So sieht die Realität in der Schlossstraße aus.

Vor der neuen Schlossgalerie gibt es eine freie Fläche, die irgendwann zum Flanieren und Verweilen genutzt werden soll – seit vielen Monaten aber gnadenlos zugeparkt wird. Die Stadt hatte zunächst auf eine Legalisierung gesetzt, dann auf Einsicht und droht nun mit Geldbußen. Zudem gibt es Neuigkeiten zu den nächsten Schritten beim Umbau der gesamten Schlossstraße.

Die gepflasterten Flächen rund um die sanierte Schlossgalerie in Bensberg sind Provisorien – erst in einigen Jahren, wenn die gesamte Schlossstraße umgestaltet und neu gepflastert ist, kann es hier die viel beschworene „Aufenthaltsqualität“ geben, mit Bänken, Bäumen und Wasserspielen.

In der Zwischenzeit wird die Fläche intensiv genutzt, von Autofahrer:innen, die sich den Raum angeeignet haben – und von früh bis spät zuparken. In der Regeln ohne Unrechtsbewusstsein – denn die Markierungen auf dem Boden laden zu Missverständnissen ein, Verbotsschilder fehlten bislang.

Zur Erinnerung: nachdem die Fläche zum illegalen Parkplatz wurde hatte die Stadt vier legale Parkplätze eingezeichnet, um wenigstens etwas Parkgebühren kassieren zu können – und in der Hoffnung, dass die Blechflut auf vier Autos begrenzt bleibt. Ein hoffnungsloses Unterfangen, die Fläche war und wird immer noch mit bis zu acht Autos zugestellt.

Nach Protesten wurden die weißen Markierungen im Februar übergepinselt. Und sind nun zwar grau, aber nach wie vor gut erkennbar. Ein paar bunte Blumenkübel halfen ebensowenig, in Sachen Aufenthaltsqualität. Im Gegenteil, sie verkamen rasch zu ungepflegten Mülleimern – was nicht nur die CDU bemängelte.

Links der aktuelle Zustand, in den wenigen autofreien Momenten. Rechts der Plan von Club L94

Soviel zur Vorrede, nun wagt die Stadtverwaltung einen neuen Anlauf. Per Pressemitteilung. In dieser heißt es nach einer Schilderung der Missstände:

„Dies soll sich aber ändern und daher informiert die Stadtverwaltung über die zulässigen Parkflächen auf dem Fahrbahnstück zwischen der Kreuzung Nikolausstraße/Schloßstraße und der Einmündung der Schloßstraße in Am Stockbrunnen.

Um ein Bußgeld für das Falschparken zu vermeiden, weist die Stadtverwaltung auf die erlaubten Parkbereiche und die Verbotszonen hin. Die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamts sind dazu angehalten, das Falschparken zukünftig stärker zu kontrollieren.

Auch nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Bereich der neuen Schlossgalerie handelt es sich bei der Schloßstraße um eine sogenannte Haltverbotszone, die durch Verkehrszeichen am Anfang und am Ende der Zone deutlich gemacht wird. Auf der gesamten Länge ist das Parken ausschließlich in Flächen erlaubt, die in Weiß oder Gelb gekennzeichnet sind.

Wer dies auf der langen Fahrt vergessen hat, wird auf Höhe der ehemaligen Fußgängerzone nochmals durch einen „Blechkameraden“ auf diesen Umstand hingewiesen.“

Wo man nun parken darf? Wie früher auch, entlang der Straße auf den gekennzeichneten Flächen. Damit es wirklich jeder versteht ergänzt die Stadtverwaltung:

„Auf den neu entstandenen Platzflächen vor der Schlossgalerie und der Schlosstreppe lässt sich jedoch keine gekennzeichnete Fläche finden, demnach herrscht dort Parkverbot. Wer auf diesen Flächen parkt, wird durch das Ordnungsamt Bergisch Gladbach umgehend kostenpflichtig verwarnt.“

Zudem weist die Stadt darauf hin, dass es in der Bensberger City sowohl in der neuen Schlossgalerie als auch auf den städtischen Parkflächen und Parkhäusern ausreichend Parkplätze gibt.

