Nach der Pfingstkirmes kehrt auch die Laurentiuskirmes aus der Corona-Auszeit zurück – und das mit einem Knaller. Zum 180. Geburtstag kommt unter anderem das Jubiläumsriesenrad von 2017 und der Familienachterbahn „Ring Renner“ auf den Konrad-Adenauer-Platz zurück. Und auch die Schaustellermesse in St. Laurentius findet wieder statt.

In diesen Tagen ziehen die Schausteller mit ihren bunten Wagen und Attraktionen wieder in Bergisch Gladbach ein – und das schon seit 180 Jahren. Die ersten Aufzeichnungen in unserem Stadtarchiv stammen von 1842!

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So sah die Kirmes zu Anfang des 20. Jahrhunderts im Zentrum von Bergisch Gladbach aus. Foto: Stadt Bergisch Gladbach

Auch in diesem Jahr wird es eine Schaustellermesse in Bergisch Gladbach geben und das schon zum 15. Mal. Das ist auf eine Idee von Kreisdechant  Norbert Hörter von St. Laurentius zurückzuführen, der damit das Patronatsfest der Pfarrei St. Laurentius hervorheben möchte, denn das ist der Ursprung der Laurentiuskirmes.

Die Messe wird am Samstag, den 13. August 2022, um 10 Uhr in St. Laurentius gefeiert. Alle Schausteller  und auch alle Gemeindemitglieder und Kirmesfreunde sind ganz herzlich hierzu eingeladen. Nach der Messe lädt der Schaustellerverein zu einem kleinen Frühstück vor der Kirche ein. Eine schöne Gelegenheit, die Schausteller einmal persönlich kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Um 12 Uhr eröffnen Bürgermeister Frank Stein, Landrat Stephan Santelmann, Kreisdechant Norbert Hörter und Burkhardt Unrau dann, wie gewohnt, die diesjährige Laurentiuskirmes auf dem Konrad-Adenauer-Platz.

Mit dem Riesenrad auf 38 Meter Höhe

Das Highlight der diesjährigen Laurentiuskirmes ist das Riesenrad, über den Wolken schweben in 38 Metern Höhe; auch ist der „Flipper“ wieder in unserer Stadt, 12 offene Kugeln rotieren auf einer flachen Scheibe, die sich in schnellen Drehungen langsam aufrichtet.

Auf dem Ring Renner das Gefühl einer kleinen Achterbahn erleben, ein tolles Fahrgefühl erwartet die ganze Familie; um die eigene Achse wirbeln im Break Dance; grenzenlose Freiheit genießen auf der Route 66, dem Autoscooter;  in schwingenden und schaukelnden Gondeln durch die asiatische Bergwelt sausen auf der Schlittenfahrt; gruseln im Geister Hotel; alle tauchen gemeinsam ein in das Gefühl von Freiheit und Abenteuer.

Süßwarenstände locken mit duftenden Mandeln, türkischem Honig und leuchtend roten Paradiesäpfeln. Getränke- und Imbissstände sind beliebte Treffpunkte für kleine Verschnaufpausen und ein Schwätzchen  unter Freunden. Schießbuden fordern Jung und Alt zum Duell, Ringe- und Ballwerfen stellen Geschicklichkeit und Konzentration auf die Probe, Entchenangeln, Schweinchenbahn, Miniscooter, Pressluftflieger und Kinderkarussell lassen Kinderaugen leuchten und nie genug bekommen.

Farbenprächtige Buden und Fahrgeschäfte verzaubern die Kirmesbesucher, überraschen mit kleinen und großen Attraktionen und entführen Jung und Alt in die Welt der eigenen Phantasie.

Starker Einsatz der Stadt-Mitarbeiter

Bei der Vorbereitung der Kirmes arbeiten viele Personen Hand in Hand.

Auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes von Bergisch Gladbach können sich dem Kirmeszauber nicht entziehen. Sie sorgen schon seit vielen  Jahren für die Auswahl und optimale Platzierung aller Kirmesgeschäfte: Großfahrgeschäfte brauchen, aufgrund ihres Gewichts, einen besonders festen Untergrund, Schweinchenbahn und Kinderkarussell benötigen einen sicheren Platz, damit auch die kleinsten Besucher gefahrlos ihren Spaß haben können.

