Zweieinhalb Jahre nach ihrer Gründung glaubt die Initiative #ichtuwasfürGL, eine positive Entwicklung auszumachen: es liegt weniger Müll in der Landschaft herum. Ein dreijähriger Vergleich an der Saaler Mühle legt das nahe. Ein Problem ist jedoch nach wie vor besonders hartnäckig.

Am vergangenen Samstag stand wieder das monatliche Müllsammeln an, dieses Mal an der Saaler Mühle. Als die Initiative und die vielen fleißigen UnterstützerInnen vor zwei Jahren das erste Mal hier waren, stellte sich das Gebiet rund um das Gewässer als einer der Bereiche mit dem höchsten Müllaufkommen heraus.

Acht Säcke Müll wurden damals gefüllt. Im nächsten Jahr gab es immer noch viel zu tun, aber die Menge reduzierte sich schon einmal auf fünf Säcke Müll. Und in diesem Jahr fiel noch einmal deutlich auf, wie sauber der Bereich um das beliebte Bensberger Gewässer im Vergleich zu damals war – es kamen nur noch drei Säcke Müll zusammen. A

Alle zwölf SammlerInnen freuten sich sehr über diese Entwicklung und fühlten sich in ihrem Eindruck vom vorangegangen Müllsammeln in Sand bestätigt: Unsere Stadt wird sauberer! 

Ein Problem allerdings bleibt: die vielen Zigarettenstummel. Besonders um die Sitzbänke herum lagen diese en masse verstreut auf dem Boden. Und so klein sie sind, so groß ist doch der Schaden für die Natur. 

So bleiben also zwei Eindrücke nach diesem Müllsammeln zurück: Unser Bergisch Gladbach wird sauberer, aber es muss dringend noch etwas gegen die vielen Zigarettenstummel unternommen werden. 

Ich tu was fuer GL

Von vier jungen Frauen gegründete Privatinitiative, die zeigen will, dass jeder einen Beitrag zur Sauberkeit seiner Stadt leisten kann.

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2 Kommentare

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  1. Na klar. Bislang kostet das 25 Euro, Anfang Juni hatte der zuständige Ausschuss eine Erhöhung auf 55 Euro beschlossen. In welchem Umfang das vom Ordnungsdienst durchgesetzt wird, ist eine andere Fragen.