In Refrath ist das „Alte Backhaus“ vor allem mit Petra und Gerold Eilers verbunden, die im Wickenpfädchen 28 Jahre lang eine Spitzenbäckerei und Konditorei führten. Ihre Nachfolger mussten das Geschäft aufgeben, weil das Haus saniert werden soll. Im Denkmalpflegeplan ist das 100-jährige Gebäude zwar nur als „Erhaltenswert“ eingestuft, hat aber baulich und geschichtlich eine große Bedeutung für den Stadtteil.
Schlagwort: Lokalgeschichte
Hof „Plätzchen“: Perspektive statt Leerstand
Auf einer Anhöhe zwischen Sand und Herkenrath, direkt hinter der Rochuskapelle, liegt der Hof Plätzchen, dessen Geschichte bis in das 17. Jahrhundert reicht. Nun steht er leer und zum Verkauf. Gleichzeitig befasst sich eine Architektur-Studentin mit der Frage, wie der Hof umgewandelt und neu genutzt werden kann. Unter besonderer Beachtung des Klimaschutzes.
Historischer Zug erreicht noch einmal Hauptbahnhof in Gronau
Seit knapp 60 Jahren werden auf dem alten Bahndamm zwischen Gladbach und Bensberg keine Personen mehr befördert. Mit seltenen Ausnahmen: Am Wochenende zog eine 70 Jahre alte Lok einige bis zu 100 Jahre alte Waggons über die Strecke bis zum ehemaligen Hauptbahnhof Bergisch Gladbach in Gronau.
Alte Bilder, neue Blickwinkel: Kartensammlung der Stadt als Buch
Mit einer Reise in die Vergangenheit, spiegelt das Buch „Gruß aus … Bergisch Gladbach in Lithografie-Ansichtskarten“, die fast vergessenen Seiten der Stadt wieder. Peter Lückerath, Thomas Schwabach und Michael Werling stellen in der neuen Publikation 100 seltene Ansichtskarten aus Bergisch Gladbach vor.
Im Takt der Papiermaschine: Vom Alltag eines Papiermachers auf Zanders
Frank Detering machte eine Lehre als Papiermacher bei Zanders, arbeitete zuletzt an der riesigen PM 3, produzierte dort das letzte Papier in der Geschichte des Unternehmens. Am Ende des eigenen Arbeitslebens hilft er nun beim Rückbau seines alten Arbeitsplatzes. Und hat einen sehnlichen Wunsch, was die Zukunft des Areals betrifft.
Erinnerungen an die Sander Bauernstube (mit Tränchen im Auge)
Reibekuchen jeden Donnerstag und Freitag, Rippchen, Matjes und gutes Kölsch, Heike Ommer in der Küche und Wolfgang an der Theke: für viele Bergisch Gladbacher war die Sander Bauernstube eine Institution. Nach mehr als 100 Jahren ist damit Schluss, die Gastwirtschaft geschlossen. Unsere Autorin lässt die Geschichte des Hauses und ihre eigenen Erinnerungen Revue passieren. Und war beim Abschiedsabend mit einem ungewöhnlichen Auftritt vor Ort.
Wie sich Gladbachs Herz in 140 Jahren verändert hat
Friederike Naroska hatte mit dem ersten Band von „Veränderungen einer Stadtansicht“ oben an der Hauptstraße im Strundorf angefangen. Im 2. Band „Zwischen Gronauer Mühlenweg und Heiligenstock“ legt sie jetzt eine weitere Zeitreise vor, die den Kern der Stadt umfasst, das „Hätz vum Jläbbisch“. Die Dokumentation mit historischen Fotos aus dem Archiv von Walter Osenau legt einen frappierenden Verlust an historischer Substanz offen – zeigt aber auch einige städtebauliche Konstanten.
Hans Peter Müller veröffentlicht seinen 10. Refrath Kalender
Hans Peter Müller liegt Refrath am Herzen. In aufwendiger Arbeit stellt er Texte und Bilder für Veröffentlichungen zusammen – und bringt damit vielen Menschen die Historie des Ortes näher. Zudem führt er die „Refrath-Touren“ auf historischen Pfaden. Zu der Reihe seiner Veröffentlichungen zählt der Refrath-Kalender – der jetzt neu erschienen ist.
Neues Buch nimmt Friedhof Quirlsberg unter die Lupe
Rund 3000 Gräber gibt es auf dem Evangelischen Friedhof auf dem Quirlsberg, davon haben Peter Lückerath und Michael Werling 61 historisch besonders wichtige Grabstätten in ihrem neuen Buch detailliert in den Blick genommen.
„Wer sich kennt, hasst sich nicht“
Die Ausstellung „Jüdische Biografien“ im Himmel un Ääd in Schildgen zeichnet das Schicksal von Opfern des Holocausts in Bergisch Gladbach und in der Partnerstadt Ganey Tikva nach. Bei einer weit reichenden Veranstaltung zur Eröffnung machten Kinder der Leidtragenden deutlich, wie die Erlebnisse in der Nazi-Zeit bis heute nachwirken. Und eine Versöhnung dennoch möglich ist.