Getränke- und Imbissstände müssen möglichst gleichmäßig über den Platz verteilt sein, damit niemand verhungert oder verdurstet auf seinem Kirmesrundgang.  So sorgen Stadtverwaltung und Schausteller seit 180 Jahren für eine bürgernahe Kirmes im Herzen unserer Stadt, zweimal im Jahr.

70 Jahre „Mr. Kirmes“

Nicht nur die Laurentiuskirmes, sondern auch „Mr. Kirmes“ Burkhardt Unrau feiert einen runden Geburtstag. Er wurde am 10. August 1952 geboren, natürlich an einem Kirmessonntag, während der Laurentiuskirmes. Während sein Vater Helmut Unrau als Ordnungsamtchef gerade das Platzgeld kassierte erblickte Burkhardt das Licht der Welt im Evangelischen Krankenhaus in Bergisch Gladbach.

Unrau
Der Eisbär, Helmut und Burkhardt Unrau auf der Kirmes 1954

40 Jahre lang war Unrau Senior bei der Stadt Bergisch Gladbach beschäftigt. 1980 betreute er zum letzten Mal die Kirmes, bevor er in Pension ging, es war die erste Kirmes wieder in der Stadtmitte, nach dem Um- und Neubau des Bergischen Löwen.

Unrau junior ist seit 42 Jahren aktiv an allen Kirmessen beteiligt, schon in den 70igern half er seinem Vater bei der Auswahl von attraktiven Kirmesgeschäften.

Ute und Burkhardt Unrau, 2011 bei der Hochzeit auf dem Autoscooter

Auf dem Posten im Ordnungsamt folgte kurze Zeit später Hans Pütz. Doch seit 22 Jahren bekleidet eine Frau diesen Posten, die nicht zufällig ebenfalls Unrau heißt. Denn nach zehn Jahren Zusammenarbeit heirateten Burkhardt und Ute Unrau, standesgemäß während der Pfingstkirmes 2011 auf dem Autoscooter.

1994 hatte Unrau die Gründung des Schaustellerverein Bergisch Gladbach e.V. initiiert. Das Ziel: die Kirmes wird nicht an einen privaten Veranstalter „verkauft“, sondern bleibt federführend. Der Schaustellerverein hilft der Stadt lediglich bei allen Belangen rund um die Kirmes, und das ehrenamtlich.

Bergisch Gladbach ist der Tradition Kirmes eng verbunden und pflegt sie liebevoll. Das beginnt mit der Eröffnung am Samstag um 12 Uhr.

Kostenlos werden Fahrchips verteilt, von den Schaustellern gespendet. Ein besonderer Leckerbissen für die vielen jungen Kirmesfans. Sie wissen, es lohnt sich vorbeizuschauen: und der Schaustellerverein lädt alle Kirmesfreunde herzlich ein dabei zu sein. 

verkehr

Laurentiuskirmes bringt Einschränkungen mit sich

Mitte August kehrt auch die Laurentiuskirmes in die Innenstadt zurück. Schon im Vorfeld werden Wochenmarkt und Bushaltestelle verlegt, der Stadthausparkplatz gesperrt. Für Radler gibt es eine Umleitung auf der Laurentiusstraße.

Damit das Parken kein Abenteuer wird, stehen rund um den Kirmesplatz ausreichend Parkplätze zur Verfügung. 

Und dann, am Kirmesdienstag, dem 16. August, heißt es wieder: Abschied nehmen. Den versüßen uns auch in diesem Jahr wieder die Schausteller. Mit einem spektakulären Feuerwerk bedanken sie sich bei allen Kirmesfreunden, verabschieden sich von Bergisch Gladbach und freuen sich auf eine neue Saison im nächsten Jahr und alle Gladbacher freuen sich heute schon auf ihre beiden großen Kirmessen.

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Burkhardt Unrau

ist Kirmes-Fan seit Kindesbeinen und seit 20 Jahren ehrenamtlicher Geschäftsführerdes Schausstellerverbandes Bergisch Gladbach. Ein Portät über ihn finden Sie hier: https://in-gl.de/?p=81279

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43 Kommentare

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  1. Es ist einfach gut, wieder Normalität zu feiern.
    Die Krisen mit Krieg und Energiearmut und Krankheitseregern, sie werden uns das ganze Jahrzehnt begleiten. Doch die Seele kann den Dauerkrisenzustand so nicht ertragen.
    Das Feuerwerk war sehr schön. Ein Dank an die Schausteller, die es finanziert haben und der Stadt auf diese Weise für die Einladung gedankt haben. Und die Feuerwehr, die für Sicherheit gesorgt hat. Und Dank an Herr Unruh, der das veranstaltet und organisiert hat. Über das Riesenrad habe ich mich sehr gefreut. Die Dusch-Hollywoodschaukel fand ich auch witzig und passend für die heißen Tage.

