Foto: Stephan Volkert von der Bayer AG im Chat mit FHDW-Moderatorin Caroline Schmidt-Faillard. Foto: Klaus Pehle/FHDW

Der zweite Online-Tag der offenen Tür der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) bot ein neues Format. Nach der Live-Präsentation der dualen Studiengänge trafen sich Vertreter der Partnerunternehmen mit Studieninteressierten zum Live-Chat – moderiert von Mitarbeiter:innen der FHDW.

Bei einem dualen Studium an der FHDW für Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft absolvieren die Studierenden 50 Prozent ihrer sechs Semester in Unternehmen. Das macht sie in der Praxis fit und vertieft das theoretische Wissen kontinuierlich durch die Anwendung in eigenen Projekten.

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„Die Praxisphasen sind wirklich essenziell für uns und unsere Studierenden, die durch das praktische Know-how einen großen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt erlangen“, sagt der Leiter des FHDW-Campus in Bergisch Gladbach, Dr.-Ing. Alexander Brändle.

Aber wie finden die Studieninteressierten vor Beginn des Studiums ein Partnerunternehmen, das zu ihnen passt? „Das ist in Corona-Zeiten wirklich nicht ganz einfach“, so Brändle. „Daher haben wir ein digitales Format entwickelt, bei dem Unternehmen sich vorstellen können und in den direkten Austausch mit den Studierenden kommen können.“

Vor Corona war die Unternehmensmesse zu diesem Zweck ein Hauptbestandteil auf dem (analogen) Tag der offenen Tür.

Am Samstag ging diese Unternehmensmesse dann zum ersten Mal online. Nachdem der Wirtschaftsinformatiker Brändle und sein Kollege, Betriebswirtschafts-Dekan Prof. Dr. Frank Wallau, die einzelnen Studienschwerpunkte, Finanzierungsmodelle des Studiums und die Vorteile eines dualen Studiums erläuterten, schalteten die Vertreter der FHDW-Partnerunternehmen ihre Webcams ein, stellten ihre Firmen in Präsentationen vor und beantworteten den Interessierten ihre individuellen Fragen.

Einige Firmen wie die Bayer AG hatten auch ehemalige FHDW-Studierende zu dem Chat eingeladen, die nach dem Studium vom Unternehmen übernommen worden waren und jetzt von ihren Jobs berichten konnten.

16 Unternehmen – vom Global Player bis zu kleineren IT-Consultant-Agenturen – waren dabei, durch die Unterteilung in vier Tracks konnten die Interessierten mit bis zu acht Firmen in Kontakt kommen.

Häufigste Fragen der Online-Besucher waren die Bedingungen, unter denen studiert werden kann. Fast schon obligatorisch ist die Übernahme der Studiengebühren durch die Unternehmen, darüber hinaus zahlen viele Firmen ein für einen Studierenden sattes Gehalt, mit dem der Lebensunterhalt locker bestritten werden dürfte. Einige Unternehmen bieten sogar eine Übernahmegarantie nach dem Studium.

„Das Format ist klasse angekommen, das haben die vielen positiven Rückmeldungen gezeigt – sowohl von den Unternehmen als auch von den Interessierten“, berichtet Brändle von der Auswertung dieses neuen Online-Formats.

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FHDW

FHDW Fachhochschule der Wirtschaft in 51465 Bergisch Gladbach, Hauptstr. 2, Mail info-bg@fhdw.de, im Web http://www.fhdw.de/

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