Foto: Franz Hamm Fotografie

Na klar: Geschenke und Leckereien gehören zu Weihnachten dazu. Das finden auch Fug und Janina. Aber manchmal bekommen sie das Gefühl, dass der Konsum von Kaufgütern und zuckerhaltigen Lebensmitteln überhandnimmt. Sie werben dafür, sich gegenseitig etwas anderes schenken. Vor allem den Kindern, da ja Geschenke einen großen Teil des Zaubers von Weihnachten ausmachen.

Apropos Zauber: Die Tradition des Schenkens an Weihnachten kommt ja von den drei Königen aus dem Morgenland, die auch als Weise, Sterndeuter, Magier und vielleicht auch als Zauberer beschrieben werden. Sie waren auf der Suche nach einem neuen König und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe – damals sehr wertvolle Geschenke. Die bekam das Jesuskind, das gerade geboren war.

Also liegt es doch nahe, dass nach der Tradition unsere kleinen Könige (Kinder) von uns beschenkt werden. In Spanien bekommen die Kinder übrigens nicht an Weihnachten, sondern am Fest der heiligen drei Könige am 06. Januar Geschenke – stellvertretend für das Jesuskind. Jedoch waren die Geschenke der drei Weisen keine praktischen altersgemäßen Babygeschenke, sondern standen dafür, wie besonders dieses neue Kind war. 

Dass unsere Kinder und alle Menschen, die wir beschenken, für uns etwas Besonderes sind, können wir sicher auch zeigen, indem wir nicht nur auf Größe und Wert unserer Geschenke achten, sondern darauf, dass sie wirklich Freude machen und im besten Fall nachhaltig für unsere Verbindung stehen. 

In Janinas Familie gibt es deswegen die Tradition, sich gegenseitig gemeinsame Ausflüge und Events zu schenken. Gar nicht so einfach mit Oma, Opa, zwei Familien mit drei Kindern und Hund. Aber irgendwie klappt es.

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Zum Beispiel einen Ausflug in den Kölner Zoo. Wir nehmen uns warme Getränke mit und genießen den leeren Zoo, in dem es auch im Januar viel zu entdecken gibt. Als Familie kann man auch toll ins Freilichtmuseum – z.B. in Lindlar – und dort zum Frühstück oder Kuchen einkehren. Uns Erwachsenen schenken wir Theaterkarten, Kinobesuche mit Kinderbetreuung und gemeinsames Brunchen. 

Wir schenken uns auch mal Gold (Schmuck), Weihrauch (Duftkerzen) oder Myrrhe (Kosmetik). Die gemeinsam verbrachte Zeit bleibt uns aber meistens länger und schöner in Erinnerung als ein geschenkter Gegenstand. 

Habt ihr noch mehr Ideen für Zeit-Geschenke für Familien? Schreibt uns gerne!

P.S. Natürlich verteufeln wir haptische Geschenke nicht. Vor allem nicht, wenn ihr die tolle Musik oder das wunderbare Vorlese-Buch des beliebten Kindermusikduos aus Bergisch Gladbach verschenken wollt! 😉

Mit dem Code „IN GL NEWSLETTER“ bekommt ihr vor Weihnachten zehn Prozent Rabatt im Fug und Janina Shop.

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1 Kommentar

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  1. Es wird so/zu viel SCHROTT zu Weihnachten verschenkt. Oft ohne Herzblut und nur aus (überkommener) Verpflichtung.
    Für diese Weihnachten wohl zu spät: vereinbart euch gegenseitig nichts Materielles zu schenken. Aus Erfahrung: eine Wohltat.