Anna und Richard „zwitschern“ die Geschichte der Gartensiedlung Gronauer Wald
Sie ist so etwas wie die bessere Hälfte von Bergisch Gladbach: Die Gartensiedlung Gronauer Wald. Gegründet vor 125 Jahren, ist sie die älteste Gartenstadt Deutschlands. Das Bürgerportal wirft in einer kleinen Serie einen Blick auf Geschichte und Geschichten des malerischen Viertels. Wir starten mit den „Zwitscherkisten“ am Platz an der Eiche“, mit deren Hilfe Anna und Richard Zanders höchstpersönlich in die Geschichte der Siedlung einführen.
Stadtarchiv zeigt alte Ansichtskarten von Bergisch Gladbach
In den 1890er Jahren die Ansichtskarte ihren Durchbruch als Massenmedium. Das Stadtarchiv und der Verein der Freunde und Förderer der VHS e. V. freuen sich, jetzt in der Volkshochschule alte Lithografie-Ansichtskarten von Bergisch Gladbach in eindrucksvollen Vergrößerungen zeigen zu können.
Das ganze Zanders-Areal aus der Luft entdecken
Eine Fläche von 52 Fußballfeldern mitten in GL steht für einen ganz neuen Stadtteil bereit. Noch vollgestellt mit historischen Denkmälern und maroden Industriebauten, aber voller Optionen. Wir erkunden das Zanders-Areal aus der Luft, schauen in die alten Gebäude, tauchen in die Geschichte ein – und begleiten die weitere Entwicklung. Mit einer interaktiven Panoramatour, die stetig erweitert wird. Reisen Sie mit!
Studentengruppe will Gedenk-Ort für Patricia Wright
Die studentische „Erinnerungspolitische Initiative Bergisch Gladbach“ hat sich neu ausgerichtet und konzentriert sich nicht mehr auf die Umbenennung des Hindenburgsplatzes. Nun fordert sie – mit den Angehörigen – einen öffentlichen Gedenk-Ort für Patricia Wright, die als junge Frau von einem Rechtsextremisten getötet worden war und in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden wäre.
Buch und Bühne für Max Bruch – und eine besondere Beziehung
Der Komponist Max Bruch und die Fabrikantin Maria Zanders hatten Bergisch Gladbach gemeinsam zur Kulturstadt gemacht; eine Geschichte, die Siegfried Schenke in der Max-Bruch-Serie im Bürgerportal angerissen hatte. Die Freundschaft der beiden bietet jedoch viel mehr Stoff – genug für ein ganzes Buch, das Schenke jetzt im Heider-Verlag herausgibt. Zur Präsentation gibt es ein besonderes Bruch-Konzert.
Ein Koloss für eine Milliarde D-Mark
Die Papiermaschine PM 3 steht für Superlative. Sie ist gigantisch, ihre Halle ist halb so groß wie der Kölner Dom, pro Minute spuckt sie genug Papier aus, um ein Fußballfeld zu bedecken. Vor 33 Jahren markierte sie den Übergang des Familienunternehmens Zanders zum internationalen Konzern – und damit auch den Anfang des Untergangs. Im zweiten Teil der Zanders-Serie schauen wir uns die Geschichte von Gebäude und Maschine an, bevor der Koloss in seine Einzelteile zerlegt wird.
Geschichten aus Nachkriegs-GL: Ein Mädchen und ein Land auf Kindesbeinen
Vom Waatsack zum Strunder Bach, von der Buchmühle zur Hammermühle: Friederike Naroska schildert in ihrem Buch „Ich bin ein Maikäfer” ihre Kindheitsjahre ab 1945 in Bergisch Gladbach. Damit schafft sie ein persönliches Zeitdokument, das auf faszinierende Weise die Kinderjahre eines jungen Mädchens in die Kinderjahre einer Republik im Aufbau einbettet.
Eine Zeitreise in Bergisch Gladbachs Industriegeschichte
Wenn Sie das wieder geöffnete Papiermuseum an der Strunde besuchen, sollten Sie die alte Maschinenhalle nicht übersehen. Hier steht die alte Papiermaschine PM4 – und damit ein wichtiger Teil der Industriegeschichte Bergisch Gladbachs. Mit dieser Fotoreportage schließen wir unsere siebenteilige Serie zur Alten Dombach ab.
Villa Zanders: Die gute Kultur-Stube der Stadt
Die Industriellenvilla symbolisiert wie kein anderes Bauwerk die Blütezeit der Papierproduktion in Bergisch Gladbach. Schon immer war der Bau im Neorenaissance-Stil eng mit der Kultur verbunden – Maria Zanders hat es ihm in die Wiege gelegt. Da passt es, dass die Villa Zanders heute als Kunstmuseum reüssiert und einen zentralen Eckpfeiler im kulturellen Selbstverständnis der Stadt bildet. In unserer Serie #KulturMitteGL und in einer 360-Grad-Panoramatour können Sie die Villa erforschen – und erfahren alles über ihre Geschichte.
