Die Sauberkeits-Gruppe Paffrath war am Samstag im Stadtteil unterwegs und hat einiges weg geschafft. Dabei wurde auch die neue Kampagne der Stadtverwaltung diskutiert – und für gut befunden.

Nach gut zwei Stunden Müllsammeln gab es Früchtetee. Beim Schlürfen des schmackhaften Heißgetränks diskutierten die neun Männer und Frauen, die sich am Samstag zum Paffrather Herbstputz eingefunden hatten, eine aktuelle Nachricht aus der Stadtverwaltung. „Die soeben gestartete Mitmach-Kampagne für mehr Sauberkeit im Stadtgebiet begrüßen wir sehr“, fasste die Administratorin der Paffrath-Gruppe, Sabine Baier, die Meinungen zu der Initiative zusammen.

Besonders das angekündigte Konzept, Gladbachs Grundschulkinder mit den Wegwerfprodukten und der Müllvermeidung vertraut zu machen, kam in der Gruppe an –  und weckt Erwartungen. „Das geht in die richtige Richtung“, befanden die ehrenamtlichen Müllentsorger(-innen) übereinstimmend.

Mit blauen Säcken und gruppeneigenen Müllzangen ausgerüstet hatte gegen 10.30 Uhr der harte Kern der Paffrather Gruppe die zugeteilten Straßenzüge und Siedlungen in Angriff genommen. Es gab Streckenabschnitte mit auffallend wenig Wegwerfmüll, aber auch Plätze und Stellen, die alles andere als sauber wirkten.

Am Ende befanden sich massenhaft Schutzmasken, viele Bierflaschen und „Flachmänner“, ein Fahrradmantel und -schlauch und jede Menge Verpackungsmüll in den Abfallsäcken.

Das Team Angie und Rita entdeckte in einem Wiesenstück unweit der Kempener Straße ein Schrott-Rad. Dieses sperrige Fundstück wurde von den beiden Frauen an den Rand des Radstreifens gezogen – und bereits eine Stunde später von zwei Mitarbeitern des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) abtransportiert.

Pünktliche Abholung durch den AWB

Zuvor hatten die beiden Männer in ihren orangefarbenen Overalls auf dem Parkplatz der Paffrather Gesamtschule das Sammelergebnis in Form von sechs gefüllten Müllsäcken verladen. „Die Abholung durch den AWB klappt prima“, freute sich Michael Nussbaum, Mitorganisator dieses Herbstputz-Tages.

Er nimmt sich stets das Wiesen- und Waldgelände am Steinernen Kreuz und am Kölner Fester vor und war dieses Mal froh, dass er nur einen halbgefüllten Müllsack mit seinem Fahrrad zur Sammelstelle befördern musste. Michael ganz Optimist: „Dieses Weniger an Müll werte ich als ein Hoffnungszeichen.“

Bei der abschließenden Tea-Time wurde nicht nur die städtische Mitmach-Kampagne, sondern auch der Zeitpunkt für den nächsten Putztag angesprochen. Fällt der Dezember mild aus, wollen die Gruppen-Mitglieder zum Ausklang des Jahres nochmals zu den Müllzangen greifen.

„Ich bin absolut zufrieden, dass sich die Putz-Gruppe in Paffrath verlässlich etabliert hat“, bilanzierte am Ende eine sichtlich zufriedene Sabine Baier. 

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