Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier: neue Zahlen, Regeln, Reaktionen und Ereignisse.

  • Langsamer Impfstart in Rhein-Berg
  • Zweiter Impfstoff zugelassen
  • Kitas bleiben auf, Kinder sollen aber zuhause bleiben
  • Ab Montag nur noch Unterricht auf Distanz
  • Betreuung von Schulkinder nur in Ausnahmen, ohne Unterricht
  • 64 weitere Corona-Fälle in Rheinberg
  • Inzidenz steigt um zehn Fälle
  • 21.327 Neuinfektionen bundesweit
  • Mehr als 1000 weitere Tote
  • Korrektur: Kontaktbeschränkung gilt auch im Privatbereich

+ Finanzhilfen kommen bei Unternehmen immer noch nicht an +

Die Verschärfung und Verlängerung des Lockdowns bringt für Einzelhändler, Gastronomen und Handwerker zwar keine Überraschungen und auch keine weitere Verschlechterung. Aber die Durststrecke wird immer länger, die Hilfen kommen nicht an. Für viele Unternehmen wird es jetzt eng, berichtet Marcus Otto, Haupgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und des Einzelhandelsverbands.

+ Abstimmungsprobleme bremsen Impfstart in Rhein-Berg +

Von den rund 2.500 Impfdosen für den Rheinisch-Bergischen Kreis sind bislang nur rund ein Viertel eingesetzt worden. Der Grund sind offenbar Abstimmungsprobleme. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) verweist auf fehlende Bedarfsmeldungen der Pflegeheime, die spielen den Ball zurück. Wie viele Impfteams überhaupt im Kreis unterwegs sind, bleibt unklar. Mehr zum Thema:

+ Städte wollen auf Elternbeiträge im Januar verzichten +

Die Städte in NRW sind bereit, auf die Elternbeiträgen für Kitas und OGS für Januar zu verzichten. Voraussetzung sei allerdings, dass das Land die Hälfte der Einnahmeausfälle übernimmt, berichtet der WDR aus einer Sitzung des Städtetages NRW.

+ Moderna-Impfstoff zugelassen, Spahn dämpft Erwartungen +

Die EU hat mit dem Impfstoffs der Firma Moderna den zweiten Impfstoff zugelassen. Ab kommender Woche seien erste Lieferungen zu erwarten, im ersten Quartal könne Deutschland mit zwei Millionen Dosen rechnen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Allerdings könne das den derzeitigen Engpass nur wenig lindern, daher rief Spahn die Bürger zur Geduld auf.  

+ Eine Anzeige in eigner Sache +

+ Eckpunkte für Kitas und Schulen in NRW +

In einer Pressekonferenz berichte Schulministerin Yvonne Gebauer und Familienminister Joachim Stamp über die Umsetzung der neuen Regeln in NRW mit Blick auf Kitas und Schulen nach einer Sondersitzung des Kabinetts.

Die wichtigsten Aussagen in Stichpunkten:

  • Ministerien haben verschiedene Modelle auf Basis der Beschlüsse von Bund und Ländern mit Verbänden diskutiert, um möglichst breiten Konsens zu erzielen
  • Einige Detailfragen sind noch offen
  • Daher können erst am Donnerstag ausführliche Elternbriefe verschickt werden
  • Aus dem Frühjahr gelernt: keine Betretungsverbote
  • Regeln für Kitas werden von allen Verbänden unterstützt, betont Stampf
  • Ab Montag eingeschränkter Pandemie-Betrieb bis 31.1.: Betreuung nur in festen Gruppen, Verträge werden jeweils um 10 Wochenstunden gekürzt
  • Appell an alle Eltern, die dazu in der Lage sind, Kinder zuhause zu betreuen
  • Dafür gibt es spezielle Kinderkrankentage vom Bund, pro Elternteil 10 Tage, für Alleinerziehende 20 Tage
  • Für Familien, denen das nicht möglich ist, bleiben die Kitas offen
  • Landesregierung stellt weitere FFP2-Masken für Kitas zur Verfügung
  • Bei Bedarf können sich alle Mitarbeiter in der Betreuung (und LehrerInnen) weiterhin regelmäßig testen lassen (und müssen das nicht selbst organisieren)
  • Regeln für die Schulen
  • Ausgestaltungsspielraum in engen Grenzen, sagt Gebauer. Um möglichst einheitliche Regeln bundesweit zu gewährleisten.
  • Maßnahmen schmerzhaft, aber für akute Bekämpfung der Pandemie notwendig
  • Recht der Kinder auf Betreuung und Bildung muss gewährleistet werden, geht allerdings nicht im gewohnten Umfang in den nächsten drei Wochen
  • Wenn es in den nächsten Wochen zu Lockerungen kommen, dann müssen die Schulen zuerst dabei sein
  • Präsenzunterricht bis 31.1. ausgesetzt
  • Ab 11.1. Unterricht grundsätzlich für alle Stufen als Distanzunterricht
  • Das gilt auch für Abschlussklassen
  • Bis zu zwei Organisationstage in Schulen möglich, Start muss spätestens 13.11. erfolgen
  • Einheitliche Umstellung vermeidet Doppelbelastung für Lehrpersonal
  • Eltern werden aufgerufen, Kinder soweit möglich zuhause betreuen
  • Alle Schulen bieten ab Montag für Stufen 1 bis 6 Notbetreuung an, ohne regulären Unterricht; Aufsicht übernimmt sonstiges Personal in den Schulen
  • Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf müssen betreuut werden, auch über Klasse 6 hinaus
  • Bis zum 31.1. werden keine Klassenarbeiten geschrieben, bis auf wenige zwingende Ausnahmen in den Abschlussklassen
  • Regeln gelten bis Ende Januar

