An zehn Standorten in allen acht Kommunen des Kreises können e-Bikes ausgeliehen, wieder abgestellt und aufgeladen werden. Jetzt geht das neue System auch in Gladbach und Bensberg an den Start, mit zwei Probewochen ab Anfang August.

An den Stationen des neuen E-Bike-Verleihsystems findet in allen acht Kommunen des Kreises in den nächsten zwei Wochen eine „Proberadeln-Aktion“ des Rheinischen-Bergischen Kreises statt. Dabei erklärt ein Team der Kreisverwaltung, wie die Ausleihe der „Bergischen e-Bikes“ funktioniert und stellt diese zum Testen zur Verfügung.

Termine im Stadtgebiet Bergisch Gladbach
Bensberg, U-Bahnhof / Busbahnhof: Samstag, 1. August, 14 bis 17 Uhr 
Gladbach, S-Bahnhof: Samstag, 8. August, 14 bis 17 Uhr

„Das Bergische e-Bike hat sogar ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Nirgendwo sonst in der Republik gibt es ein solches Angebot, das einen ganzen Kreis abdeckt“, berichtet Landrat Stephan Santelmann.

Das zusätzliche Verkehrsmittel verbessert nicht nur die eigene Mobilität. Der Umstieg auf das Rad hält zugleich fit, ohne zu überfordern, trägt zu einem besseren Klima bei und entlastet nicht zuletzt auch den Verkehr. „Wer jetzt noch nicht vom Bergischen e-Bike überzeugt ist, dem möchten wir gerne die Gelegenheit geben, die Fahrräder kostenlos zu testen und sich das Ausleihsystem erklären zu lassen“, so Daniela Zeller, zuständige Projektmanagerin des Kreises.

Als Corona-Schutzmaßnahme werden die genutzte Fahrräder und Helme nach jeder Testfahrt gründlich desinfiziert und Abstandsregeln eingehalten.  

Kreisweit flexibel nutzbar

Das E-Bike-Verleihsystem der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) ging diesen Sommer im Rheinisch-Bergischen Kreis an den Start. An insgesamt zehn Standorten in allen acht Kommunen können die Fahrräder flexibel ausgeliehen, wieder abgestellt und aufgeladen werden:

In Bergisch Gladbach am S-Bahnhof, am Bensberger U-Bahnhof/Busbahnhof, am Raiffeisenplatz in Burscheid, im Zentrum von Kürten und Odenthal, an den Bahnhöfen in Overath, Leichlingen und Rösrath sowie am Busbahnhof in Wermelskirchen. Hiervon sind lediglich die Ladestationen an den Standorten in Burscheid und Odenthal-Altenberg noch im Aufbau.

Die E-Bike-Verleihstation am Rösrather Bahnhof: Hier stehen 12 Fahrradständer zur Verfügung, an denen die Akkus der E-Bikes wieder aufgeladen werden. Foto: Rheinisch-Bergischer Kreis/Eva Burger

Die vorgesehenen 81 Leih-Pedelecs des Dienstleisters nextbike sind mittlerweile alle in Betrieb. Ein ausgeliehenes Fahrrad kann an jeder beliebigen Station wieder abgestellt werden. Zusätzlich zu den zehn festen Stationen gibt es weitere 20 virtuelle Stationen. Auch hier kann das ausgeliehene Rad wieder abgegeben werden.

Die genauen Standorte der virtuellen Stationen werden in der nextbike-App angezeigt und vor Ort durch ein Schild signalisiert. Im nächsten Jahr werden zudem drei weitere feste Standorte eingerichtet, am Busbahnhof in Burscheid, in Leichlingen-Witzhelden und im Zentrum von Rösrath-Hoffnungsthal.

Alle Informationen zum Bergischen e-Bike, der Funktion und den Gebühren gibt es unter www.nextbike.de/bergisches-ebike

Erster Baustein der Mobilstationen

Die E-Bike-Stationen sind der erste Baustein der 20 kreisweiten Mobilstationen, die derzeit sukzessive aufgebaut werden. An den Stationen treffen verschiedene Mobilitätsangebote aufeinander, die geschickt miteinander verknüpft werden können. Die Stationen befinden sich immer an einer Bus- oder Bahnstation und enthalten je nach Standort Bausteine wie das E-Bike-Verleihsystem, E-Carsharing-Angebote, Park & Ride-Anlagen, Fahrradabstellanlagen und Fahrradboxen.  

Weitere Test-Termine im Rheinisch-Bergischen Kreis

Burscheid, Raiffeisenplatz Sonntag, 2. August, 14 bis 17 Uhr 
Kürten, Zentrum,Samstag, 1. August, 9 bis 12 Uhr 
Leichlingen, Bahnhof, Sonntag, 2. August, 9 bis 12 Uhr 
Odenthal, Zentrum, Donnerstag, 6. August, 9 bis 12 Uhr
Overath, Bahnhof, Sonntag, 9. August, 9 bis 12 Uhr 
Rösrath, Bahnhof, Sonntag, 9. August, 14 bis 17 Uhr
Wermelskirchen, BusbahnhofSamstag, 8. August, 9 bis 12 Uhr

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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5 Kommentare

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  1. Tagtäglich fahre ich nun schon einige Jahre von Herkenrath nach GL zur Arbeit.
    Versuchen Sie doch einfach mal von Herkenrath einen Radweg zu nehmen, egal in welche Richtung und schauen mal wie weit Sie kommen.
    Es geht ja darum, das Auto stehen zu lassen und notwendige Fahrten mit dem Rad zu ersetzen und nicht neue Schleichwege zu finden.

  2. Nun, Herr Bibo,
    vielleicht sollten Sie sich mal aufs Rad setzen und es ausprobieren.
    Nach Bensberg/Frankenforst kommen Sie fernab von jedem Autoverkehr entlang des Bahndamms, nachts sogar mit Beleuchtung.
    Nach Herrenstrunden ist der Radweg noch nicht vernünftig ausgebaut, die Alternative durch den Wald ist eher was für Mountainbikefahrer.
    Richtung Voiswinkel gibt es nix zu meckern, man muss nur wissen, wo die Wege sind.

    Mein Spass liegt gerade darin, Abkürzungen und Schleichwege zu erkunden, wo ich vom Autoverkehr unbehelligt bleibe.
    Mein Weg zur Arbeit ist klar, aber sonntags kann ich auch mal den Columbus machen.

    Die Zeit spielt aber für uns (Radfahrer), die alten Säcke, die einen weghupen wollen, sterben langsam aus.
    Und mit einem E-Bike, 25 km/h schnell, ist man auch nicht mehr das klassiche Opfer, welches der Mantafahrer jetzt unbedingt überholen muss.

  3. Dass Fahrradhelme, die verliehen wurden, anschließend gelüftet und desinfiziert worden sind,
    war schon immer Standard, auch vor Corona, in der Radstation.

  4. Alles sehr gut und schön.
    Vorschlag zur Testfahrt wäre vor Anschaffung der Räder sinnvoll gewesen, denn es kaum Radwege in die Stadt GL rein bzw. analog raus. Und fährt man auf den Straßen, wird man aufgrund des schlechten und stets geflickten Staßenbelags mächtig durchgeschüttelt. Radfahren in GL und Umgebung macht definitiv keinen Spaß und ist gefährlich. S. dazu auch den Bericht von Torsten Walter.

  5. Tolle Initiative! Jeder sollte einmal eine Testfahrt machen und für eine Strecke auf das Auto verzichten!