  2. Unfassbar.Wir erleben gerade Klimakrise, live mit Dürre und Wasserknappheit.Wir haben einen Krieg vor der Haustüre,der die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte viele Menschen an den Rand der Existenz bringen wird, weil sie ihre Energiekosten nicht mehr zahlen können.Wir gehen im Supermarkt einkaufen und erleben wie Geld immer weniger wert wird. Und in dieser Stadt darf ein „Kirmesfan“ im Jahre 2022 ein Event durchführen das Energie bis zum abwinken verbraucht ( plus Emissionsfaktor Lärm) und dazu ein Feuerwerk veranstalten dass nicht nur Emissionen und Feinstaub verursacht ,sondern auch noch sehr gefährlich ist. Ich wünsche mir auch leuchtende Kinderaugen, auch noch im Jahr 2050. Aber wenn wir weiter so agieren “ wie immer“ wird das nichts.

    1. Zu Beginn der Dämmerung, gegen 22:30 Uhr. Am besten zu sehen vom Kirmesplatz, also Konrad-Adenauer-Platz. Aber auch vom Quirlsberg und anderen Bereichen der Innenstadt.

  3. Die Zeiten ändern sich, einige Städte handeln entsprechend. Es sollte sich einmal jeder selbst die Frage stellen was zeitgemäß ist. Auch wenn ich Feuerwerk liebe stelle ich mir die Frage wer kommt eigentlich für die Kosten des Feuerwerks auf??

      1. … und die Anwohnenden (im weiteren Sinne), die auf Grund des damit zusammenhängenden Lärms nicht schlafen können bzw. an einem Werktag um 22:30 Uhr unsanft geweckt werden.

      2. Man kann auch wirklich bei allem noch ein Haar in der Suppe finden. Was sich da draußen vor der Haustür in dem großen Raum mit der blauen Gewölbedecke abspielt, nennt sich urbanes Leben, soziale Interaktion, Tradition und oft genug eben auch Überraschung und Abweichen vom Gewohnten. Das bereichert das Leben und ist nicht etwa ein Störfaktor.

        Da wird einmal im Jahr ein Feuerwerk veranstaltet, das eine Vielzahl von Betrachtern (darunter auch Anwohner) erfreuen wird. Und schon kommen Unzufriedene und Bedenkenträger mit allerlei kleinlichen Einwänden um die Ecke. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ein Teil der Menschheit für sich die Nörgelei als Lebensentwurf gewählt hat.

  4. Im Hinblick auf das Feuerwerk wäre es interessant zu wissen, wo man sich über die aktuelle Waldbrandwarnstufe in GL/RBK informieren kann. Offenbar ist es noch nicht so schlimm, so dass Feuerwerke noch genehmigt werden können.
    Grundsätzlich finde ich öffentliche große Feuerwerke schöner, sicherer, sauberer und insgesamt besser als die Privatfeuerwerke zum Jahreswechsel. Der erste Besuch bei den Kölner Lichtern hat mich nachhaltig „geheilt“, seitdem kaufe ich selbst keine Feuerwerkskörper mehr. Das kann jeder für sich selbst entscheiden, z.B. auch aus moralischen Gründen. Die Kölner Lichter fallen ja dieses Jahr aus, was aber keine moralischen Gründe hat.

    1. Das Land NRW verweist auf den Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes. Für die nächstgelegenen Station, Flughafen Köln/Bonn wird heute die Stufe 4 (von 5) angegeben, für die nächsten Tage die Stufe 3.

  5. Was ist nur mit den Menschen los?
    Selbst 1946 haben die Kölner unter Bedingungen, die wir uns nicht einmal mehr vorstellen können, einen Karnevalszug organisiert.
    Wir werden von morgens bis abends mit Katastrophen bombardiert, ein wenig Spass tut allen gut.
    Und die paar Radler, die die Laurentiusstrasse benutzen, werden sich schon durchmogeln.
    Das ewige moralisieren nervt, die Kirmes soll weg, aber den ganzen Tag vor dem Fernseher hocken und dabei noch mit dem Handy daddeln. Einfach mal wieder einen Gang runter, bitte,

    1. Hallo Frau Wilden, Sie fordern die Radfahrer auf sich gesetzwidrig zu verhalten. Welches Rechtsverständnis haben Sie?

      1. Wo steht den, dass dies gefordert wurde? Hier werden Fässer aufgemacht als hätten wir keine dringenderen Probleme.

      2. Immer wieder schön zu lesen, das einige ja immer sich 1000 % an recht und Ordnung halten.

      3. Geht es auch eine Nummer kleiner? „Durchmogeln“ kann auch bedeuten, dass man sein Rad eben ein paar Meter schiebt, bis die Engstelle passsiert ist.

