Der Wald fasziniert Uwe Hintz seit seiner frühen Jugend. Als Raum zum Spielen, Beobachten, Klettern, Fotografieren und vielem mehr. Seit einer Reihe von Jahren beobachtet er aber auch, wie die Klimakrise den Wald in Not bringt: die Fichten verschwinden, die Buchen leiden, … . Wie sehr, das zeigt der Waldfreund in einer Videodokumentation aus dem Bergischen Wald, ergänzt durch einige Informationen.

Mich faszinierte der Wald schon seit meiner frühen Jugend. Als Raum zum Spielen, Beobachten, Klettern und vieles mehr. Inzwischen ist der Wald als Folge der Klimaentwicklung sichtbar in Not. Seit einigen Jahren beobachten wir das Absterben der Fichtenbestände aufgrund der Trockenheit und des Borkenkäferbefalls.

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Auch der für das Bergische Land typische Buchenwald ist betroffen, da seit einigen Jahren der Grundwasserspiegel sinkt und auch die Buchenbestände leiden. Sie zeigen einen früheren Laubfall und verschiedene Trockenschäden. 

Mit diesem Video möchte ich auf diese Entwicklung aufmerksam machen. Da die Fotos allein dazu nicht ausreichen, sind einige Grundinformationen zum Thema Wald, seine verschiedene Wuchsgebiete und auch seiner Verteilung enthalten. Und auch einige Informationen dazu, welche Bedeutung der Wald für den Klimaschutz hat.

Bereits seit den 1980er Jahren sind Schädigungen der Wälder festzustellen, die wir im Sprachgebrauch als Waldsterben bezeichnen. Ging es damals um den sauren Regen, so leidet heute der Wald sichtbar an den Folgen des Klimawandels. Diese Situation hat sich seit dem trockenen Sommer 2018 besonders dramatisch entwickelt. 

Hier im Bergischen Land leidet in hohem Maße die Rotfichte unter den Folgen der Trockenheit und dem nachfolgenden Befall durch Borkenkäfer. Großflächig abgestorbene Bestände sind die sichtbare Folge. 

Eine Provokation

Begleitend werden Bilder aus europäischen Regionen gezeigt, die weniger betroffen sind. Die Bedeutung des Waldes für die Erholung des Menschen wird in verschiedenen Bildern deutlich. Mit Zahlen hinterlegte Informationen machen die Bedeutung des Waldes für den Klimaschutz und seine Verbreitung auf Landesebene und in unserer Region sichtbar. Bilder vom sterbenden Wald verdeutlichen den Ernst der Lage – bewusst etwas dramatisch. Denn die Lage ist ernst!

Am Ende muss offenbleiben, wie dem Wald geholfen werden kann. Denn es fehlt derzeit an Antworten. Daher sollen die Bilder zum Schluss provozieren. Dazu, sich über unseren Wald Gedanken zu machen. Und zu handeln.

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3 Kommentare

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  1. Anfang der 80ger haben wir vom AK Waldsterben auf die Misere aufmerksam gemacht, indem wir am Kadettenweiher auf die Fichten weisse Kreuze aus Kalk gemalt haben. Das sah dann im Frühnebel ganz gruselig aus. Wir mussten die wieder abwaschen, das hat nicht so wie geplant geklappt, es wurde im Erscheinungsbild noch gruseliger. Inzwischen ist die Aktion ein Fall für die Lokalgeschichte.

  2. Der letzte Absatz des Artikels ist nicht korrekt: Wir wissen sehr wohl (wenn wir es denn wissen wollen), was getan werden muss. Und dabei geht es nicht nur um den Wald.

    Wir müssen unseren Lebensstil verändern. Einschränkung und Verzicht muss unser künftiges Leben bestimmen.

    Zur Auffrischung der Erinnerung: Seit 50 Jahren liegen die Erkenntnisse des Club of Rome vor. Im Juli 1975 hieß es in einem Kommentar der FAZ, dass unser Planet, wollten wir alle den Lebensstandard von Kalifornien haben (er galt als der höchste), in dreißig Jahren geplündert wäre und wir als Menschheit kaum eine qualifizierte Überlebenschance haben würden. Es ist bitter, dass offensichtlich viele Menschen in unseren Breiten diese Erkenntnisse nicht verinnerlicht haben.

    Es geht eben nicht nur um den Wald. Es geht z. B. auch um Biodiversität (die Vielzahl vieler Arten ist stark rückläufig), es geht um Nachhaltigkeit auf fast allen Gebieten.

    Und was den Wald angeht: Gunther Weis hat Recht. Der Förster Peter Wohlleben hat die Probleme und Lösungsmöglichkeiten seit vielen Jahren immer wieder vorgetragen. Die Lösungen werden seit Jahrzehnten diskutiert. Es hapert allerdings bei der Umsetzung.

    Und durch den Krieg in der Ukraine, durch die Corona-Pandemie, durch die Umweltkatastrophen, den Hungersnöten und durch die kommenden Fluchtbewegungen werden die Folgen der Klimaveränderung in den Hintergrund gedrängt. Dabei ist der Klimawandel die größte denkbare (und möglicherweise nicht mehr umkehrbare) Katastrophe. Wir voran müssen unseren Lebensstil ändern.

    So schön die Waldbilder des Autors sind, so sind sie doch selbst durch die zusammengestoppelten Texte aus dem Internet vor allem sentimental, bleiben an der Oberfläche.

  3. Antworten gibt es schon, wie dem Wald geholfen werden kann. Man braucht sich nur mit Peter Wohlleben zu beschäftigen.
    Grüße G.Weis