Nächste Bauabschnitte sollen Anfang 2022 starten

Nebenbei informiert die Stadt auch, dass die nächsten Schritte der Neugestaltung der Schlossstraße „als Straße der vielen Begegnungen“ mit einem Start der Arbeiten für die Bauabschnitte 2 bis 4 Anfang 2022 beginnen soll.

Allerdings: an der Ausschreibung für die Bauarbeiten arbeitet die Stadt nach Informationen des Bürgerportals noch, sie soll in den nächsten Wochen rausgehen. Dann bleibt die spannende Frage, ob sich ein qualifiziertes Bauunternehmen für das Millionen-Projekt findet, der zudem so kurzfristig starten soll.

Geplant ist, darauf haben sich die Händler:innen vor Ort eingestellt, ein Start am unteren Ende der Schlossstraße, ab der Kreuzung zur Kölner Straße. Von dort aus soll sich die Baustelle dann Schritt für Schritt durch die Schlossstraße arbeiten – die ab dem 3. Bauabschnitt (ab dem Brunnen) dann für die Durchfahrt gesperrt werden muss.

Nach Angaben der Stadt wird der Baustellenplan zur Zeit mit dem Planungsbüro Club L94 erarbeitet, der dann mit dem Bauunternehmen abzustimmen sei.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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24 Kommentare

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  1. Viele haben dort bereits falsch geparkt, da war noch gar keine Markierung vorhanden. Es jetzt auf die übermalte Markierung zu schieben wäre nicht richtig. Wer in der Fahrschule aufgepasst hätte, der wüsste das Markierungen immer weiß sein müsste, Ausnahmen sind Übergangsmarkierungen, die dürfen gelb sein.

    Ich würde auf die Fläche ein großes Parkverbotsschild aufmalen, aber ich befürchte auch das würde nichts nutzen. Es gibt ja auch nach wie vor Autofahrer, die in der Einbahnstraße in die falsche Richtung fahren.

  2. @Herr Havermann,

    am Kino steht ein großer Aufsteller mit dem Hinweis, dass nur in gekennzeichneten Flächen geparkt werden darf.
    Bei einer Einbahnstraße sollte das ausreichend sein und nicht an jeder Fläche ein neues Schild stehen.

    Vor der Wahl hat sich die Politik einfach nicht getraut. Man hätte seit Monaten Knöllchen schreiben können, bis es auch der letzte merkt.

    Drücken wir die Daumen, dass die 2-3 Eigentümer endlich der Parkpalette zustimmen und man den Verkehr aus der Fußgängerzone vertreibt.

  3. Auch ich war gestern in der Schlossstraße unterwegs und fand nicht nur die Autos vor der Schlossgalerie zu viel (bei mir waren es fünf), sondern auch all die anderen, die dort wie immer beidseitig die Straße entlangstanden. Leider also auch diesmal kein schönes Einkaufserlebnis auf dem engen Gehweg. Immerhin waren zwei Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts unterwegs, die ihre Arbeit taten. War gut, das zu sehen – vielleicht wirkt es ja auf die Dauer!

  4. Stand gestern vor der Schlossgalerie. Und man glaubt es kaum, 4 PKWs parkten davor. Es hätten 2 oder 4 mehr hingepasst, aber mancher Autofahrer hat die Zeichen der Zeit wohl erkannt.

    Aber, immer noch keine Halteverbotsschilder, weit und breit kein/e Knöllchenschreiber*in, eine Autofahrerin auf das Halteverbot hingewiesen, meinte: Ja wo sind denn die Schilder. Die Stadt benutzt diese Stelle, um kassieren zu können. Seit dem sie aus vollen Händen das Geld verteilt, das sie nicht hat, muss das Säckel ja wieder aufgefüllt werden.