        Abgesehen davon steht oben klar und deutlich: „Für Radler gibt es eine Umleitung auf der Laurentiusstraße.“ Da wird man also einfach einen Schlenker machen, und der ganz überwiegende Teil der Radfahrer wird nicht daran verzweifeln, dass man den geliebten Radfahrstreifen nicht nutzen darf, sondern sich ein wenig seitlich davon bewegen muss.

        Es ist mir ein Rätsel, warum man sich in Kinkerlitzchen, Nebenschauplätze und an den Haaren herbeigezogene Scheinargumente verbeißt, weil einem aus irgendwelchen Gründen die Kirmes grundsätzlich nicht passt. Das kann man auch gerade heraus sagen.

  6. Wer so negative Kommentare zur Kirmes schreibt, hat noch nie in die vor Freude strahlenden Gesichter und die leuchtenden Augen der Kinder gesehen. Herrn Unrau zolle ich Dank und weiter so.

  7. Doch Redaktion, in GL wird in vielen Stadtteilen um Punkt 23 Uhr die LED Beleuchtung herunter geschaltet! Das sie das als Insider und Belehrer nicht wissen. Peinlich

    1. Peinlich sind höchstens Ihre aggressiven Kommentare hier. Das Abschalten bzw. Dimmen von Straßenlaternen in der Nacht ist schon seit Jahren eine gute und sinnvolle Energiesparmaßnahme, die zudem das Rücksicht auf nachtaktiv Tiere nimmt.

      1. Das sehe ich auch so! Ich reagiere auf die Aussage der Redaktion „Nein, das stimmt weitgehend nicht. Die Stadt….. sie hat bislang auch keine Straßenbeleuchtung runtergeschaltet (sondern schon frühzeitig auf LED umgestellt)“. Diese Aussage ist falsch. Und auch das die Stadt nicht zum Energiesparen auffordert. Das steht sogar auf der homepage der Stadt.

  8. Der Burkhard Unrau darf also, genehmigt von Ordnungsamtleiterin Ute Unrau, und unterstütz von BM Stein, Strom wie Bolle verschwenden und ein sattes Feuerwerk veranstalten. Während die Gladbacher aufgefordert werden Energie zu sparen und Silvester kein Feuerwerk zu zünden. Und sei es nur eine Rakete o.ä.. Beziehung muss man haben…

    1. Veranstalter der Kirmes ist die Stadt Bergisch Gladbach, das geht aus dem Artikel deutlich hervor.

      1. Zitat in-gl.de: „Burkhardt Unrau als Geschäftsführer des Bergisch Gladbacher Schaustellervereins und altgedienter Kirmes-Organisator“. Also die Stadt ist Veranstalter und Burkhard Unrau der Organisator für die Stadt? Und Frau Unrau genehmigt das? Zumindest stehen Burkhard Unrau und Ute Unrau und BM Stein beim Thema Kirmes bei in-gl.de immer nebeneinander. Und es bleibt dabei: Die Stadt ist für die energieintensive Kirmes und das große Abschlussfeuerwerk verantwortlich, schaltet aber zum Energiesparen nachts die Straßenbeleuchtung runter, fordert die Bürger zum Energiesparen auf und verbietet Silvesterfeuerwerke. Das stimmt doch, oder?

      2. Nein, das stimmt weitgehend nicht. Die Stadt hat keine Silvesterfeuerwerke verboten, sie hat bislang auch keine Straßenbeleuchtung runtergeschaltet (sondern schon frühzeitig auf LED umgestellt) und – soweit wir wissen – bislang noch nicht einmal dazu aufgefordert, Energie zu sparen.

  9. In Zeiten von Krieg in Europa kann und soll es eine Kirmes geben. Ein Feuerwerk anzufeuern halte ich für geschmacklos, verantwortungslos und auf jeden Fall unnötig.