Bergischer Löwe: Drei Stationen Stadtgeschichte
Das Bürgerhaus Bergischer Löwe im Zentrum der Stadt steht wie kein anderes Bauwerk für die Geschichte von Bergisch Gladbach. Es vereint drei Bauwerke in sich, die auf harmonische Weise alte und neue Architektur gleichberechtigt nebeneinander erscheinen lassen.
Die Volkshochschule an der Buchmühle
Die Volkshochschule hat eine langjährige Tradition in Bergisch Gladbach. Nach dem Krieg gab es enorme Bildungslücken, rasch setzte man das Konzept der Volkshochschule dagegen – und entwickelte es immer weiter fort.
Kulturhaus Zanders: Die kleine, feine Schwester
Folgt man der Hauptstraße in Richtung Herrenstrunden trifft man an der Ecke zur Odenthaler Straße auf ein klassizistisches Bauwerk: Die „kleine, aber feine Schwester der Villa Zanders“ markiert seit 30 Jahren als „Kulturhaus Zanders“ das östliche Ende der Kulturmeile in der Innenstadt. Eine Epoche der wechselvollen Geschichte des Gebäudes, die jetzt zu Ende geht. In unserer Serie #KulturMitteGL können Sie das Gebäude in einer 360-Grad-Panoramatour von außen und innen erkunden.
Das historische Rathaus
Über Generationen hat die Papiermacherfamilie Zanders das Bild der Stadt geprägt. Wirtschaftlich, aber auch im Bereich der Architektur. So geht auch der Entwurf für das Gladbacher Rathaus auf eine Initiative von Richard Zanders zurück, der dafür den Architekten Ludwig Bopp auswählte.
Stadtbücherei am Forum
Ob es eine direkte Verbindung zur heutigen Stadtbücherei gibt, ist unklar. Jedoch haben Büchereien in Bergisch Gladbach eine gewisse Tradition. Heute ist das Konzept der Bücherei höchst modern, das Gebäude jedoch eine Bruchbude.
St. Laurentius: Junger Kirchbau mit alter Tradition
Die Katholische Kirche in der Innenstadt von Bergisch Gladbach reicht lange in die Geschichte zurück – auch wenn das Bauwerk St. Laurentius am Konrad-Adenauer-Platz vergleichsweise neu ist.
Kulturhaus Zanders
Eingekeilt von Hauptstraße und Odenthaler Straße liegt das Kulturhaus Zanders. Der zweigeschossige Bau ist weitgehend erhalten und zeigt daher sehr anschaulich, wie der Wohnungsbau im 19. Jahrhundert ausgesehen hat.
„Deutscher Platz soll Deutscher Platz bleiben“
In der Debatte um eine Umbenennung des Hindenburgplatzes und des Deutschen Platzes melden sich jetzt Anwohner der Straße „Deutscher Platz“ zu Wort. In einer Petition fordern sie, an der Bezeichnung, die nach dem Ende des Nazi-Regimes gewählt worden war, festzuhalten.
Ein schöner Name für einen schönen neuen Park
Nach wie vor ist die Debatte über eine Umbenennung des Hindenburgsplatzes und des Deutschen Platzes in Bensberg sehr kontrovers, inzwischen haben sich die Grünen positioniert, in anderen Parteien und in der Bürgerschaft wird diskutiert. Unser Autor Klaus Hansen hat noch einmal alle Argumente für und gegen einen neuen Namen aufgearbeitet – verbunden mit einem ganz konkreten Vorschlag.
Hindenburgplatz: Ein Vorschlag für eine friedliche Lösung
Die Straßenschild-Aktion einer jungen Initiative hat die Debatte um die geschichtliche Einordnung des Hindenburgplatzes und des Deutschen Platzes erneut angefacht. Unser Autor Klaus Hansen stellt einen neuen Vorschlag vor, der vielleicht zu einer einvernehmlichen Lösung führt.
Anstoß zur Debatte und Erinnerung: Initiative benennt Hindenburgplatz neu
Eine Initiative geschichtsbewusster junger Menschen hat den Hindenburgplatz in Bensberg symbolisch umbenannt: Sie überklebte die Straßenschilder mit einem neuen Namen und erinnert damit zugleich an eine junge Frau, die vor 25 Jahren von einem rechtsextremen Serienmörder in Bergisch Gladbach umgebracht worden und weitgehend in Vergessenheit geraten war. Der Bürgermeister reagiert umgehend.
Von den Nazis ermordet: Eine Enkelin erinnert sich an Erich Deutsch
Im Vorfeld des heutigen Holocaust-Gedenktags, dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, hatte das Begegnungscafé Himmel un Ääd Ursula Völkner zu Gast. Sie ist die Enkelin des jüdischen Arztes Dr. Erich Deutsch, der aus Schildgen verschleppt und in Theresienstadt ermordet worden war.
Kunigunde von Bilstein – das Schicksal einer bergischen Gräfin
Lothar Speer war als Fachbereichsleiter Bildung, Kultur, Schule und Sport in Bergisch Gladbach tätig. Nun legt er seinen ersten Roman mit historischem und regionalem Hintergrund vor. Der Leser lernt eine Geschichte kennen, wie es hätte sein können, verwoben mit Ereignissen, die tatsächlich stattfanden.
