Bürgermeister Frank Stein gab in der Sitzung des Stadtrates am 20. Juni 2023 bekannt, dass der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Stadtrat, Jörg Krell, nach kurzer schwerer Krankheit verstorben sei. Sein Platz im Saal des Bürgerhauses Bergischer Löwe, wo die Sitzung stattfand, blieb leer und war mit einem Bukett weißer Rosen und seinem Bild geschmückt, wie auch der Platz des im April verstorbenen SPD-Ratsmitglieds Michael Zalfen.

„Ich bedaure seinen Verlust zutiefst, und meine Gedanken sind bei seiner Familie“, gab Frank Stein seiner Betroffenheit Ausdruck. „Im Rat brachte Jörg Krell stets in sachlicher Art seine Kompetenz in Beratungen ein. Sein Blick war darauf gerichtet, die Bürgerschaft durch wirtschaftliches Handeln zu entlasten und einen unternehmerisch-flexiblen Geist in die Bergisch Gladbacher Kommunalpolitik zu tragen. Der Digitalisierung der Stadt und ihrer Verwaltung galt sein besonderes Augenmerk. Ich habe Jörg Krell als prinzipientreuen Liberalen mit einem klaren ordnungspolitischen Kompass kennen gelernt. Durch seine Toleranz und Weltoffenheit wirkte er in seinem Denken und Handeln jung und aufgeschlossen.“

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Jörg Krell war seit Juni 2014 Ratsmitglied und Mitglied in zahlreichen Fachausschüssen. Darüber hinaus engagierte er sich ehrenamtlich im internationalen Netzwerk Enactus mit dem Ziel, Studenten zu inspirieren, die Welt durch unternehmerisches Handeln nachhaltig zu verbessern.

Für Bürgermeister Frank Stein hatte der verstorbene FDP-Faktionsvorsitzende darüber hinaus eine ganz besondere Bedeutung, wie er in der Ratssitzung bekannte: „Ich habe ihm sehr viel zu verdanken. Ohne Jörg Krell würde ich nicht hier als Bürgermeister stehen.“ Stein nahm damit Bezug auf die gemeinsame Nominierung seiner Person als Bürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl 2020 durch SPD, Grüne und FDP. 

„Jörg Krell wird mir persönlich, dem Rat der Stadt und auch der Stadtgesellschaft sehr fehlen“, schloss Bürgermeister Stein seine Würdigung des Verstorbenen.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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