Ab sofort bietet die Bäckerinnung Bergisches Land in über 30 Filialen eine besondere Brotkreation für 2021 an. Das helle Dinkelbrot wird aus regionalen Produkten hergestellt und komme dem Kundenwunsch nach guter Ernährung und Verträglichkeit entgegen.

Die Bäckerinnung Bergisches Land und die Krankenkasse IKK classic haben sich für ein kulinarisches Projekt zusammengeschlossen. Seit dieser Woche wird in unserer Region das IKK-Brot angeboten: Ein helleres Dinkelbrot. Mit diesem Produkt nehmen die Partner das – vor allem im Januar – beliebte Thema gesunde Ernährung auf.

+ Anzeige +

Die Brot-kreation hat weitere Vorteile: Sie wird aus regionalen Produkten hergestellt und die Zutaten sowie die Herstellung führen zu einer äußerst guten Verträglichkeit, die vielen Kunden längst sehr wichtig sind.

Die Entwicklung kommt aus Oberberg

Die Rezeptur des Brotes stammt vom ersten Brotsommelier NRWs Ralf Gießelmann aus Bergneustadt. Der stellvertretende Obermeister der Bäckerinnung Bergisches Land hat besonderen Wert auf die Verarbeitung natürlicher Rohstoffe, Regionalität, Verträglichkeit und Geschmacksvielfalt gelegt.

„Die deutsche Brotvielfalt ist Weltkulturerbe, jedoch wird das Brot im Allgemeinen zu Unrecht ˋbeschuldigtˊ, dick zu machen oder gar ungesund zu sein. Diese Wahrnehmung hat nichts mit einem handwerklich hergestellten Brot von einem Bäcker zu tun“, erläutert Ralf Gießelmann. „Und genau darauf habe ich bei diesem Rezept gesetzt.“

Reich an Eiweiß, verträglich und regional

In der Rezeptur, die auch von allen beteiligten Bäckern übernommen wird, sind regionales Dinkelmehl und die rheinische Ackerbohne, die gentechnikfrei und regional angebaut wird, feste Bestandteile.

In diversen Berichterstattungen wird die rheinische Ackerbohne als „Superheld“ und „klimafreundliche Alternative zur Sojabohne“ gefeiert. Diese heimische Hülsenfrucht ist der Eiweißlieferant für das Brot. Die Qualität dieses helleren Dinkelbrotes basiert auf einer längeren Herstellungszeit, eine damit verbundene bessere Verdaulichkeit, natürliche hochwertige Proteine und Ballaststoffe. Hier sind sogenannte FODMAPS relevant.

Nicht der Weizen sorgt bei manchen für Magenbeschwerden, sondern die FODMAPS (fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols). Anders ausgedrückt, handelt es sich um die Zuckerarten, die generell im Getreide zu finden sind.

Ein Teig, der ruhen durfte, weist bereits nach vier Stunden nur noch zehn Prozent der schwer verdaulichen FODMAPS auf. Aus diesem Grund ist Ruhen für die Verdaulichkeit des IKK-Brotes von besonderer Bedeutung. Dies kann ein industriell hergestelltes Brot nicht leisten. Der Teig für das IKK-Brot muss mindestens 24 Stunden ruhen.

Zusammenarbeit mit der IKK

Das Kerngeschäft der Krankenkasse IKK classic ist selbstverständlich nicht das Bäckerhandwerk, sondern sind die Gesundheitsthemen.

In diesem Kontext stehen oft Prävention, Bewegung und eben auch gute Ernährung im Fokus. „Als traditionelle Krankenkasse des Handwerks sind wir kontinuierlich mit dem Handwerk im Austausch. Daher freut es mich besonders mit der Idee eines IKK-Brotes auf offene Ohren gestoßen zu sein. Das Ergebnis ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch richtig gut“, berichtet die Regionalgeschäftsführerin Sandra Calmund-Föller.

Der Obermeister der Bäckerinnung Bergisches Land, Peter Lob, backt mit. Foto: Marvin Evkuran

Breite Unterstützung der Bäckerinnung Bergisches Land

Kundenwünsche, Unverträglichkeiten und die Freude des Kunden an neuen Brotkreationen zählen bei den Innungsbäckern zum Tagesgeschäft. Daher begrüßt auch Obermeister Peter Lob den starken Start des IKK-Brotes. „Die Bäckerinnung Bergisches Land ist für die Stadt Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen Kreis und den Oberbergischen Kreis zuständig. Uns ist es gelungen, im ersten Aufschlag in allen drei Regionen und in 35 Filialen dieses besondere Angebot zu präsentieren.“ Weitere Bäcker können auch nach dem Verkaufsstart gerne hinzukommen.

In Bergneustadt gestartet und aus dem Bergischen Land unterstützt wird das Produkt in diesem Jahr eine große Reichweite erhalten. Denn das Brot mit dieser speziellen Rezeptur wird den Innungsbäckern im gesamten Gebiet der IKK classic in der Landesdirektion Nordrhein angeboten. Dieses erstreckt sich über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Wesel, Kleve, Krefeld, Mönchengladbach, Solingen, Wuppertal, Rhein-Sieg-Kreis, Bonn, Aachen und Euskirchen.

Prominente Unterstützung:

Die jüngste Sterneköchin Deutschlands und Köchin des Jahres 2020, Julia Komp, hat exklusiv einen „Snack des Monats“ im Zusammenspiel mit dem IKK-Brot entwickelt. Dieser wird im Laufe des Jahres noch zum Einsatz kommen.

Derzeit teilnehmende Bäcker der Bäckerinnung Bergische Land:

Rheinisch-Bergischer Kreis: Obermeister der Bäckerinnung Bergisches Land, Peter Lob, aus Bergisch Gladbach; stellvertretender Obermeister, Norbert Müller, aus Overath;
Lehrlingswart Mario Fritzen (Kürtener Landbäckerei)

Oberbergischer Kreis: stellvertretender Obermeister, Ralf Gießelmann, aus Bergneustadt; Vorstandsmitglied und Landesobermeister, Jörg von Polheim, aus Hückeswagen

Leverkusen: stellvertretender Obermeister, Stefan Willeke

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

1 Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Ein sehr unterstützungswürdiges Produkt und ein lobenswerter Ansatz. Leider sind nicht nur industriell hergestellte Brotwaren mit Vorsicht zu genießen. Sondern auf Grund der bei sehr vielen Bäckereien verwendeten Fertig- und Halbfertigbackmischungen, mit für den Verbraucher nicht erkennbaren Zusätzen, auch Produkte der Bäckerei um die Ecke. Hier wäre die Rückbesinnung auf ursprüngliche Handwerkstraditionen für alle Kunden gesünder.