Foto: Anni Faust

Auch (fast) im Zentrum von Bergisch Gladbach kann man wandern: der ,,Geopfad” bietet Naherholung in der Natur mit sehr schönen Ausblicken und einem Museum als Zwischenetappe. Wir haben uns den Rundgang genau angeschaut. Eine Fotoreportage, mit einigen Warnhinweisen.

Der Geopfad ist ein sieben Kilometer langer Rundweg, der vom Marktplatz zum Papiermuseum ,,Alte Dombach” führt, von dort ins idyllische Rommerscheid, zur Schlade und wieder zurück nach Bergisch Gladbach. An verschiedenen Stationen kann man sich auf Informationstafeln über die Orte informieren und in die Vergangenheit eintauchen.

+ Anzeige +

Von der Dombach bis zur Schlade herrscht idyllische Stille. Ab und zu kommt mal ein Auto vorbei, doch bald verlässt man die Straße und betritt einen schmalen Waldweg. In der Stadt angekommen, macht sich der Unterschied der Luft bemerkbar: hier ist es deutlich stickiger und drückender als im Wald, wo man frei atmen kann.

Bevor Sie losgehen, sollten Sie auf die Uhr schauen – planen Sie genug Zeit ein, denn nach Sonnenuntergang ist es im Wald sehr dunkel. Ziehen Sie außerdem nicht Ihre besten Schuhe an; es kann sehr matschig werden.

Der Geopfad ist nicht barrierefrei. Einige Stellen im Wald sind sehr schmal und steil, außerdem gibt es eine Treppe, an der kein Weg herum führt. Man kann den Weg in beide Richtungen gehen, der Startpunkt ist frei wählbar.

Foto: Anni Faust

Im Internet kann man die Route leicht finden. Mithilfe von GPS kann man sich navigieren lassen und auf der Karte genau sehen, wo man ist – aber Achtung! Wenn man einmal den Standortzugriff verweigert hat, kann man diese Einstellung nicht mehr ändern.

Bei der Orientierung helfen auch Symbole in Form von Schneckenfossilien, die an einigen Stellen des Weges auf Bäumen aufgemalt sind.

Foto: Anni Faust

In Rommerscheid kann man bei gutem Wetter herrliche Aussichten genießen, die Kirche St. Engelbert und auch der Kölner Dom sind von dort aus sichtbar. Für eine kleine Pause stehen an dieser Stelle Bänke.

Vor allem eignet sich der Geopfad für Menschen, die in der Stadt leben und mal ein bisschen frische Luft benötigen – die Hälfte des Weges führt durch Wälder und Natur, auf der restlichen Strecke bekommt man verschiedene Straßen der Stadt zu Gesicht. In gemütlichem Tempo dauert die Runde gut zwei Stunden.

Der Weg geht ein ganzes Stück an der Laurentiusstraße entlang. Neben dem Parkhaus ,,Haus Marienberg” führt eine Treppe zum Marienkrankenhaus. Aber das ist eine andere Geschichte – dazu gibt es hier einen Artikel.

Die lokalen Nachrichten schicken wir Ihnen frei Haus, morgens um 7:05 per Mail im kostenlosen Newsletter „Der Tag in GL“, oder auf Facebook oder Instagram.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

1 Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. “Wenn man einmal den Standortzugriff verweigert hat, kann man diese Einstellung nicht mehr ändern.”
    Wenn man überhaupt gar keine Ahnung hat, dann ja.