  5. Gegenüber anderen Problemen in unserer Stadt sind 4 – 8 Parkplätze an einer Stelle, wo zu 4 Parkplätzen eingeladen , was dann zurückgenommen wurde, durch zu helle Überpinselung dennoch zum Parken einlud, und jetzt endgültig weg sein soll, tatsächlich Peanuts. Mir kommt es so vor, als wären sie immer noch zu sehen, die Markierungen und ich bin älter als Sie, Herr Roth.

    Wenn aber ein Problem diskutiert wird, ist der Hinweis, es gäbe Wichtigeres, ein Totschlagargument. Wer diesem Weg folgt, ist irgendwann beim Hunger in der Welt und die Parkplätze Vor der Schlossgalerie sind immer noch da.

  6. Fakt ist, dass die Fläche, die jetzt „gnadenlos zugeparkt“ wird, sich zum „Flanieren und Verweilen“ ohnehin nicht eignet, weil das Flanierkonzept noch nicht umgesetzt ist und die Fensterfront des neuen Einkaufszentrums in diesem Bereich mit Eingang Aufzug, REWE und dm nicht unbedingt zum Verweilen einlädt. Zur Rechtslage wird man nicht viel sagen müssen: Außerhalb der eingezeichneten Parkflächen gilt ein Parkverbot. Die Stadt mag das durch vermehrte Kontrollen durchsetzen oder es lassen. Es gibt wichtigere ökonomische, ökologische und vor allem soziale Probleme in Bergisch Gladbach.

  7. Herr Havermann, die Markierungen vor dem REWE sind tatsächlich entfernt. Bin übrigens gestern vorbeigegangen und nachdem tags zuvor endlich mal Knöllchen verteilt wurden, stand zum ersten mal kein Wagen dort.
    Ich weiss nicht wie alt Sie sind, ich bin mittlerweile auch 68.

  8. Ach „Bob“ (leidiges Pseudonym), ich schreibe seit einigen Jahren in dieses Forum und Sie dürfen mir meinen Namen schon glauben.

    Wenn Sie meinen, meine von Ihnen genannten Fähigkeiten könnten nicht sehr ausgeprägt sein, dann versichere ich Ihnen, dass ich durchaus zu erkennen in der Lage bin, wenn jemand Wortspiele treibt ohne sich festlegen zu wollen.

  9. Herr Havermann, ihnen soll ich glauben, nur weil sie (irgendeinen) Vor- und Zunamen benutzen?
    Nun gut, scheinbar sind ihre Vertändnis-, Sicht- und Interpretationsfähigkeiten eh nicht so stark ausgebildet. Sonst hätten sie ja verstanden, dass ich Konzepte und Lösungen erwarte, die sich unter Berücksichtigung der aktuellen Situation entwickeln und zu einem für alle tragbaren Ergebnis führen. Ich will sicher nicht am Status quo festhalten, doch sollte dieser, wenn man die Mehrheit mitnehmen will, immer der Beginn einer Veränderung sein.

  10. @Herrn Havermann,
    leider haben Sie auch nicht richtig hingeschaut. Die Pflastersteine, die an der Stelle der Markierung sind, wurden mit der Farbe nach unten umgedreht. Nur einzelne Steine mit kleineren Farbresten zeigen noch nach oben.

  11. Ja, „Bob“ (leidiges Pseudonym), mit solchen Reaktionen mussten Sie rechnen, verlangen Sie nichts weniger als den Status quo, wie schon geschrieben. Und man kann Ihnen nicht anraten, Parkhäuser aufzusuchen? Wenig flexibel!