  10. Burkhard, mach einfach weiter und höre nicht auf die Spassverderber. Meckern tut immer einer, Tradition ist eben Tradition, grade in der Zeit wo es mit uns bergab geht und wir nicht mehr viel zu lachen haben.

    1. Genau! Meckern tut immer einer: „…grade in der Zeit wo es mit uns bergab geht und wir nicht mehr viel zu lachen haben.“ ;)

    2. Tradition ist eine Laterne,
      der Dumme hält sich daran fest,
      dem Klugen leuchtet sie den Weg .
      Shaw

  11. Hallo Herr Bollen,
    ich teile Ihre Meinung. Der Marktplatz und Forumpark müssen genügen für die Fahrgeschäfte. Das Leben der gesamten Einwohnerschaft in Bergisch Gladbach wird eingeschränkt, damit sich ein paar wenige an dem Rummel erfreuen.

    1. Ich habe in den letzten 30 Jahren bzw. seitdem ich in Bergisch Gladbach wohne noch nicht feststellen können, dass mein Leben durch die Laurentiuskirmes irgendwie eingeschränkt worden ist. Allerdings wohne ich weder am Marktplatz noch am Forumspark noch irgendwo anders direkt im Stadzentrum. Oder gehöre ich unter diesen Voraussetzungen nicht zur „gesamten Einwohnerschaft in Bergisch Gladbach“?

      1. Hallo Elena,
        auch wenn Sie es bisher noch nicht tatsächlich erleben (erfahren) mussten, werden Sie durch die Sperrung der Laurentiusstraße eingeschränkt. Sie DÜRFEN zu der Zeit der Kirmes nicht mit dem Fahrrad den Radstreifen befahren. Ob Sie das machen möchten oder nicht. Die Einschränkung besteht schon darin, dass es Ihnen verboten wird.

      2. Also… ich war heute da und man kommt ganz normal mit dem Fahrrad durch. Man muss dann halt mal 3m sein Fahrrad schieben…..

      3. Wir wohnen seit einigen Jahren auf der Laurentiusstraße und wir freuen uns jedes Jahr auf die Kirmes und fühlen uns in keinster Weise eingeschränkt! Danke für ihr Engagement zur Erhaltung dieses Brauchtums Herr Unrau und dass Sie uns allen (vor allem den Kindern) ein Lächeln ins Gesicht zaubern …

    2. Meins wird nicht eingeschränkt, obwohl ich Einwohner bin. Es gibt genug Bergisch Gladbacher Bürger, die nur alle Jubeljahre mal die Laurentiusstraße betreten oder befahren.

      Ganz abgesehen davon: Wenn sich nur ein paar wenige an der Veranstaltung erfreuen würden, dann fände sie wegen Unwirtschaftlichkeit nicht statt.

    3. Hallo Babsy,
      leider ist ihre Herleitung nicht richtig. Solange ich nicht durch die Laurentuisstraße oder über den Radstreifen fahren möchte, bin ich von dem Verbot nicht betroffen und werde von diesem nicht eingeschränkt.

      Wenn Sie es nicht gut finden, dass Sie während der Kirmes nicht durch die Laurentiusstraße fahren können, dann sagen Sie es doch einfach mal genau so, anstatt die „Einwohnerschaft von Bergisch Gladbach“ ungefragt vor Ihren Karren oder Ihr Rad zu spannen.

  12. Herzlichen Glückwunsch zum 180. !!
    Wir fordern die Stadt allerdings auf, die halbe Sperrung der Laurentiusstrasse nicht wieder zuzulassen! Der Markt und der Forumspark müssen bei ordentlicher Planung als Platz für alle Fahrgeschäfte reichen. Die Laurentiusstrasse ist vor dem Rathaus im normalen Alltag schon ein Nadelöhr. Da muss nicht noch ein LKW der Schausteller in voller Länge dauerhaft geparkt werden!

  13. Wie sieht die Energiebilanz der Kirmes aus? Sollten derartige Veranstaltungen unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht sinnvollerweise ausfallen?

    1. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

      Sollte man da nicht eher den Betrieb des Mediteranas hinterfragen? Dort wird sicher der eine oder andere m³ Gas verbraucht.

      1. Das ist ein privatwirtschaftlicher Betrieb, der schon aus Kostengründen zum Gassparen gezwungen sein wird. Und wenn man das Argument weiterdenkt: Auch in Restaurantküchen wird der eine oder andere Kubikmeter Gas verbraucht – ebenfalls hinterfragbar und nicht lebensnotwendig.