+ Inzidenz steigt wieder an +

Grafik: Hilger Müller

Immer noch sind die täglich gemeldeten Infektionszahlen nur bedingt aussagekräftig, daher ist auch der Trend bei der 7-Tages-Inzidenz nicht eindeutig. Auf der Basis der für Dienstag gemeldeten 64 Fälle im Kreis und 25 in Bergisch Gladbach steigt die Inzidenz wieder deutlich an: im Kreis von 102 auf 112, in der Stadt von 85 auf 95.

Besonders hohe Inzidenzen in Rhein-Berg weisen Leichlingen (139) und Wermelskirchen (141) auf. Overath würde mit einem Wert von 218 als eigenständiger Kreis sogar als Risikogebiet gelten, mit dem Verbot, sich weiter als 15 km von seinem Wohnort zu entfernen.

+ Gesundheitsamt bestätigt 64 Fälle in Rhein-Berg +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind am Dienstag Im Rheinisch-Bergischen Kreis 64 weitere Corona-Fälle bekannt geworden: 25 in Bergisch Gladbach, 4 in Burscheid, 1 in Kürten, 6 in Leichlingen, 5 in Odenthal, 9 in Overath, 2 in Rösrath und 12 in Wermelskirchen.

Es gelten sieben weitere Personen als genesen, 703 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.177 Personen in Quarantäne, das sind 36 mehr als am Vortag.

+ Ehrenamtler unterstützen Pflegeheime bei Schnelltests +

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK Kreisverbands Rheinisch-Bergischer Kreis haben bereits in den vergangenen zwei Wochen die Pflegeeinrichtungen im Kreis bei Corona-Schnelltests von Angehörigen pflegebedürftiger Menschen unterstützt.

+ Korrektur: Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich +

Im Gegensatz zu unserer Berichterstattung gestern gelten die neuen härteren Kontaktbeschränkungen jetzt auch in NRW auch im privaten Bereich. Das hatte Ministerpräsident Armin Laschet am Dienstagabend bestätigt. Zwar werde ohne Anlass nicht in privaten Wohnungen kontrolliert, aber zum Beispiel dürften pflegebedürftige Eltern nur von einem nicht zum Hausstand gehörenden Angehörigen besucht werden. Für alle privaten Zusammenkünfte gelte „ein Hausstand und eine weitere Person“.

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+ Krankenhäuser etwas weniger belastet +

Laut Gesundheitsamt ist die Zahl der Corona-Patienten in den vier Krankenhäusern im Kreisgebiet auf 84 gesunken, vor einer Woche waren es noch knapp 100.

Auch in den Intensivstationen ist die Belastung etwas geringer als in den bisherigen Spitzenzeiten: neun Coronapatienten sind in intensivmedizinischer Betreuung, davon sieben an Beatmungsplätzen. Nach Angaben des DIVI Intensivregister sind derzeit neun der 43 Intensivbetten in Rhein-Berg frei.

+ NRW entscheidet heute über Schulen und Kitas +

Ministerpräsident Armin Laschet hatte am Dienstagabend Gespräche mit Verbänden von Eltern und Lehrern angekündigt, heute soll das Kabinett entscheiden, wie die Beschlüsse von Bund und Ländern von Dienstag in den Schulen und Kitas in NRW umgesetzt werden. Wie weit sie tatsächlich geschlossen bleiben oder geschlossen werden, ist bislang unklar – die Länder haben hier einen Entscheidungsspielraum.

Die neuen Regeln im verlängerten Lockdown finden Sie hier.

+ Landeszentrum Gesundheit registriert 63 Fälle +

Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet für Dienstag ingesamt 63 Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Inzidenz gibt das LZG mit 112 an, das wären zehn Fälle mehr als am Vortag.

+ RKI registriert mehr als 1000 Todesfälle +

Für Dienstag sind dem Robert Koch-Institut bundesweit 21.237 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Außerdem wurden 1019 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Nach wie vor sind die Zahlen aufgrund der Feiertage verzerrt.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bundesweit bei 127,2 Fälle, in NRW sind es 115,3 Fälle in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner.

+ Die Nachrichten von gestern zum Nachlesen +

Im Liveblog gestern hatten wir u.a. gemeldet:

  • Bund und Länder einigen sich auf neue Regeln:
  • Lockdown wird bis mindestens Ende Januar verlängert
  • NRW will Regeln für Schulen und Kitas klären
  • Weitere Kontaktbeschränkungen
  • 9 weitere Tote in Rhein-Berg
  • 20 neue Corona-Infektionen
  • Kein klarer Trend bei Inzidenz
  • Belastung der Kliniken sinkt leicht
  • Bundesweit mehr Neuinfektionen, 944 Tote

+ 06:00 Guten Morgen +

Der Liveblog startet. Für Sie heute im Dienst: Holger Crump und Georg Watzlawek.

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