Lothar Speer

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Lothar Speer war als Fachbereichsleiter Bildung, Kultur, Schule und Sport in Bergisch Gladbach tätig. Nun legt er seinen ersten Roman mit historischem und regionalem Hintergrund vor. Der Leser lernt eine Geschichte kennen, wie es hätte sein können, verwoben mit Ereignissen, die tatsächlich stattfanden.

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Über zwölf Jahre war Dr. Lothar Speer als Fachbereichsleiter Bildung, Kultur, Schule und Sport in Bergisch Gladbach tätig. Nun legt der bekennende Geschichtsfreund seinen ersten Roman mit viel historischem und vor allem regionalem Hintergrund vor.

Mit den Arbeiten zur Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte 2006, zu denen Speer das dritte Kapitel zu den ersten schriftlichen Zeugnissen beisteuerte, lernte er die Grafen von Bilstein kennen. Er hat dabei erforscht, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses Haus zu Beginn des 12. Jahrhunderts die Burg Bensberg besaß, die 1138/1139 in den Besitz der Landgrafen von Thüringen überging.

Es blieben aber viele Fragen offen, die noch beantwortet werden sollten. Wo lag die Grundherrschaft, die Burg Bensberg versorgte? Welcher Zusammenhang bestand zwischen Herkenrath und diesen Grafen? Und vor allem: Wo lag die rheinische Burg Bilstein?

Die Fragen ließen sich trotz intensiver historischer Forschungen nicht klären. So reifte die Idee heran, der Gräfin Kunigunde von Bilstein mit fiktionalen Mitteln Gestalt zu geben und durch eine historische Erzählung die offenen Fragen zu beantworten.

Kunigunde von Bilstein
Schicksal einer bergisch Gräfin
Heider Verlag, Bergisch Gladbach,
ISBN 978-3-947779-19-2,
162 Seiten, 14,80 Euro

Nach seiner Pensionierung entwickelte Speer ein Konzept, wie die Handlung verlaufen sollte, und er fand einen realistischen Rahmen, in den die Handlung eingebettet werden konnte.

Aber es brauchte schließlich den ersten Lockdown, um konkret das begonnene Projekt zu Ende zu führen. Die frei gewordene Zeit nutzte Speer, um den begonnenen und in Teilen schon vorhandenen Text zu beenden.

Er verknüpft historische Fakten mit einer fiktiven Familiengeschichte und schuf so eine Darstellung der Zeit zwischen 1077 und 1139 und die Geschichte einer starken Frau, die eine Fülle von schönen Momenten und schicksalhaften Niederschlägen erlebt.

Speer bettet ihre Geschichte ein in die „große“ Historie, aber auch in die Ereignisse der Region. Grundlage der Erzählung bildet eine im Kloster Siegburg verfasste Lebensbeschreibung eben jener Kunigunde, die ihr Beichtvater und Vertrauter Bruno, ein Mönch vom Michaelsberg, verfasste, die durch Zufall wieder gefunden wird. Der Leser lernt eine Geschichte kennen, wie es hätte sein können, verwoben mit Ereignissen, die tatsächlich stattfanden.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Ich kenne den Autor persönlich und weiß um seine Genauigkeit und Kompetenz.
    Ich werde mir das Buch auf jeden Fall kaufen.