Die Ansicht von Beit Jala.

Die Vorbereitungen des Städtepartnerschaftsvereins für die Bürgerreise in die Partnerstadt in Palästina sind weit gediehen. In den Herbstferien geht es los, wieder steht ein hochwertiges Besichtigungs- und Begegnungsprogramm mit fachlicher Führung an. Neben Beit Jala ist auch ein Besuch in der israelischen Partnerstadt Ganey Tikva geplant.  

Die mehrheitlich christliche Kleinstadt Beit Jala bei Bethlehem ist natürlich Mittelpunkt der Reise des Städtepartnerschaftsvereins Bergisch Gladbach – Beit Jala vom 10. bis 20. Oktober 2022. Dort werden wir gleich zu Beginn im Rathaus empfangen, spazieren durch die Altstadt, besichtigen das Hilfswerk Lifegate und die Nikolaus-Kirche.

Zwischendurch geht‘s zum Bergisch Gladbach-Platz. Dieser Ort liegt über einer antiken Quelle, aus der Maria, Josef und das Jesuskind auf ihrer Flucht nach Ägypten getrunken haben sollen.

Touren in die nähere und weitere Umgebung führen uns u. a. nach Jerusalem, Ramallah und Hebron. In Bethlehem besichtigen wir die wunderbar restaurierte Geburtskirche und kehren im berühmten Banksy Walled off Hotel ein. Das Flüchtlingslager Deheishe, Trennmauer und Checkpoint machen uns die  Besatzungsrealität in den palästinensischen Gebieten drastisch klar.

Eine Wanderung zum UNESCO-Welterbe in Battir erschließt uns die alt und Terrassenkultur in Battir, in der israelischen Partnerkommune Ganey Tikva empfangen uns Vertreter der Stadt. 

Noch wenige Plätze sind frei – bitte bei Interesse rasch entscheiden
Im Spätsommer laden wir zu einem Treffen aller Teilnehmer ein, bei dem die Details besprochen werden. Corona-Auflagen bestehen derzeit nicht. Wer Sicherheitsbedenken hat: Wir haben uns bisher an allen Orten sicher gefühlt, zumal wir in engem Kontakt zu Einheimischen stehen. Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne (info@gl-beitjala.net) oder melden sich an, das Formular finden Sie unten.

Ruhe- und Ausgangspunkt für alle Unternehmungen ist die stilvolle Abrahams Herberge in Beit Jala. Mit Dachterrasse und weitem Blick über die Stadt, gastlichen Zimmern und leckeren Mahlzeiten. Aller Erfahrung nach werden hier die Eindrücke der langen Tage bei Gesprächen und manchem Schoppen Cremisan-Wein beschlossen.  

Immer geht es darum, die kontroverse Wirklichkeit der Region aus dem Alltag heraus zu verstehen. Dazu gehören reichlich Begegnungen mit Menschen, Familien und Friedensgruppen. Die Reise schlägt einen Spannungsbogen vom Heiligen Land der Bibel bis zur Zerrissenheit der Gegenwart und lässt uns manches genauer beurteilen, was aus der Ferne unbegreiflich ist. Die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem konfrontiert uns dann mit unserer eigenen furchtbaren Geschichte. 

Informationen zur Städtepartnerschaft: www.gl-beitjala.net

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