Impf-Drive-In der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Foto: Feuerwehr GL

Das Drive-In-Impfzentrum der Feuerwehr auf dem Zandersparkplatz hat sich erneut bewährt: Nach der Impfung von 1100 Feuerwehrleuten auf dem Zanders-Parkplatz kamen jetzt 800 Lehrer:innen aus 22 Schulen an die Reihe. In einer optimierten Version können dort bis zu 1.600 Personen pro Tag geimpft werden, der nächste Termin ist bereits geplant.

Am 12. Mai erhielten über 800 Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden und berufsbildenden Schulen aus den südlichen Kommunen und der Mitte des Rheinisch-Bergischen Kreises ihre Erstimpfung gegen das Corona-Virus im Impf-Drive-In der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Nach der erfolgreichen Impfaktion für die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen Ende April wurde erneut die Stadt Bergisch Gladbach vom Rheinisch-Bergischen Kreis mit der organisatorischen und logistischen Umsetzung der Impfungen beauftragt. Diese erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den leitenden Impfärzten des Rheinisch-Bergischen Kreises, Dr. Uwe Berk und Dr. Stephan Hinzmann.

Die Projektleitung oblag Vize-Feuerwehrchef Frank Haag mit einem Organisationsteam der Feuerwehr. Unterstützt wurde das Team durch viele Bereiche der Stadtverwaltung wie Bauhof, Ordnungsbehörde, Abfallwirtschaftsbetrieb, Immobilienbetrieb und Gebäudemanagement sowie den ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Vize-Feuerwehrchef Frank Haag

„Gerne haben wir unser Personal, unsere Logistik und unsere Erfahrung erneut für diese Aktion zur Verfügung gestellt.“ freut sich Frank Haag. „Der enge Austausch mit dem Impfzentrum und der reibungslose Ablauf lässt nur wenig Raum für Optimierungen – es ist uns aber dennoch gelungen, den zeitlichen Ablauf der Impfungen weiter zu verkürzen. Gestern nutzten wir bei der Registrierung zusätzlich einen QR-Code, um die Übermittlung der durchgeführten Impfungen an die STIKO zu vereinfachen.“ führt Haag weiter aus.

In der vergangenen Woche haben 22 Schulen die persönlichen Daten der zu impfenden Lehrer bereits an die Feuerwehr übermittelt. Jede Lehrerin und jeder Lehrer erhielt einen personalisierten Registrierungsbogen, der vor Ort mittels Scanner eingelesen wurde. Das manuelle Verfahren mittels Papierlisten und die nachträgliche Eingabe der Daten ist fehleranfällig bei der händischen Nacherfassung. Die elektronische Variante beschleunigt den gesamten Ablauf deutlich.

Die Lehrer:innen fuhren immer zu zweit vor. Foto: Stephan Hinzmann

„Die Kommunikation mit den Schulen verlief reibungslos und wir haben alle erforderlichen Listen sehr schnell erhalten“ freut sich Christian Fischer von der Feuerwehr, der die Kommunikation mit den Schulen übernommen hat. „Die Reaktionen der Schulen waren durchweg positiv und die Lehrerinnen und Lehrer haben sich sehr über das Impfangebot gefreut“ teilt Fischer mit. Dies zeigte auch die gelöste Stimmung bei den zu impfenden Lehrerinnen und Lehrer, die sich auf die Impfärzte und das Feuerwehrpersonal schnell übertragen hat.

Der städtische Parkplatz im Stadtteil Heidkamp bietet optimale Möglichkeiten für einen solchen Impf-Drive-In. Die Stadt Bergisch Gladbach wird die Infrastruktur für weitere mögliche Aktionen vor Ort belassen.

Foto: Thomas Merkenich

„Der nun bereits zweimal durchgeführte Ablauf ermöglicht Impfungen von bis zu 1.600 Personen am Tag – wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Wir können uns dann weitere Impfaktionen in Bergisch Gladbach vorstellen und würden diese unterstützen“ so Haag.

Die beiden leitenden Impfärzte des Impfzentrums in der Stadtmitte, Dr. Uwe Berk und Dr. Stephan Hinzmann, zeigten sich beide begeistert und lobten den organisatorischen Ablauf.

Die vorerst nächste geplante Impfaktion findet am 6. Juni statt. Dort erhalten über 700 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis ihre Zweitimpfung im Impf-Drive-In der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Feuerwehr GL

Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach

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