Die Bethe-Stiftung unterstützt mit einer Spendenverdopplung ein Gemeinschaftsprojekt des Städtepartnerschaftsvereins Bergisch Gladbach-Beit Jala. Die Ausstellung zur Geburtskirche in den palästinensischen Gebieten war in der Weihnachtszeit in der Herz-Jesu-Kirche in Schildgen zu sehen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Städtepartnerschaftsverein GL-Beit Jala e.V.

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Einen Scheck über 5.000 Euro überreichte Lutz Urbach für die Bethe-Stiftung an das  Projekt „Von Bergisch Gladbach über Beit Jala nach Bethlehem“. Mit ihrer Spendenverdopplung unterstützt die Stiftung die Ausstellung zur Geburtskirche in den palästinensischen Gebieten.

Über die Weihnachtszeit hatte der Städtepartnerschaftsverein Bergisch Gladbach-Beit Jala e.V. die prachtvolle Bilderschau zusammen mit der Katholischen Pfarreiengemeinschaft GL-West, dem Begegnungscafé Himmel un Ääd und dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Berg in der Herz-Jesu-Kirche in Schildgen gezeigt.

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„Auch die aktuelle Situation in Beit Jala in den Blick nehmen“

Die zweite Halbzeit läuft. Seit Anfang Dezember ist die Bilderschau zur Geburtskirche „Von  Bergisch Gladbach über Beit Jala nach Bethlehem“ in der Herz-Jesu-Kirche in Schildgen zu sehen. Ende Januar geht sie dann sicher verpackt aus dem berühmten Böhm-Bau zurück zu den Ausstellungsmachern nach Italien. Doch bis dahin steht noch einiges auf dem Begleitprogramm. Zeit für eine Zwischenbilanz mit Ausblick.

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Eine Bürgerinitiative des Gemeinsinns

Acht Wochen lang war die Ausstellung über die Geburtskirche in Bethlehem in der Herz-Jesu-Kirche in Schildgen zu sehen, begleitet von vielfältigen Veranstaltungen mit Musik, Vorträgen, Kinderaktionen und Film. Jetzt ziehen die Veranstalter Bilanz: Sie danken den Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung und praktizierten Gemeinsinn in schwierigen Zeiten. 

„Die Ausstellung hat den Menschen unserer Stadt vielseitige Eindrücke vom Heiligen Land und unserer Partnerkommune Beit Jala vermittelt“, sagte Stiftungsvertreter Urbach bei der Scheckübergabe. „Das Projekt setzt mit der Friedensbotschaft der Geburtskirche ein Zeichen der Zuversicht in aktuell höchst schwierigen Zeiten.“

Die 35 großformatigen Bildtafeln zum glanzvoll restaurierten UNESCO-Weltkulturerbe der Geburtskirche zog in der Advents- und Weihnachtszeit Besucherinnen und Besucher weit über Bergisch Gladbach hinaus an. 25 Begleitveranstaltungen für große und kleine Besucher, Konzerte, Vorträge, Führungen, Workshops und ein Kino-Film stellten das Thema in einen größeren christlichen, historischen und künstlerischen Kontext. 

Hilfe auch für Kinder in Beit Jala  

Jörg Bärschneider vom Städtepartnerschaftsverein dankte der Bethe-Stiftung, den Kooperationspartnern und vielen Unterstützern und Spendern, die mit großem persönlichen Einsatz diesen Erfolg erst ermöglicht haben. „Das Ausstellungsprojekt zeigt, was Bürgersinn hierzulande auf die Beine stellen kann“, sagte er. Gelebte Partnerschaften mit auswärtigen Kommunen lieferten hierzu spürbare Impulse. 

Zum Projekt gehört auch eine Spende direkt nach Beit Jala. 6.000 Euro gehen an die „Hope Makers Charity Association“ dort. Diese Hilfseinrichtung unterstützt in Not geratene Kinder durch Erziehungs- und Freizeitangebote. Das Geld aus Bergisch Gladbach fließt in die Ausstattung mit Spielgeräten, welche die körperliche und emotionale Entwicklung der Kinder durch Spiel, Bewegung und Motorik fördert.

Die Ausstellung, die bisher schon in Paris, Genf und Washington zu sehen war, steht mittlerweile in Santiago de Chile. Auch in Bergisch Gladbach war mit dem Abbau der Bildtafeln noch nicht alles zu Ende: Kürzlich folgte die Auszeichnung mit dem Kulturpreis BOPP 2025 des Stadtkulturverbands.

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