In Köln betreibt die Stadt ein Testzentrum am Hauptbahnhof. Foto: Andreas Brockmann / DRK

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbands Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. haben bereits in den vergangenen zwei Wochen die Pflegeeinrichtungen im Kreis bei Corona-Schnelltests von Angehörigen pflegebedürftiger Menschen unterstützt.

52 Helferinnen und Helfer haben dabei rund 300 Dienststunden geleistet. Sie kamen damit einer NRW-weiten Bitte von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nach, in diesem besonders besucherintensiven Zeitraum das Sicherheitsniveau für möglichst viele Besucher zu erhöhen und die Pflegekräfte zu entlasten. Insgesamt wurden seit dem 23. Dezember neun Seniorenheime bei der Testung unterstützt.  

Es ist eine Frage der gesellschaftlichen Einstellung – gerade zu Weihnachten – etwas Gutes zu tun und für andere da zu sein. Wir mussten nicht lange nach Freiwilligen suchen, die bereit waren, inmitten ihrer Weihnachts- und Urlaubszeit für andere da zu sein“, erläutert DRK-Kreisbereitschaftsleiter Steffen Schmidt das Engagement seines Teams.

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Hierbei konnten sich die Rotkreuzler auf die gewachsenen und bewährten Strukturen in den Heimen verlassen. Es wurden geeignete Räumlichkeiten, zertifiziertes, zugelassenes Material für die Schnelltestungen sowie persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung gestellt. 

801 Tests haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbands Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. in den vergangenen zwei Wochen durchgeführt und damit einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass Seniorinnen und Senioren an den Feier- und Ferientagen Besuch von ihren Angehörigen empfangen konnten.  

„Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir im Zeichen der Menschlichkeit, vielen Menschen die Möglichkeit eröffnen konnten, ihre Lieben zu besuchen und somit der Einsamkeit entgegen wirken konnten“, berichtet die Erste Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. Ingeborg Schmidt.  

NRW-weit waren mehr als 1.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der vier Hilfsorganisationen (DRK, ASB, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) in den vergangenen zwei Wochen im Einsatz, um  Pflegeeinrichtungen bei Schnelltests von Besuchenden zu unterstützen.

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