Im Krea/Krea-Jugendclub fand eine Kunstwoche statt, in der beindruckende, authentische Arbeiten von Jugendlichen entstanden. Bei „Art4You” konnten die Künster ihren Ideen freien Lauf lassen. Die Gruppe in „Anno 1800″ ließ eine Modellbaustadt entstehen.

Vier Jungs und vier Mädels präsentieren mit strahlenden Gesichtern ihre Arbeiten, die sie in dem Kursus Art4You im Verlauf der Ferienaktion Krea/Krea-Jugendclub (13.7. bis 17.7.) geschaffen haben. Eine beeindruckende Kunstwoche, in der authentische Werke entstanden und visualisiert wurde, was in den Köpfen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorging.

Dozent Gregor Zootzky sagt: „Das war die coolste Kindergruppe, die ich je hatte”. In dieser Kunstwoche sprudelten die Ideen von begeisterten Kindern und Jugendlichen und nahmen als Malereien, Zeichnungen, Drucken, Tonarbeiten, Stein- und Holzskulpturen Gestalt an.

Simon zeichnete Naruto-Figuren mit Superkräften, die er anschließend mit Linoldruck umsetz. Er freut sich über die vielen Materialien und vor allem die Freiheit, das nicht alle das Gleiche tun müssen. Man kann hier vieles versuchen und auch mal was falsch machen“, stimmt Jana zu und Hanna und Bo fühlen sich wohl unter den „netten Menschen”.

Paul lässt genüsslich Farben auf die Leinwand träufeln, es entstehen „Bilder mit Charakter und Mischmasch“, Fantasiewesen aus Harry Potter, ein blaublütiger Pandabär von Martha, Tonarbeiten und ein Schiff als Pappmodell. Luca beschäftigt sich mit graffiti-characterizing und zeichnet aus der Fantasie interessante Köpfe in schwarz/weiß auf seine Leinwand.

Ebenso vielschichtig gestaltete sich die Arbeit zum Projekt „Vom Computerspiel zum Modellbau – Anno 1800“.

Ein Workshop der speziell auf die Interessen von Jungen ausgerichtet wurde. Sieben Schüler starteten hier mit Eifer und viel Phantasie in die Umsetzung eines Strategiespiels rund um eine Stadt. Doch bevor die Stadt virtuell auf dem Bildschirm erscheinen konnte, war Handarbeit angesagt.

Häuser, Bäume, Straßen, Autos etc. wurden aus Pappe und anderen Materialien gefertigt und auf Plattformen installiert. In dem Projekt spielte man gemeinsam am PC ein Aufbaustrategiespiel und versuchte darin eine Gesellschaft zu erschaffen, in der die simulierten Bürger ein weitgehend sorgenfreies Leben führen können.

Dozent Ralf Kietz beschreibt das Medien- und kreativitätspädagogische Projekt im Krea-Jugendclub – Vom Computerspiel zum Modellbau so:

Anno 1800 ist ein Aufbaustrategie und Wirtschaftssimulation. Spielende haben die Aufgabe eine Stadt zu vergrößern, zu industrialisieren und zu expandieren. Das Setting zur Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts angelegt, also dem Übergang von ländlichen Strukturen hin zu einer urbanen Gesellschaft.

Das grundlegende Spielziel in Anno 1800 ist immer das gleiche. Vergrößere deine Stadt, stelle deine Bevölkerung zufrieden und achte auf dein Geld. Denn neben der reinen Aufbaustrategie werden Spielende hier auch mit einer eigenen Wirtschaft konfrontiert. Jedes Gebäude hat laufende Kosten, die Bewohner*innen besitzen ein eigenes Vermögen, was sie ausgeben wollen und es kann auch Handel mit anderen aufstrebenden K.I. Städten betrieben werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ferienaktionen kommen aus dem Einzugsbereich Bergisich Gladbach, aber auch aus dem nahen Kölner Raum.

Kinder und Jugendliche waren sich einig: „Solch eine Ferienfreizeit machen wir gerne wieder.”

Gefördert wurden die Aktionen durch das Landesjugendamt des LVR-Rheinland

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Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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