Claudio Heider. Foto (Archiv): Markus Scheuren

Seit fünf Spielen ist der SV 09 in der Mittelrhein-Liga ohne Niederlage. Auch das Spiel um Platz 3 im Kreispokal gewann die Mannschaft souverän. Doch am Sonntag kommt mit dem FC Hennef ein weiteres Top-Team in die Belkaw-Arena.

Beim SV Bergisch Gladbach 09 läuft es in der Mittelrheinliga derzeit richtig rund. Die Mannschaft ist seit fünf Spielen ungeschlagen, besiegte in diesem Zeitraum Tabellenführer FC Wegberg-Beeck mit 3:0 und erkämpfte zuletzt beim Spitzenteam Bonner SC ein 0:0.

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Diese Serie will die Mannschaft von Trainer Stefan Müller am Sonntag (15 Uhr) in der BELKAW Arena fortsetzen, wenn der FC Hennef seine Visitenkarte abgibt. Selbstredend ist der Gegner erneut eine schwere Prüfung und zählt jede Saison zu den Top-Teams der Mittelrheinliga.

Auch dieses Jahr ist das Team gut in Tritt und liegt mit zwölf Zähler auf Platz 4 – damit stehen die Hennefer eine Position besser und haben einen Zähler mehr eingespielt als der SV 09. Die beiden Teams trennt also nicht viel. „Wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze gehen und selbstbewusst agieren“, fordert der Coach, der ein spannendes Spiel erwartet, auf das sich die Fans freuen können.

Der Schlüssel zum Erfolg ist in den letzten Spielen für die Mannschaft von Stefan Müller die defensive Stabilität. In den ersten beiden Saisonspielen kassierte 09 sechs Gegentore, seitdem war in den folgenden fünf Matches nur noch ein Einschlag im eigenen Kasten zu verzeichnen – beim 1:1 in Hohkeppel.

Zu dieser Bilanz kommen noch zwei Kreis-Pokalspiele, in denen sich die Hintermannschaft ebenfalls nicht bezwingen ließ. Im Halbfinale hieß es 0:0 nach 120 Minuten, das Aus folgte allerdings im Elfmeterschießen.

Platz drei im Kreispokal

Am vergangenen Wochenende im Spiel um Platz 3 des Kreispokals setzte sich der SV 09 gleich mit 6:0 durch und fügte einen weiteren Shutout hinzu. Mit diesem Erfolg schaffte das Team zudem die Qualifikation für den Mittelrheinpokal.

Die Defensive Stabilität wird demnach auch gegen den FC Hennef die entscheidende Komponente sein. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist dagegen die Effizienz im Angriff. Hätten sich die 09er beim Bonner SC in dieser Disziplin stärker gezeigt, hätte es statt des 0:0 auch einen Dreier geben können.

Der FCH netzte derweil in sechs Spielen bislang 13 Mal ein und kassierte zehn Gegentreffer. Dabei gibt es bislang keinen ausgewiesenen Torjäger, der für die Mehrzahl der Treffer verantwortlich wäre. Vielmehr verteilen sich die Treffer der Hennefer gleich auf eine ganze Reihe von Kickern, was das Team besonders gefährlich und unberechenbar macht.

Jeweils zweimal netzten Masahiro Fujiwara, Yannick Genesi, Louis Klapperich, Chimezie Okoroafor und Kanata Todate ein. Die 09er müssen daher wachsam sein und gleich mehrere Spieler gut im Auge behalten.

Im Pokalspiel gegen Altenberg nutzte der Coach die Gelegenheit, Spielern Einsatzzeiten zu geben, die bislang noch nicht so zum Zug gekommen sind. Keeper Shaukat Abd Ali, Louis Müller, Michael Urban, und Nicolas Westerhoff bekamen das Mandat für die Startelf. Niklas Engelke, Yasin Pala, Denis Labusga, Marvin Mundil und Saif Ayadi wurden eingewechselt und sammelten wichtige Spielpraxis.

Nach seiner langen Verletzungspause kam auch Tim Pelzer von Anfang an zum Einsatz und spielte 90 Minuten durch. Der defensive Mittelfeldspieler wird damit immer mehr auch eine Option für die Mittelrheinliga.

Personell sieht es weiter gut aus. Lediglich Nils Lück, der nach seinem Kreuzbandriss wieder mit der Mannschaft trainiert, sowie Jan Peters und Nedim Basic, die beide an Achillessehnenverletzungen laborieren, fallen aus.

Die Jugendteams des SV 09 pausieren derweil in den Herbstferien.

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