Prof. Dr. Markus Oeser, Präsident der BASt, Kreisdirektor Dr. Erik Werdel, Monika Lichtinghagen-Wirths, Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV), Lukas Hackländer, Inhaber Alfotec GmbH , Silke Ratte, RBW-Prokuristin, Martin Geveke, Geschäftsführer der ASLAN Selbstklebefolien GmbH, Volker Suermann, RBW-Geschäftsführer, Ron Woydowski, Inhaber der Woydowski GmbH

Das erste Wirtschaftsform der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft seit der Corona-Pause widmete sich dem Thema „Nachhaltig Wirtschaften: Herausforderung und Chance zugleich“. 100 Gäste waren der Einladung in die Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach gefolgt.

„Ich freue mich sehr, dass es wieder möglich ist, sich in Präsenz auszutauschen und zu netzwerken“, sagt Volker Suermann, Geschäftsführer der RBW. „Besonders die Wirtschaftsforen, die sich jeweils mit übergreifenden Themen an viele Gäste aus Unternehmen, Verwaltung und Politik wenden, haben wir sehr vermisst.“

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Außerdem betonte der Wirtschafsförderer, dass das Thema des diesjährigen Wirtschaftsforums bedeutend für Unternehmen wie Standort ist: „Eines der Top-Zukunftsthemen für uns alle. Wir sind froh, dass wir wieder einmal Experten und Praktiker aus der Region dafür gewinnen konnten“.

Als Gäste waren Martin Geveke, Geschäftsführer der ASLAN Selbstklebefolien GmbH aus Overath, Lukas Hackländer, Geschäftsführer der Alfotec GmbH und Gründer der aCharger GmbH aus Wermelskirchen, Ron Woydowski, Inhaber der Woydowski GmbH Heiztechnik und Bäder aus Bergisch Gladbach und Monika Lichtinghagen-Wirths vom Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV) im Podium dabei und berichteten über ihre Erfahrungen.

Die Geschäftsführerin des BAV stellte zudem das Netzwerk „Zirkuläre Wertschöpfung Bergisches RheinLand“ vor. Es ist Teil der :bergischen ressourcenschmiede und hat zum Ziel, Unternehmen darin zu unterstützen, Chancen und Potenziale für eine zirkuläre Kreislaufwirtschaft im Betrieb zu identifizieren und Schritt für Schritt umzusetzen. Im Rahmen der REGIONALE 2025 wird es von der Europäischen Union gefördert.

Chance überwiegt, Herausforderungen sind groß

Einig waren sich alle Praktiker: Es stellt sich nicht mehr die Frage nach dem „Ob“, sondern nach dem „Wie“ der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft. Dabei gibt es zahlreiche gute Beispiele aus Rhein-Berg, die zeigen, was Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit und für die Zukunftssicherung beitragen können und bereits umsetzen. In Produkten, Prozessen, Energieversorgung, Mobilität und vielen Aspekten mehr. Für alle Beteiligten überwiegen jedenfalls die Chancen des nachhaltigen Wirtschaftens, auch wenn noch ein Weg mit vielen Herausforderungen vor uns liegt.

So diskutierte man über politische und administrative Rahmenbedingungen genauso wie über Fragen der technischen Machbarkeit und über die gesellschaftliche Akzeptanz. Die Kommunikation mit Lieferanten und Kunden sowie mit den Mitarbeitenden, der Fachkräftemangel, die Digitalisierung und die notwendige Erfassung von Daten und Kennzahlen kamen ebenfalls zur Sprache.

Ein umfassendes Thema, zum dem die RBW in Zukunft gerne weitere Angebote an die Unternehmen entwickeln möchte.

Das Grußwort hielt Prof. Dr. Markus Oeser. Er ist seit November 2021 Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST). Er warf den Blick auf die Chancen für den Verkehrs- und Automobilsektor sowie auf die Anforderungen an die Bauwirtschaft, um die Klimaziele zu erreichen. Die Herausforderung der Fachkräftegewinnung geht für ihn damit einher.

Das Wirtschaftsforum wurde unterstützt von der RELOGA GmbH, die mit einem Infostand im Foyer der BAST auf ihre Dienstleistungen für Unternehmen aufmerksam machte.

Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH ist Partner der Unternehmen und Kommunen in RheinBerg. Sie hilft bei allen betriebs- und standortrelevanten Fragen. Besonderen Dienstleistungen liegen in den Bereichen Existenzgründung, Gewerbeflächenservice, Behördenscout, Fördermittel,...

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