Ein schöner und ereignisreicher Bienen-Sommer fand mit einer „Bienen-Zugabe” der Herz-Jesu-Gemeinde seinen Abschluss. Rund um die vier Bienenvölker im Pfarrgarten entstand ein Bienennetzwerk in Schildgen, das alle Beteiligten zusammenwachsen ließ.

Mit der gut besuchten „Bienen-Zugabe“ im Pfarrgarten hinter dem kath. Pfarrhaus an der Altenberger-Dom-Str. geht der nunmehr schon zweite Bienen-Sommer der Interessengemeinschaft Schildgen in die diesjährige Endphase.

Die Zugabe ist ein kleines Extra der Schildgener Herz Jesu Gemeinde, immer etwas überraschend und ganz anders als ein „normaler“ Gottesdienst mit Denkanstößen, Musik, Austausch und mehr.

Diesmal hatten die Jungimkerin Uta Henriksen, Susanne Schubmehl vom Ortsausschuss der Herz Jesu Gemeinde und Birgitta Rieks vom H&Ä-Begegnungscafé die „Bienen“ ins Zentrum der Zugabe gestellt. „Willst du Gottes Wunder sehn, musst du zu den Bienen gehen.“

Es gab informative Details zum Leben der Bienen, spirituelle Impulse sowie kleine Gebetstexte. Für die meditative musikalische Begleitung zum Mitsummen oder Mitsingen sorgten Ralf Laudenberg und Elias Fischer. Im Anschluss gab´s „im Schatten“ der Bienenstöcke noch regen Austausch bei kalten Getränken und Knabbereien.

Andrea Dinter, die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Schildgen, unter deren Patenschaft das Bienenprojekt auch in diesem Jahr steht, war natürlich auch gekommen: „Besonders freue ich mich, dass unser Bienen-Projekt in diesem Jahr neben dem H&Ä-Begegnungscafé mit der kath. Herz Jesu Gemeinde und der ev. Andreaskirche sowie dem Kinder- und Jugendzentrum FrESCH drei weitere Kooperationspartner gefunden hat und somit ein richtiges Bienennetzwerk in Schildgen entstanden ist – passend zu unserm Motto – ICH.DU.WIR. Gemeinsam Schildgen.“

In diesem Sommer waren es vier Bienenstöcke, die im Pfarrgarten ihr Domizil gefunden hatten. Die Bienen eines Volkes – immerhin ca. 50.000 – bilden ein perfekt aufeinander abgestimmtes Team. Jedes Individuum hat seine wechselnden Aufgaben, die es geräuschlos und ohne Ermahnung erfüllt. Alle leben und sterben für das Überleben ihres Biens (Bienenvolkes).

So wie die Bienen brauchen auch die Menschen einander, jede und jeden mit ihren/seinen Fähigkeiten, Erfahrungen und Einzigartigkeit. „Alleine schaffe ich viel; zusammen schaffen wir mehr.“

So haben auch diesmal wieder viele engagierte Menschen den Bienen zur Seite gestanden: Markus Bollen, der Bensberger Imker und Initiator der Aktion „Blühendes GL“, die beiden Schildgener Imkerinnen Uta Henriksen und Imka Funcke, Andrea Dinter von der Interessengemeinschaft, Achim Rieks vom H&Ä-Begegnungscafé, Jung und Alt aus der Nachbarschaft, die Küsterin und der Hausmeister von Herz Jesu, die interessierten Kinder aus dem kath. Familienzentrum und dem FrESCH, die Frauen vom Frauenspätstück aus der Andreaskirche, das Team um Manfred Schmitz von Viva Flora, ein älterer Herr, der in der Hitzeperiode regelmäßig zum Gießen der Blühstreifen in den Pfarrgarten kam.

Im Frühjahr wurden Blühsamen verteilt, Bienenwiesen wurden eingesät, der Pfarrgarten wurde hergerichtet, die Blühflächen mussten gewässert werden und natürlich waren die Bienen selbst mit Imker-Kunst zu betreuen. Leider gab es Corona-bedingt für die Kindergarten- und Grundschulkinder keine Führungen direkt an die Bienenstöcke wie im Vorjahr.

Über den Sommer haben aber die Nachbarskinder Gefallen gefunden und haben nun auch einen eigenen Bienenstock in ihrem Garten.

Die Bienen werden im Pfarrhausgarten überwintern und alle Akteure freuen sich schon auf die dritte Saison im nächsten Jahr.

Zuvor wird es aber im Herbst einige Gläser des „Schildgener Gold“ Honigs 2020 und Bienenwachskerzen vom Wachs der Schildgener Bienen im Himmel un Ääd Begegnungscafé geben.

Himmel un Ääd

Himmel un Ääd ist das ökumenische Begegnungscafé in Schildgen. Sie finden uns auf der Alteberger-Dom-Str. 125

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