Vier neue Stellplätze vor der Schlossgalerie. Parken ist nur in den markierten Flächen erlaubt.

Das Problem der Falschparker vor der neuen Schlossgalerie in Bensberg hat die Stadtverwaltung mit einem einfachen Kniff gelöst: aus den illegalen wurden legale Stellplätze. Aber nur vorübergehend. Denn in einem Jahr soll dort gebaut werden.

Mit der Fertigstellung des Einkaufszentrums hatten Autofahrer:innen den provisorisch angelegten Vorplatz als Parkplatz in Anspruch genommen. Immer wieder verteilte das Ordnungsamt Strafzettel, dennoch war der Platz ständig zugeparkt. Obwohl die Schlossgalerie auf zwei Decks reichlich eigene Parkplätze bietet.

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Jetzt hat die Stadtverwaltung für Ordnung gesorgt und vier kostenpflichtige Stellplätze eingerichtet. Da es sich um eine Interimsfläche handelt, die nicht besonders zum Aufenthalt einlade, habe die Stadtplanung die Fläche zur Verfügung gestellt, erläutert Pressesprecherin Marion Linnenbrink. Angesichts des langen und erbitterten Kampfes um jeden einzelnen Parkplatz in der Schlossstraße eine pragmatische Lösung.

An dem Kompromiss, dass die Schlossstraße nach der anstehenden Umgestaltung (nur noch) 97 Stellplätze aufweisen soll, ändert das nichts. Denn diese Regelung gelte nur, bis zum Beginn des Umbaus der Schlossstraße, betont Linnenbrink.

Sie nennt zum ersten Mal konkrete Termine für die nächsten Abschnitte beim Umbau der Schlossstraße: Der Baubeginn sei für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant, der Abschluss in 2023.

Dann sollen auf dieser Fläche keine Autos mehr stehen, sondern Kinder spielen, inmitten von Wasserfontänen.

Der Entwurf des Büros Club L 94

G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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20 Kommentare

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  1. Ich finde die Parkplätze vor der Schlossgalerie eine Zumutung für die Aufenthaltsqualität der Fußgänger:innen. Die Autos parken nicht nur auf den 4 markierten Plätzen, sondern auch dazwischen! Dafür habe ich im Hinblick auf das neu errichtete Parkdeck kein Verständnis. Die Verdrängung der Fußgänger zugunsten der Autos ist absolut nicht zeitgemäß. Der Trend geht zur Verdrängung der Autos aus der Innenstadt zugunsten von Fußgängern!! Hat Bensberg den Schuss nicht gehört?
    Ich denke mit Wehmut an die Zeit zurück, als der Bereich noch Fußgängerzone war.
    Um die Aufenthaltsqualität trotz durchfahrender Autos zu verbessern schlage ich vor, im ganzen Bereich der Schlossgalerie und des Stadtplatzes – auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite – absolutes Halteverbot einzuführen.

  2. Aufenthaltsqualität muss mensch halt wollen.
    Das ist in Bensberg nicht der Fall.
    Überrascht uns das? Nicht wirklich.

  3. Nun sei doch bitte die Anregung an Sie, sehr geehrter Herr “Bensberger” erlaubt:
    Verwenden Sie doch bitte auch Ihren Namen, gerne zusammen mit Ihrem Vornamen. Auch wenn der Redaktion Ihre Email-Adresse bekannt ist, so ist es doch für alle Beteiligten sehr viel angenehmer, wenn man sich – wenn gewünscht – auch persönlich ansprechen kann. Ich danke Ihnen und wünsche einen schönen Abend.

  4. Hier ist der echte Bensberger(!)

    An den Herrn oder die Dame, die mein Pseudonym in leicht abgewandelter Form (“Bensberg”) seit längerer Zeit nutzt, aber diesen erst nach mir nutzt: Wenn Sie schon so unkreativ sind und meinen Idee nutzen, dann bleiben Sie bitte bei Ihrer Version!

    PS: der Redaktion ist bekannt, dass mein Pseudonym immer von der gleichen E-Mailadresse genutzt wurde.

    Insgesamt wäre es schön, wenn man bei der Sache bleiben und diesen Umgangston meiden könnte (egal ob von anonymer Seite oder Besuchern mit vollem Namen)!

