Foto: Franz Hamm Fotografie

Mit Kindern im Straßenverkehr unterwegs zu sein, erfordert viel Fingerspitzengefühl, eine große Portion Pädagogik, Verantwortungsgefühl, vorbildliche Vorbildfähigkeiten und natürlich viel Geduld.

Hier ein kleines Beispiel, um es zu veranschaulichen: eine ganz normale Autofahrt, vorne Papa, hinten Sohn (6 Jahre alt).

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Sohn: Papa, wie schnell fährst du genau?

Papa: Ääh, so ca. 60 Stundenkilometer.

Sohn: Aha, da war aber eben ein Schild mit einer großen 50 drauf. Das heißt, dass man hier nur 50 fahren darf, oder?

Papa: Ääh, ja, du hast Recht, ich brems mal etwas ab.

Sohn: Hier wohnen nämlich Leute und auch Kinder, da muss man aufpassen.

Weiterfahrt

Sohn: Papa, biegen wir hier nicht immer links ab?

Papa: Ja, natürlich, wieso fragst du?

Sohn: Weil du den Blinker nicht angemacht hast. Dann denke ich, dass du geradeaus fahren willst.

Papa: Ääh, hupps, habe ich wohl ausnahmsweise vergessen, ich mach schnell den Blinker an.

Weiterfahrt

Papa: Grrrmpfsssfft… (Rest zensiert)

Sohn: Papa, hattest du dir nicht vorgenommen, dass du beim Autofahren nicht mehr so viel schimpfen willst?

Papa: Ääh, jaja, hihi, wollte ich ja, werde ich auch… aber mir die Vorfahrt zu nehmen, das ist echt…

Sohn: Papa?

Papa: Aääh, das ist echt ein wenig unhöflich.

Weiterfahrt

Weiterfahrt

Weiterfahrt

Papa: Ja, was drängelt der hinter mir denn so? Und der da bremst völlig abrupt ab, ohne Grund, was soll denn das? Und da, die Ampel ist grün, nun fahrt endlich los, mehr grün gibt es heute nicht. Aaargh, was ist denn mit den Autofahrern heute los?

Sohn: Papa, ich weiß es. Die haben hinten kein Kind drin, das auf sie aufpasst und ihnen die Straßenverkehrs-Regeln erklärt.

PS. Richtige Verkehrstipps von Fug findet ihr in seiner „Verkehrsschule“ in der Sendung mit der Maus:

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Janina Burgmer und Fug Morente Gómez sind Musiker, Entertainer, Schauspieler – und setzen sich als offizielle Botschafter der Katholischen Jugendagentur Köln für Kinderrechte ein. Sie finden Sie auf fug-und-janina.de

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