Ferienwerkstatt Krea Ostern 2022, Foto: Helga Niekammer

Mädchen und Jungen erlebten in den Osterferien eine unbeschwerte und kreative Zeit in der Kreativitätschule (KREA) und im Interkulturellen Treffpunkt PAULA. Die abwechslungsreichen Programme fanden unter künstlerischer und pädagogischer Leitung statt und waren ausgebucht.

Es war eine fröhliche Unruhe, die in den Osterferien im alten Schulgebäude an der Wolfsmaar in Refrath herrschte, wo seit Jahrzehnten die Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. (KREA) ein abwechslungsreiches, lehrreiches Programm für Kinder und Jugendliche anbietet.

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2022 starteten endlich wieder mit Schwung die Offene Krea-Ferienwerkstatt/ Projekte des Krea Jugendclubs. Mädchen und Jungen erlebten in den Osterferien eine unbeschwerte Zeit. Ebenso war es im Interkulturellen Treffpunkt PAULA, Paulusstraße in Bergisch Gladbach, wo mit Spaß an selbstgewählten Themen kreativ und prozessorientiert gearbeitet wurde.

Für die Kinder/Jugendlichen in der Paula gab es die „Kunstwerkstatt Inklusiv. In zwei bunt gestalteten Wochen gab es auch einen Maskenworkshop, wo Werke mit einer persönlichen Handschrift entstanden. Angeleitet wurden die Kinder von Kunsttherapeutin Sylvia Schalow. Finanziert werden diese Aktivitäten vom Pari, (Der Paritätische) und der LKD (Fachverband der Jugendkunst-, Kreativitätsschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen).

Die künstlerische und pädagogische Leitung der offenen Ferienwerkstatt in der Krea hatten die Kunstpädagog:innen Carolyn Gates und Andreas Kappler. Mit dabei waren zwei kunstinteressierte Praktikantinnen, Idil und Valentina.

Ferienwerkstatt Krea, Foto: Helga Niekammer

Valentina kommt aus New York und wohnt zurZeit in einer Gastfamilie. Sie wollte unbedingt in der Krea mitarbeiten. Sie sagt über ihre Erfahrungen: „amazing and wonderful“. Idil ist bereits seit Jahren hier zu Gast und ebenfalls immer begeistert von den Kursen.

Die Angebote (Krea-Ferienwerkstatt/ Fotoprojekt, Trickfilm im Jugendclub) waren in Refrath ausgebucht. Tiere, Herzen, Häuser, Ornamente und viele Motive mehr, strahlten am Ende der Kurse den Gästen entgegen. Das Foto-Projekt aus der Reihe „Strange Girls“ und die Arbeiten der Gruppe – Trickfilm – begeisterten ebenso wie Bilder und Skulpturen aus Holz, Ton, Draht, Gips, Papier und Pappe.

Strange Girls, ist ein Projekt der LAG Arbeit Bildung Kultur e.V. und wurde von der Fotokünstlerin Susanne Heinke geleitet. Gefördert wurde das Projekt über das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Unter der Leitung von  Joshua Falkenberg und Andrä Klaukien (Dipl. Kunst- und Medienpädagoge), stand das Projekt – Trick-Film-Techniken. Förderung Trickfilmwerkstatt über das Förderprogamm „Aufholen nach Corona“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Strange Girls, Foto: Krea

Zu Strange Girls – Mädchenfotoprojekt – Krea-Jugendclub:

In dem Projekt „Strange Girls“ setzten sich 12 Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren, über das Medium Fotografie mit ihrer Individualität und weiblicher Identität auseinander. Ziel war es ihnen in der kreativen Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie, Möglichkeiten zu geben, neue und eigene Rollenbilder zu entwickeln. Im Projekt wurden ihnen Künstlerinnen vorgestellt, die sich mit (weiblicher) Identität auseinandersetzen (z.B. Cindy Shermann, Miranda July).

Den Mädchen standen Kleidungsstücke, Schminkutensilien sowie Foto- und Lichtequipment zur Verfügung. Sie schlüpften in verschiedene Rollen, spielten mit verschiedenen Identitäten, fotografierten sich gegenseitig und lernten Apps zur Nachbearbeitung ihrer Fotos auf dem Smartphone kennen. Es entstanden witzige Collagen und eindrucksvolle Portraits. Jedes Mädchen gestaltete außerdem ein individuelles Fotoalbum für die Lieblingsfotos.

Stimmen der Teilnehmerinnen: „es war richtig cool, neue Menschen kennengelernt, eigene Filter für Fotos gebastelt, neue Apps kennengelernt, mit Fotos einen Kurzfilm gedreht, kreativ ein eigenes Fotobuch erstellt.

Trick-Film, Foto: Krea

Zu Trick-Film – Krea Jugenclub

In der zweiten Osterferienwoche erwartete 12 Jungen und Mädchen im Krea-Jugendclub ein spannendes Ferienprojekt. Intensiv und mit großem Interesse wurden in vier Tagen verschiedenste Trick-Film-Techniken ausprobiert. Es entstanden insgesamt sieben Filme, die mit unterschiedlichsten 2- & 3-dimensionalen Techniken realisiert wurden.

Hierfür wurden den Teilnehmer*innen unterschiedliche, kostenlose Apps und Software gezeigt, die sie auch zu Hause benutzen können. So kamen u.a. die App „Stop Motion Studio“ und „Garage Band, sowie die freien Video-Schnitt-Software „Kdenlive“ zum Einsatz. Die Filme wurden mit Musik, eigenen Soundeffekten und Dialogen nachvertont, sodass am Ende tolle Kurzgeschichten erzählt werden könnten.

Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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1 Kommentar

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  1. Was für ein spannendes und vielfältiges Programm in den 2 Wochen Osterferien. Danke Helga Niekammer für diesen tollen Bericht.