  5. Kommentare mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen, werden in diesem Forum gelöscht. Die Schranke liegt bei Kommentatoren, die mit einem Pseudonym arbeiten besonders niedrig.

  6. Mich würde mal interessieren, wer “Bensberger” ist! Feige ist sie/er, weil unter Pseudonym, wahrscheinlich Mitarbeiter der Verwaltung, weil alles, was diese Herrschaften verzapfen, von ihr/ihm gutgeheißen wird.

    Die Galerie ist mit einem Minimum an Schönheit und Augenfälligkeit fertiggestellt, das Drumherum lässt einen an den Fertigkeiten und Möglichkeiten von Planern, Verwaltern und Entscheidern zweifeln.

    Außen rechts und links äußerst schmutziger und alter Beton, der die Galerie mit runterzieht. Neben dem neuen Gebäude eine Treppe in einer Dimension, als würde sie anderen Treppen in südlichen Großstädten den Rang ablaufen wollen. Ein für Bensberg städtebauliches Monster, das nur einem der Großmannssucht abhängigen Geist entsprungen sein kann.

    Darunter eine schiefe Ebene, die zu nichts, aber auch gar nichts taugt. Warum nicht eine horizontale Fläche, die vielerlei genutzt werden könnte? Selbst der Laie stellt fest, dass hinter dieser Fläche noch nicht mal ein abwegiger Gedanke stehen kann.

    Und in heutiger Zeit eine derart große Fläche – Treppe und Vorplatz – ohne jedwedes Grün ist ein Verbrechen gegen Augen, Gesamteindruck und Umwelt!

    Das Attribut “pfiffig”, in unserem Sprachgebrauch ohnehin selten geworden, kann in Bezug auf diese 4 Parkplätze nur als Verhöhnung angesehen werden: Für 1. die Bensberger, für 2. die Konsumenten, für 3. die Autofahrer, für 4. die Galerie.

    1) Die (alte) Verwaltung zeigt sich nach wie zuvor so autofahreraffin, dass sich die Erkenntnis, dass dort nichts zukunftsweisendes ankommt, aufzwingt.

    2) Ein Flanierstück sollte es werden, die Autos können ja ohne Probleme oben parken, aber REWE und Co. werden nun sicher geschimpft, weil man vermutet, dass die Geschäfte es den Autofahrern noch einfacher machen wollen.

    3) Jeder Autofahrer reagiert, sieht er in der Schlossstraße einen freien Parkplatz. Nur wird man auch über ihn ablästern, wenn er dort parkt, was er auch verdient.

    4) Mit der Galerie sollte auch das Verweil- und Flanier-Gefühl in Bensbergs Schlossstraße einziehen. Nur widerspricht die “pfiffige” Parkplatzschaffung diesem Vorhaben, was der Galerie zusätzliche Negativschlagzeilen einbringen wird.

    Die Bensberger können nur hoffen, dass der neue Rat unserer Stadt zu einer verbesserten Verwaltung verhilft, alte Zöpfe abschneidet, alte Seilschaften beendet und neue Vernunft und Bürgernähe einbläst.

  7. Interessant wie schnell das geht! Obwohl in den oberen Etagen der Schlossgalerie genügend Parkplätze sind, wird in wenigen Tagen für Autofahrer vor dem Gebäude eine pragmatische Lösung gefunden. Die viel sinnvollere Fahrradspur, auf der Radfahrer auch in Gegenrichtung die Einbahnstrasse nutzen könnten, gibt es immer noch nicht. Wie lange müssen die FahrradfahrerInnen noch warten?
    Die Verkehrswende kommt nicht von alleine!

  8. Es ist interessant: Kaum wird etwas seitens der Stadtverwaltung gemacht, wird auch schon gemeckert. Die ersten, die ich dort parken sah, waren die Besucher des gegenüber befindlichen Italieners (der kann nix dafür!) mit ihren recht großen Fahrzeugen. Bänke aufzustellen wäre auch eine Lösung gewesen, hätte aber zu Kritik geführt, weil man Abgase einatmen würde. Blumenkübel wären nett gewesen, aber dann wäre man sich uneinig über die Bepflanzung, denn der Stadt so etwas zuzutrauen, ist kaum möglich. Also: Warten wir auf die Geschehnisse vor der Schlosstreppe und bereiten wir uns schon mal darauf vor das Haar in der Suppe zu finden, um die Ausführenden (was immer dort geschieht) zu kritisieren.