    Herr Roth, wenn Sie die Überpinselung der Parkplatz-Markierung als „komplette Entfernung“ betrachten, müssen wir uns nicht weiter schreiben. Bin zwar älter als Sie, kann aber wohl besser sehen! Ich bin aber froh, dass ein Beteiligter mit 3 Kindern den Leuten, die mit dem Auto zum Klo fahren wollen, mal sagt, was möglich ist. Leider melden sich zu oft nur Kritiker zu allem möglichen Problemstellungen, ohne Besseres vorschlagen zu können.

  12. Herr Havermann, die Markierungen der Parkplätze sind seit schätzungsweise 2 Monaten komplett entfernt worden, die Situation hat sich dadurch nicht verändert.
    Ich habe übrigens auch 3 Kinder und es war für uns nie ein Problem, mal einige hundert Meter mit den Kindern zu laufen. Das es funktioniert, sieht man in größeren Einkaufsorten wie Bergisch Gladbach oder Köln. Dort sind die Wege erheblich weiter.
    Deshalb bin ich dafür, wenn es rechtlich möglich ist, in der Schloßstraße nur noch Behindertenparkplätze einzurichten und die Schloßstraße für den Durchgangsverkehr zu sperren.

  13. Tja, mit diesen Reaktionen musste ich wohl rechnen. Weder habe ich das Auto bevorzugt, noch Fußgänger, Radfahrer oder Andere ausgenommen. Ich habe lediglich dazu aufgefordert, Konzepte auf die aktuelle Situation abzustimmen und keine ideolgisch motivierten Zukunftsfantasien umzusetzen. Ich wünsche mir also nichts anderes als ein tolerantes Miteinander aller Beteiligten. Doch selbst das wird mir hier abgesprochen. Ja, man kann Innenstädte beruhigen und verkehrsärmer machen, aber zu Zeit führt das überwiegend zum Abzug vieler Geschäfte und Einkaufsmöglichkeiten. Die suchen sich dann neue Standorte, meist etwas ausserhalb, mit besseren Anfahrts- und Parkmöglichkeiten. Immer mehr verzichten völlig auf Ladengeschäfte, stellen ihre Waren online und überlassen die Verteilung großen Dienstleistern. Am Ende bleiben dann nur noch die „teuren“ Geschäfte und jede Menge Cafes, Eisdielen und Dönerläden in der Innenstadt. Da kann man dann zwar wunderbar chillen, aber zum Einkaufen muss man eben weit fahren oder online bestellen.

  14. Erstaunlich, wenn nicht sogar bedenklich finde ich die Darstellung des Architekturbüros „L94“.
    Fällt tatsächlich niemandem auf, dass durch die perspektivisch völlig unterschiedliche Darstellung der Eindruck erweckt werden soll, nach der abschließenden Fertigstellung sei die Schloßstraße beinahe topfeben?
    Oder nimmt man die Gestaltung der schiefen Ebene jetzt so hin, weil es zu peinlich wäre, eine gewisse Transusigkeit und mangelndes Sachverständnis zuzugeben?
    Wie gedenkt man, diesen theoretisch nicht erkannten, aber praktisch entstandenen Mangel bei endgültiger Ausgestaltung zu beheben?
    Die endgültige Ausgestaltung der Schloßstraße ist übrigens erst dann sinnvoll, wenn alle unterirdischen Arbeiten, wie jetzt z.B. an der Wasser-/Abwasserversorgung etc. durchgeführt sind.
    Ich würde gerne einmal das Geschrei hören, wenn die Schloßstraße fertig wäre, um dann wieder wegen Sanierungen aufgerissen zu werden.
    Also sollte das folgerichtig jetzt gemacht werden, vor der Fertigstellung.
    Ich persönlich vermeide möglichst Fahrten durch die Schloßstraße. Aber wenn ich einmal, z.B. wegen größerer Einkäufe im oberen Teil, oder auch freien Parkplätzen im Kanal drin bin, muß ich leider der Einbahnstraße folgen. Da kann man sich nur der StVO beugen. Wenn man dürfte, würde ich auch oben wieder heraus fahren. Alleine , weil es schneller ist, und weder Fußgänger, noch Gäste der Gastronomien belästigen würde.
    Vielleicht überdenkt man das jetzige Konzept der Verkehrsführung nochmals.

