Vor 100 Jahren wurde der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gegründet, traditionell richtet er zum Volkstrauertrag eine Gedenkfeier aus – und erinnert an die bitteren Lehren der Weltkriege.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wird 100 Jahre alt. Die diesjährige Gedenkfeier zum Volkstrauertag richten im Jahr des Jubiläums der Kreisverband Rhein-Berg und der Ortsverband Bergisch Gladbach gemeinsam aus.

Sie findet statt am Sonntag, dem 17. November um 14:00 Uhr auf dem städtischen Friedhof in Refrath. Die Teilnehmenden treffen sich am Eingang des Friedhofes gegenüber der Kreissparkasse, um gemeinsam zum Ehrenmal zu gehen.

Musikalisch begleitet wird die Feier durch den Männergesangverein „Heimatklänge Nussbaum e.V.“ unter der Leitung von Rolf Pohle. Die Ansprache hält Kreisdechant Norbert Hörter. Superintendentin Andrea Vogel und die Konfirmanden der evangelischen Kirche zum Heilsbrunnen bringen sich mit Wortbeiträgen ein.

Auch der Löschzug Refrath der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Felix Vorndran nimmt aktiv teil. Die Vorsitzenden von Kreis- und Ortsverband, Landrat Stephan Santelmann und Bürgermeister Lutz Urbach, sprechen Grußworte.

In ihrer Einladung erinnern die beiden Vorsitzenden an den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren:

„Im 100. Gründungsjahr des Volksbundes rufen wir dazu auf, weiterhin mit der Geschichte sensibel umzugehen und daraus Lehren zu ziehen. Es ist nach wie vor elementar, für den Frieden in Deutschland, Europa und der Welt einzustehen.”

Die Bereitschaft, zu verstehen und sich zu versöhnen, der Verzicht auf die unbedingte Durchsetzung eigener Interessen sei unbedingte Voraussetzung für die Bewahrung des Friedens: „Demagogie und Ressentiments, rücksichtslose Egoismen und Bereitschaft zur Gewaltanwendung dürfen niemals wieder in Europa die Oberhand gewinnen. Das ist die bittere Lehre aus unserer Geschichte. Daran erinnern wir am Volkstrauertag.”

Landrat Stephan Santelmann und Bürgermeister Lutz Urbach laden zu dieser Veranstaltung alle Bürgerinnen und Bürger ein.

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