen ist, dass die Bürgerschaft bei der Gestaltung der Fläche einbezogen und offensichtlich umfassend beteiligt wird.

    Dies ist in Bergisch Gladbach (leider) eine Besonderheit und (neben dem Engagement der BürgerInnen) sicherlich ganz besonders dem echten Interesse von StadtGrün an der Meinung der Bürgerschaft zu verdanken.

    In jedem Fall ist es eine sehr gute Voraussetzung für die Akzeptanz des neuen „Parks“ und für den Erfolg des Projektes.

  2. Ich schlage vor, viel Geld zu sparen und einfach ein paar Kubikmeter Schotter auf das Areal zu kippen und gleichmäßig zu verteilen.

    Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass beim angedachten Vorgehen der Stadt auch keine bessere Lösung herauskäme – aber eine um ein Vielfaches teurere.