  15. Die Situation vor der Schlossgalerie hat die Stadt selbst zu verantworten. Erst die 4 weiß gekennzeichneten Parkplätze, deren Ränder dann grau übermalt wurden was nicht nur schlecht sehende Menschen immer noch für ein Parkplatzangebot hielten. Da war wohl selbst der Maler farbenblind. Statt wie an anderen Stellen von vorne herein Halteverbotsschilder aufzustellen, hat man sich von Lösung zu Lösung gehangelt, die alle keine waren.

    Andererseits ist es m.E. schwer verständlich, warum erst im Frühjahr ’22 mit der weiteren Sanierung der Schlossstraße begonnen werden soll. Wie viele Jahre nach Fertigstellung der Galerie, zwei? Bis die Sanierung dann bei der Galerie ankommt, vergehen weitere 2 Jahre. Warum wertete man den Platz nicht nach der ohnehin provisorischen Pflasterlegung auf, sodass niemand auf die Idee gekommen wäre, dort zu parken?

    „Bob“ (leidiges Synonym), was wollen Sie uns sagen? Dass Sie den Status quo erhalten wollen, nur ja nichts ändern nach dem Motto: „Hammer immer su jemaht“?

    Richtig, Herr Bollen, die später noch gebliebenen Parkplätze sollten für Menschen mit Behinderung, Eltern mit Kindern und Beladen mit großen Gegenständen reserviert sein. Alle anderen sollten ins Parkhaus.

    Fragt sich nur wann, „Sebastian“ (leidiges Synonym), 2 Jahre verschwendete Zeit zwischen fertiger Galerie und dem Beginn der Straßenmaßnahme sind lächerlich. Da kann man m.E. nicht von „Endlich tut sich mal was“ schreiben.

    „Verkehrsrowdis“ wird der Situation kaum gerecht sondern scheint mir arg übertrieben, Herr Thimme. Ich kenne die Schlossstraße seit fast 40 Jahren. Die frühere freie Durchfahrt war da viel schlimmer incl. Wipperfürther Straße. Die Sanierung soll ja auch den Verkehr beruhigen, was allerdings sehr zögerlich in Angriff genommen wird. Bleiben Sie ruhig.

    „Der Gestank der Abgase, Herr Roth, hat sich in den letzten 10 Jahren sicherlich halbiert. Die neue Schlossstraße wird ja auch den Verkehr einbremsen. Was machen denn Menschen mit Behinderung, Eltern mit Kindern und Käufer großer Waren? Alle weg aus der Schlossstraße? Wie trostlos!

    Auch Sie, Frau Wünsch, denken nicht an die Teile unserer Bevölkerung, die ich schon 2 x erwähnte. Die Sanierung muss so vielen Menschen wie möglich gerecht werden. Leider lässt sie wie so vieles aus der Verwaltung über Gebühr lange auf sich warten.

  16. @Bob

    Das Argument bzw. die Befürchtung, dass der Einzelhandel leiden würde, wenn Autofahrer nicht direkt vor der Tür parken können, sondern ein paar Meter laufen müssen, ist längst durch Erfahrungen in anderen Kommunen und Städte entkräftet. Lebenswerte Innenstädte ziehen Menschen an und das hilft dem lokalen Einzelhandel.

