Hinter dem Schlagwort „Essbare Stadt“ stehen grüne Inseln im Stadtgebiet, die in Form von Hochbeeten Gemüse und Obst zum Mitnehmen bieten. Das erste Hochbeet aus diesem Projekt haben die Klimafreunde Rhein-Berg jetzt am Kindergarten am Quirlsberg aufgestellt. Weitere Standorte suchen Paten.

Was in vielen Städten Deutschlands schon erfolgreich praktiziert wird, nimmt nun auch in Bergisch Gladbach Gestalt an: Die „Essbare Stadt“. Auf Initiative der Klimafreunde Rhein-Berg wurde Mitte Dezember in Kooperation mit der Evangelischen Kirche am evangelischen Kindergarten am Quirlsberg das erste Hochbeet des Projekts aufgestellt.

Essbare Stadt – das heißt, dass vorrangig auf öffentlichen Plätzen Pflanzbeete oder Hochbeete eingerichtet werden, sodass die Bürger ganz einfach ernten und essen können, was dort wächst.

Essbare Stadt – das heißt Gemüse und Obst zum Mitnehmen und Pflücken. Es bedeutet aber auch, dass mehr blühendes Grün in die Stadt Einzug hält, was Insekten und Vögeln zugutekommt und damit einen Beitrag leistet, den Artenschwund aufzuhalten.

Das Projekt Essbare Stadt lebt davon, dass viele mitmachen, die sich über Beeren und Salat im öffentlichen Raum freuen und auch bereit sind, eine Patenschaft für die kleinen blühenden Inseln zu übernehmen. Deshalb freuen sich die Klimafreunde, dass sich der Kindergarten am Quirlsberg als erste Einrichtung der Aufgabe annimmt: Pflanzen, Säen, Gießen, Ernten.

Weitere Standorte für ein Hochbeet sind den Klimafreunden genannt worden, entsprechend sind potentielle Paten in allen Stadtteilen willkommen. Die Klimafreunde Rhein-Berg freuen sich über jeden interessierten Beet-Paten. Interessenten können per E-Mail Kontakt aufnehmen unter Baum@klimafreunde-rheinberg.de.

Auch dieses Projekt freut sich über Spenden an :

fairsichern community e.V.
IBAN DE 48430609677918887700;
BIC: GENODEM1GLS;
Verwendungszweck NSLEBVT8HYD6

Klimafreunde RheinBerg

Die Klima Freunde sind ein private Initiative von Bürgern, die in Bergisch Gladbach möglichst viele Leute für den Klimaschutz mobilisieren will. Kontakt: info@klimafreunde-rheinberg.de

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6 Kommentare

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  1. Hochbeete sind eine gute und sinnvolle Idee. Die kann doch jeder Gartenbesitzer anlegen. Was das allerdings mit einem Flächennutzungsplan zu tun hat verstehe ich nicht. Sinnvolle Bürgerbeteiligungen, welche frei sind von Eigennutz und Ausgrenzung können unsere Stadt bereichern aber ansonsten haben wir eine gewählte Verwaltung welche berufen ist im Sinne unser aller zu schalten und walten.

  2. Wenn ich an das von Grund-schulkindern liebevoll gemalte Wandbild im Tunnel unter der Steinstraße denke, kann man nur beten, daß solche Beete ihre Zweckbestimmung erreichen und behalten. Und: ein Gang durch den wunderbaren, neu gestal-teten Stadtgarten in Bensberg besonders sonntagmorgens, ist ein Lehrstück zum anonymen Verhalten im öffentlichen Raum. Vom Erfolg der jahrzehntelangen „Bildung“ eines bewußt schonen-den Umgangs mit der Natur und Kultur ganz zu schweigen. Vermüllung und gezielte Beschä-digungen öffentlichen Eigentums zeugen davon.
    Apropos, viele Gemüsepflanzen werden doch vor der Blüte geern-tet, oder?

  3. Sehr schön mit anzusehen wie unsere Stadt Grüner wird :)

    Jetzt nur noch:
    – Bürgerbeteiligung beim Flächennutzungsplan. Lieber in die Höhe bauen oder leerstehende Gebäude nutzen.

    – Pflanzung von Obstbäume in Öffentlichen Parks und Grundstücken.

    – Wasserrefil Stationen entlang der Konrad Adenauer Platz und Hauptstraße.
    So kann dann jeder seine Wasserflaschen bei den Händlern kostenlos auffüllen.

    -Ausbau einer weiteren ÖPNV Linie die Bedarfsgerecht ist um das Verkehrschaos zu beenden.

    -direkter Fahrradweg von Bergisch Gladbach in jede umliegende Gemeinde.

    -Öffentliche Stellen nutzen bei unwichtigen Schriftstücken umweltverträgliches
    Papier

    Mit freundlichen Grüßen

    Fabian Bosbach (Pseudonym)

  4. Oh wie schön! Endlich bewegt sich etwas.
    Hoffentlich wird es ein „Renner“. Ich würde es mir und allen wünschen.
    Mein Tip für einen weitern Standort:
    Ecke Vürfels / Am Bach vor dem Gitter der Bachüberquerung.
    Johannisbeersträucher ließen sich aber direkt einpflanzen.
    Mögliche Paten habe ich noch nicht.
    Vielleicht machen wir das mal im Obst- und Gartenbauverein publik. Wir haben einen Schaukasten am Friedhof.

  5. Sehr schön! Wunderbar! Blühendes-GL wünscht der essbaren Stadt viel Erfolg! Viele Patinnen und Paten und viele die die Früchte der Arbeit zu schätzen wissen!