So soll das neue Feuerwehrhaus in Schildgen aussehen.

Das Ende der jahrzehntelangen provisorischen Unterbringung an der Voiswinkeler Straße ist endlich in Sicht. Die Feuerwehr rückt mit dem Neubau deutlich präsenter an die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Schildgen heran. Jetzt konnte Richtfest gefeiert werden.

Bürgermeister Frank Stein, der Leiter der Feuerwehr Jörg Köhler und
Löschgruppenführer Michael Quirl zeigten sich in ihren kurzen Ansprachen sehr
zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Bauarbeiten.

Stellvertretend für alle am Bau beteiligten Handwerker bedankte sich Dachdeckermeister Christian Bielaczek mit seinem Richtspruch bei Architekt Eduard Kniffler und der Stadt Bergisch Gladbach als Bauherr. Traditionell wurde ein Glas vom Gerüst geworfen – es zerbrach standesgemäß und bietet nun ein gutes Omen für dieses neue Gebäude, was die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach deutlich verbessern wird.

Viele Nachbarn aus Schildgen folgten der Einladung der Feuerwehr und ließen sich von Löschgruppenführer Michael Quirl und seinem Stellvertreter Benjamin Hackländer die Baustelle zeigen. Bratwurst und kühle Getränke rundeten das Richtfest standesgemäß ab.

Das „Feuerwehrhaus 5“ entsteht auf dem Grundstück des ehemaligen Haus Pohle an der Altenberger-Dom-Straße Ecke Schlebuscher Straße. Voraussichtlich ab Sommer 2022 wird der städtische Funktionsbau das Domizil der Löschgruppe Schildgen der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Neben 25 Angehörigen der Einsatzabteilung gehören 18 Kinder- und Jugendliche zur Jugendfeuerwehr und 9 Angehörige der Ehrenabteilung. Der Löschgruppe Schildgen stehen neben einem modernen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF20) ein Tanklöschfahrzeug (TLF2000) und ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) zur Verfügung. Zur Ausstattung des Gebäudes gehört eine Fahrzeughalle sowie Schulungs- und Büroräume, Umkleideräume mit entsprechenden Waschmöglichkeiten sowie Aufenthalts- und Lagerräume.

Die Löschgruppe Schildgen wurde 1908 als Teil der Feuerwehr Odenthal gegründet. Seit 1965 befindet sich das Feuerwehrhaus in Schildgen an der Voiswinkeler Straße in einer angemieteten Fahrzeughalle.

Seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 ist die Löschgruppe Schildgen eine Einheit der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Der Zuständigkeitsbereich liegt in den Stadtteilen Schildgen und Katterbach. Bei größeren Einsätzen im Stadtgebiet wird die Löschgruppe darüber hinaus tätig. Pro Jahr wird die Löschgruppe Schildgen im Schnitt zu 25 Einsätzen alarmiert.

Spezialisiert ist die rein ehrenamtliche Einheit der Feuerwehr Bergisch Gladbach auf die Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden.

Feuerwehr GL

Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach

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5 Kommentare

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  1. Oder die Grundschule:
    Beim Neubau der Gemeinschaftsgrundschule Bensberg setzt Architekt Eduard Kniffler auf ein modernes Konzept, bei denen die Räume und auch die Mensa für verschiedene Zwecke eingesetzt werden können. Co-Dezernent Bernd Martmann spricht von einer Musterschule. KSTA/BLZ
    (Der Tag in Bergisch Gladbach, 13.1.2020)

  2. Die Architektur der neu im Kreis entstehenden Feuerwehrhäuser ist auch deshalb gleich, weil es immer der gleiche Architekt ist, Eduard Kniffler. (Refrath, Herkenrath, Schildgen). Ein Schelm wer an eine normale Ausschreibung denkt, auch im Kreis regiert der Kölsche Klüngel.
    Ich bin mal gespannt, wer letztendlich die neue Wache Süd plant.

  3. @Dietmar Nuhn: Sie haben viele Begriffe in An- und Abführungszeichen gesetzt. Es handelt sich hierbei offenkundig nicht um Zitate aus dem Artikel und auch nicht – zumindest nicht durchgehend – um Anzeichen von Ironie. Welche Bedeutung hat also die Anführung?
    Einen derart grammatisch und zeichensetzerisch schlechten Beitrag kann ich auch inhaltlich nicht ernst nehmen.

  4. „Schöner Bau“, das neue Feuerwehrhaus in Schildgen….., „Schön“, so im „Bauhausstil“ fast jedes momentan im Stadtgebiet entstehenden Mehrfamilien (EFH)-hauses. Was ich vermisse ist eine Umsetzung einer immer gepredigten Klimawende“ …. Ein normales Sattel/Walm/Steildach mit Photovolthaik/ Solar hätte ich erwartet, nicht ein Flachdach mit Bitumenverwendung und der Aussicht das es in 25/30 Jahren aufwendig saniert werden muß….Wann folgen den politischen „Lippenbekenntnissen“ sichtbare Umsetzungen…:, wenn es „die Kommune“ nicht aktiv vorlebt wird das nichts…..(Hoffentlich sind die Rolltore hoch genug das das Löschfahrzeug reinpasst…….)