  17. „als Straße der vielen Begegnungen“ -Leider ist dann das Konzept der Parkplatzanordnung in der „Fußgängerzone“ schlecht gewählt, klar hat man bei der Finazierung auf das Pferd gesetzt einen langfristigen Mieter mit ins Boot zu holen der Parkplätze benötigt. Meiner Meinung nach aber nicht das Gesamtbild mit einbezogen, sprich eine Revitalisierung des Personenverkehrs zu Fuß…

  18. In unseren Städten sollen sich die Menschen wohl fühlen. Auf dem Foto oben ist gut zu sehen, dass sich in Bensberg derzeit nur Autos wohl fühlen. Für Fußgänger lädt die Atmosphäre nicht zum Flanieren und Verweilen ein. Das muss sich dringend ändern. Vor der Schlossgalerie sollten links und rechts Halteverbotsschilder aufgestellt werden. Damit ist das Halte- und Parkverbot eindeutig sichtbar.

  19. Wenn ich die Pläne der Schloßstraße sehe, träume ich schon davon, wie toll und gemütlich es dort nach der Fertigstellung aussehen wird. Überall grün, keine Autos und die Menschen bummeln durch die Straße. Wenn ich die Augen dann öffne holt mich die Realität wieder ein und ich weiss, so wird es nie kommen. Der unerträgliche Autoverkehr wird nicht abnehmen. Der Gestank der Abgase wird nicht abnehmen und mit Rollator und Kinderwagen wird man auch in Zukunft Slalom laufen müssen.
    Also, alles noch einmal überdenken . . . wenn nicht jetzt, wann dann?

  20. Die Schlossstr. soll zu einer Flaniermeile mit hoher Attraktivität und Aufenthaltsqualität für die Menschen aufgewertet werden. … und was passiert. Stinkende Autos verpesten die Luft und müllen die Straße regelwidrig zu. Gegen diese rücksichtslosen Verkehrsraudies sollte konsequent vorgegangen werden, sonst kann man sich die schöne Idee getrost von der Backe abputzen und das zu investierende Geld anderweitig ausgeben.

  21. Endlich tut sich mal was. Die Schlossstraße ist zu einer hässlichen und zugeparkten „Straße“ verkommen. Da war die Fußgängerzone früher richtig erholsam, obwohl diese schon kaum Charme hatte.
    Parkplätze sind ja drumherum genug vorhanden in den Parkhäusern der Galerie und am Amtsgericht, sowie in der Kauler Straße. Aber scheinbar ist der gemeine Bensberger nicht mehr in der Lage ein paar hundert Meter zu Fuß zu gehen.
    Schade, eigentlich habe gern dort im Eiscafe oder beim Italien gesessen. Aber bei dem Verkehr macht das keinen Spaß mehr.

  22. Für Menschen wie Bob brauchen wir mehr Drive Thru Geschäfte! Einkaufen OHNE Aussteigen! Dann brauchen wir KEINE Parkplätze mehr! Warum kann man Autofahrern nicht zumuten, im Parkhaus zu parken, sich mit dem Aufzug auf die Strassenebene fahren zu lassen und ein paar Schritte zu Fuß zu den Geschäften zu gehen? Es gibt ja auch noch Menschen, die andere Mobilitätsmöglichkeiten nutzen. An die denken Menschen wie Bob nicht. Hier ist mein Auto, hier will ich hin, hier parke ich vor der Tür, geht doch, stört keinen, weil ich es bin. Radfahrer, Fussgänger, Menschen im Rollstuhl oder Menschen, die einen Kinderwagen schieben, können sich ja drumherum quetschen. Na super!

  23. Wenn das so weitergeht, sagen schon bald genervte Autofahrer der Stadt den Kampf an. Oder Ladenbesitzer drohen mit Kampf, weil ihre Geschäfte nur mit erhöhtem Aufwand erreichbar sind und Kunden zum Onlinehandel wechseln. Oder Kunden machen ihrem Ärger Luft und… Noch haben wir Autos auf den Straßen, noch gibt es Geschäfte vor Ort, noch brauchen wir Parkplätze, noch sind… Also, ihr Stadtentwickler, Verkehrsplaner, Umweltverbesserer, macht endlich Konzepte für den aktuellen Bedarf und geißelt uns nicht mit ideologischen Zukunftsvisionen, die die Lage nur noch verschlimmern.