BamBam, der Reporterhund musste wieder einen Auftrag in der Natur erledigen. Er wollte nicht glauben, dass es bei uns kleine Meerestierchen gibt, aber wer viel und gründlich sucht, wird auch diese finden. Eine Fotoreportage.

Freunde, zuerst dachte ich, sie will mich verhohnepiepeln, als sie mir auftrug, kleine Meerestierchen zu suchen. Wir sind schließlich nicht am Meer. Aber für Käse mach ich bekanntlich alles und in einem Steinbruch habe ich tatsächlich welche gefunden. Natürlich keine lebenden.

Die Wanderung begann langweilig mit dem Bus zur Odenthaler Straße und bis man am Beginn des Geopfades im Schladetal ist, muss man auch noch ein langes Stück an der Straße entlang laufen. Irgendwann kommt aber das letzte Haus, der Wald beginnt und es geht los mit den Wanderwegzeichen.

Das ist die Strecke.

Das letzte Haus an der Straße

Zuerst fanden wir die Überreste eines alten Kalkofens mit einem Bild davon auf einer schlauen Tafel. Das sagte uns, dass es rechteckige Kalköfen gab und sechseckige, wie der in der Stadtmitte. Dieser hier war rechteckig.

Ein Stück weiter die Straße rauf war der Eingang in die alte Kalksteingrube. Oberhalb dieser Grube führt die Straße B506 und da gibts einen kleinen Ortsteil der “Grube” heißt.

Der Steinbruch hat zwei Ebenen. Ich hab zuerst unten nach kleinen Meerestierchen gesucht, aber nur viele steile Felsen und viele Bäume und kleine Steine gefunden, die alle eine dicke Moosschicht hatten.

Es gibt eine steile Treppe, die auf die obere Ebene führt. Die ist Frauchen schnaufend hochgestiegen, während ich oben auf sie gewartet habe.

Auf der oberen Ebene sind nicht so viele Bäume wie unten. Die schlauen Schilder sagen, dass man dort je nach Jahreszeit auch wilde Orchideen finden kann, aber dafür ist es wohl noch zu früh und zu kalt.

Ich habe sofort wieder angefangen zu suchen und hab hier ganz viele Steine gefunden, auf denen man versteinerte Korallen sehen kann und mit Löchern in denen früher mal kleine Meerestierchen gelebt haben.

Weil wir so lange in diesem Steinbruch waren, haben wir eine Pause gemacht. Sie mit Apfel und ich mit einem Schluck Wasser. Und ich bin gelobt worden. Ich sei der beste Fotografenbegleithund der Welt, weil ich so geduldig warte und in der Zeit keinen Blödsinn mache. Auch dafür gabs ein Extra-Käsi. Lohn der Arbeit.

Von dieser oberen Etage führt der Weg wieder zurück auf die Straße. Der muss man ein Stück bergauf folgen, bis zu diesem Straßenschild. Da gehts rechts rein weiter und auf den Platz mit Wiese und steilen Felsen am Rand. An der Hütte dort ist ein Schild, dass der Platz von den Bogenschützen genutzt werden darf. Heute waren sie aber nicht da.

Der Weg führte weiter ein Stück den Berg hinauf und dann über die Felder zu einem Pausenplatz.

Ab hier spaziert man den Berg hinunter und komm unterhalb des Igeler Hofs wieder auf die Straße, die wir vor ein paar Tagen auch schon gegangen sind. Es gab keinen weiteren Steinbruch mehr, auch keine Meerestierchen. Aber noch ein paar schlaue Schilder die erklärten, was früher einmal dort war. Der Geopfad führt nämlich den Berg hinunter und an der Strunde entlang, am Papiermuseum vorbei, wieder bis ins Stadtzentrum.

An der Odenthaler Straße haben wir den Geopfad aber verlassen, denn ich hatte noch was Wichtiges im Büro zu erledigen. Da muss ich mich ab und zu auch mal sehen lassen. Trotz Corona.

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5.2019 hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB"...

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