  9. Ja, von oben, über die Kadettenstraße und Markt. Was die alte Forderung nach einem Parkleitsystem für Bensberg neu aufbringt.

  10. Wer in den letzten Wochen im Sonnenschein durch die Fußgängerzonen von Bergisch Gladbach oder auch Gummersbach gelaufen ist, hat den Unterschied gesehen, zwischen einer vernünftigen und kundenorientierten Planung und einer Vollkatastrophe. Hier vor Publikum aus den Nähten platzende Fußgängermeilen, auf der anderen Seite in Bensberg schmale Bürgersteige auf denen man sich nicht begegnen möchte.

    In der unteren Hälfte nach dem Kinowendehammer dann eine deplatzierte Strasse mitten durch eine eigentlich vorhandene Fußgängerzone. Dort zu “flanieren” macht absolut keinen Spass.

    Dazu auch noch diese “piefigen” Geschäfte und eine kleine Galerie mit zweitklassigen Läden. Wo andere Galerien mehrere gr0ße Ankermieter wie H+M, Saturn u. ä. haben, gibt es in Bensberg Rewe (geht’s noch?) und Takko. Meine Familie und ich flanieren jedenfalls lieber in Gladbach oder Gummersbach (auch wenn’s weiter ist) oder bestellen direkt online.

  11. Für Unwissende wie ich: Wo fährt man in die Garage von der Schlossgalerie rein? Von oben? Wo genau bitte.
    Danke im Voraus

  12. Okay, zugegeben…

    es ist schon durchdacht. Mit ganzen 4 zusätzlichen Parkplätzen hat die Stadt endlich das tägliche Chaos in der Schloßstraße gelöst. Vorbei die Zeiten, in denen man von oben in die Schloßstraße rein, bis unten durchfährt, keinen Parkplatz findet, einmal im Kreis fährt und das ganze nochmal probiert. Begleitet von einem stetigen Hupen und dieser unnötigen Rücksicht auf Fußgänger, die sich ja auch noch unnötigerweise in dieser “Fußgängerzone” befinden.

    Okay, zugegeben…

    man hätte auch einen der zahlreich vorhandenen Parkplätze außerhalb der Fußgängerzone wählen können, auf manchen man im Übrigen bis zu 3 Stunden kostenlos parken kann. Auch hätte der kleine, barrierefreie Fußweg in die Schloßstraße wahrscheinlich genausolange gedauert, wie die Parkplatzsuche in selbiger. Aber leider ist der Mensch größtenteils egoistisch und bequem.

    Okay, zugegeben…

    die Gesellschaft wird älter und viele Menschen sind nicht mehr “gut zu Fuß”. Für diese Menschen gibt es sogar einige ausgewiesene Behindertenparkplätze, die leider viel zu oft von Personen ohne Handicap blockiert werden (s.o. egoistisch u. bequem)

    Okay, zugegeben…

    Der Vorschlag mit großen Blumenkübeln, statt Parkplätzen hat definitiv großen Charme. Als Bepflanzer könnte man Kinder der Grundschulen und Jugendliche aus Jugendzentren ansprechen, die gemeinsam mit einem Gärtner ein schönes Konzept entwickeln. Stichwort: Wertschätzung und Teilhabe. So schafft man “interimsweise” ein schönes Plätzchen, das dann zum Aufenthalt einlädt. Wenn die nächste versiegelte Betonwüste, ohne Bäume bzw. mit ganz kleinen, dann vielleicht mal irgendwann in 2022 (endgültiger Termin steht in Grimms Märchenbuch) fertig ist, wird man sich dann gerne zurückerinnern.

    Dekorieren könnte man die Blumenkübel noch mit seltenem Muschelkalk, der beim Versuch den Emilienbrunnen zu versetzen auseinandergebrochen ist. Zu Gunsten eines “Emilienplätzchen” auf dem der Wind einem dermaßen um die Ohren pfeift, dass man seine Gyros Pita gut festhalten muß….

    Herr Stein, bitte übernehmen Sie.

    In diesem Sinne einen schönen Tag …

  13. Mit diesem “Einfachen Kniff” hat die Stadtverwaltung leider die Befürchtungen bestätigt, dass ihr Autofahrer und Stellplätze wichtiger sind, als verkehrsberuhigte Zonen für Fußgänger. Die neue Schlossstraße mit entspannter Aufenthaltsqualität auch für Fußgänger, die zum Verweilen nach dem Einkauf einlädt, nur ein Traum?

    In der Sommerzeit war das Erstaunen und die Freude groß, als Parkplätze wegfielen und von den Gastronomen genutzt werden konnten. Keine Proteste waren zu hören, auch nicht von den Einzelhändlern, die zuvor um jeden zu erhaltenden Parkplatz heftig gekämpft haben.

    Und trotz weggefallener, von den Gastronomen dankend genutzter Parkplätze waren und sind die beiden Parkebenen in der neuen Schlossgalerie zu keiner Zeit voll belegt, obwohl zur Zeit auch noch unentgeltlich! Werden also doch nicht so viel Parkplätze im Bereich der Schlossstraße benötigt, wie insbesondere vom Einzelhandel gefordert?

    Oder liegt es an der Bequemlichkeit zahlreicher Autofahrer, lieber “vor der Ladentheken” zu parken, als in das helle und übersichtliche neue Parkhaus zu fahren? Die Verwaltung der Schlossgalerie könnte die Zufahrt zu den beiden Parkebenen erleichtern, wenn es deutliche Hinweisschilder an den Straßenkreuzungen gäbe, die (hoffentlich nur zur Zeit noch) fehlen! Auch könnte die Stadtverwaltung mit einem klaren Parkleitsystem den Parksuchverkehr lenken.

    Die provisorischen vier Parkplätze sollten schnellstens wieder beseitigt werden, um den Bürgern einen Vorgeschmack für die neue Freifläche vor der Schlosstreppe und der Schlossgalerie zu ermöglichen. Wäre es nicht eine schöne “Strassenmöbelierung”, wenn entlang der Straßenführung vor der Schlossgalerie und der Freitreppe bis zur Fertigstellung des endgültigen Strassenbelags Pflanzkübel aufgestellt werden? Die Einzelhändler und Hausbesitzer würden die Pflanzen bestimmt gerne bewässern und wären über diese “Begrünung” mehr erfreut als über “parkendes Blech”.

    Hier könnte unser neu gewählter Bürgermeister mit der neuen Ratsmehrheit ein erstes Signal setzen, dass unsere Stadt und damit auch unser Bensberg mit der neuen Schlossstraße grüner sowie insbesondere den Belangen der Bürger mehr Beachtung geschenkt wird. Eine vergebliche Hoffnung? Lassen wir uns überraschen!

  14. Eigentlich ist schon alles gesagt in den Kommentaren…
    Die Verantwortlichen folgen anscheinend blind den Forderungen nach mehr Parkplätzen. Unverschämt aber mittlerweile Standard ist es, das dann dem Bürger als Kniff verkaufen zu wollen.
    Aber ist es nicht tragisch, dass man dem Einzelhandel mit einer schönen Fläche für Fussgänger mehr helfen würde als mit diesen 4 Parkplätzen?
    Gerade mal 4 lächerliche Parkplätze ersticken ein meiner Meinung nach aufkommendes besseres Lebensgefühl an diesem Platz.
    Sie vergraulen hier wieder viele Menschen die solch einen Schwachsinn nicht ertragen können.
    Gerade bei dem Gedanken an unsere Verstopften Strassen ist das ein total falsches Signal. Wie einfach wäre es gewesen hier mal ein Zeichen zu setzen und den Fussgängern und Fahrradfahrern ein wenig Fläche zu reservieren. Nein, wieder versagt!

    P.S.
    Von Ordnung sind wir übrigens weit entfernt. Geparkt wird an dieser Stelle wo Platz ist. Die lächerlichen Knöllchen interessieren auch keinen.

  15. Das Schlosscenter ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Es könnte eine wunderschöne Flaniermeile werden, die zum Einkaufen, Bummeln und Cafetrinken mit weitem Blick ins Rheinland einlädt. Könnte…….. :-(
    Für mich ein absolutes No-Go, solange man zwischen hilflos rumkreiselnden SUV, die möglichst direkt vor die Ladentheke fahren müssen, Raser/innen , denen die Tempobegrenzung am ……vorbeigeht, als Fußgänger nur geduldet ist.
    Da bleiben wir lieber wie bisher in den Fußgängerzonen von Bergisch Gladbach, Gummersbach oder Siegburg und geben da in Ruhe unser Geld aus.

  16. Was bitteschön ist daran clever oder gar ein Kniff, sehr geehrte Stadtverwaltung?? Abgesehen davon, dass man schon Geld verschwendet hat mit Parkflächen einzeichnen und wieder löschen, um dann wieder welche einzeichnen, ist das inzwischen nur noch Schwachsinn. Auf der freien Fläche zwischen den gekennzeichneten Parkplätzen scheuchen Autofahrer Fußgänger per Hupe weg, um da auch noch parken zu können. Zum Verweilen lädt hier nichts mehr ein. Wofür das Parkhaus, wenn die ganze Schlossstraße ein Parkplatz ist? Man hätte hier mit Bänken/Bepflanzung usw. eine schöne Atmosphäre schaffen können….. Leider zu traurig, um zu lachen :((

  17. Ein …..einfacher Kniff…. was für eine beschönigende Aussage für einen völligen Unsinn. Über eine solche Vorgehensweise kann man als Bürger nur den Kopf schütteln und einigermaßen fassungslos über dieses selbstherrliche Verhalten sein.

    Ein weiterer Beweis dafür, dass auch nichts, aber auch gar nichts verstanden worden ist von dieser Verwaltung.

    Es stehen im Neubau in der Galerie 100 neue Parkplätze zur Verfügung, das Problem der Parkplätze ist gelöst. Weder von der Verwaltung noch von den anderen handelnden Personen gibt es auch nur annähernd ein Verständnis von und für Aufenthaltsqualität und was das bedeutet. Das ist es, was auf dieser Straße nicht produziert wird. Der Markttag lässt grüßen.

    Offensichtlich geht das nur mit personellen Wechseln, Pleiten, Pech und Pannen. Ist zwar tränenreich aber am Ende wirkungsvoll.

    Nach vielfach verschobener Fertigstellung – es spricht schon lange niemand mehr von einem verbindlichen Fertigstellungstermin, auch von den Kosten der Anlage Mauer/Treppe/Schräg-Plätzchen spricht derzeit niemand – könnten auf der Versiegelungsflaeche vor der Treppe auch noch Parkflächen eingemalt werden, nur die Belieferung muss frei bleiben. Für das weihnachtsgeschaeft mit corona ein richtiger Gewinn……..und warum nur vier???

  18. „Eine Interimsfläche, die nicht zum Aufenthalt einlade“. Das ich nicht lache. Und was ist mit der Fläche vor der neu entstehenden Treppe? Ein weiterer Zentralparkplatz für Autos, obwohl genügend kostenlose Parkplätze in der Schlossgalerie zur Verfügung stehen. Wenn das so weiter geht, dient die Fontäne vor der Schlossgalerie in Zukunft als kostenlose Unterbodenwäsche für parkende Autos.

  19. Ich bin mir uneins ob man das nun als Schildbürgerstreich oder Eulenspiegelei einordnen soll.
    Im Endeffekt profitiert die Stadt von beidem – Abgestraften Falschparkern oder Parksünder ohne passendes Ticket.

    2-3 größere Pflanztöpfe hätten dieser „Interimsfläche“ und der Interims-Aufenthaltsqualität“ auch gut getan.

    Günstige, mobile Beispiele wie Urban-Gardening auf einer Europalette mit Aufbau oder Orangenbäumchen in Holzbottichen hätte man bei einer größeren Nachbarstadt finden und adaptieren können.

  20. Zitat Frau Linnenbrink: “… Interimsfläche …, die nicht besonders zum Aufenthalt einlade, …” Das kann man, aus Fußgängerperspektive, durchaus über die gesamte Schlossstraße mit ihren schmalen Gehwegen sagen. Da ist es nur konsequent, wenn man die neu geschaffenen Freiflächen auch noch zuparken lässt. Ich bin mal gespannt, ob in drei Jahren dort wirklich Kinder spielen, oder was man sich dann wird einfallen lassen.