Von links: Hartwig Arndt (Baukirchenmeister Ev. Kirche), Martin Deeters (Presbyterium), Carsten Bierei (Pfarrer und Vorsitz Presbyterium), Nicole Mrziglod (Jugendamt), Bernhard Hagemann (Bausachverständiger Ev. Kirche), Milena Simon (stv. Kita-Leitung), Kinder der Kita, Frank Stein (Bürgermeister), Klaus Selbach (Architekt), Norbert Wingensiefer (Finanzen Ev. Kirche), Gesine Böttcher (Presbyterium), Foto: Holger Crump

Wenn alles glatt läuft wächst das Platzangebot in der evangelischen Kita „Zum Frieden Gottes“ in Heidkamp ab August 2024 um 15 Plätze für Kinder unter drei Jahren. Dann soll ein neuer Anbau zum bestehenden Gebäude in Betrieb gehen, für den jetzt der offizielle Spatenstich erfolgt ist. Die Kita mit derzeit 43 Plätzen wird dann drei statt zwei Gruppen umfassen.

Das Betreuungsangebot an Kita-Plätzen in der Stadt wächst langsam, aber es wächst. In der Kita „Zum Frieden Gottes“ in Heidkamp kommen im August 2024 15 Plätze für Kinder unter drei Jahren dazu. Sofern die Baumaßnahemn reibungslos laufen.

+ Anzeige +

Rund 700.000 Euro kostet der einstöckige Erweiterungsbau, mit dem die Kita von zwei Gruppen auf drei Gruppen erweitert wird und der 15 Plätze für Kinder unter drei Jahren (U3) schafft. 445.000 Euro werden über Landesmittel gestemmt, den Rest übernimmt die Stadt.

Bauherr und Träger ist die Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach, die Entwürfe stammen von Selbach Architekten aus Bergisch Gladbach. Grundlage ist ein Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 25. Februar 2021.

Gründach und Photovoltaik

Geplant sind Gruppen- und Nebenräume, ein Ruheraum sowie ein Wickelbereich, die an das bestehende, zweigeschössige Gebäude angebunden werden. Grundriss und Ansichten dokumentieren wir am Ende dieses Beitrags.

Das Dach des Neubaus wird begrünt, für das bestehende Gebäude ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant. Ob eine Luft-Wasser-Wärmepupme zum Einsatz kommt, ist nach Angaben des Bausachverständigen der Gemeinde, Bernhard Hagemann, noch offen.

„Die Planungen zur Erweiterung der Kita starteten bereits in 2016″, erklärt Hagemann. Zunächst habe man ohne Neubau geplant, was jedoch den Verzicht auf den Gemeindesaal bedeutet hätte. „Daraus wurde dann der einstöckige Neubau zum Ausbau der Kapazitäten.” Das Bestandsgebäude ist bereits seit 1971 in Betrieb.

Fachkräfte gesucht

Das Team mit fünf Fachkräften soll mit Eröffnung des Neubaus um drei weitere Erzieher:innen anwachsen. Die Ausschreibung sei laut Pfarrer Carsten Bierei, Vorsitzender des Presbyteriums, noch nicht erfolgt. Dies solle angegangen werden, sobald der Eröffnungstermin fix sei.

Der Fachkräftemangel ist auch der Kirchengemeinde klar. Sie will mit Jobticket, den guten Konditionen der Kirche als Arbeitgeber sowie Zusatzversicherungen um die raren Erzieher:innen werben.

Grundriss des Neubaus

Ansichten des Neubaus

war bis Anfang 2024 Reporter und Kulturkorrespondent des Bürgerportals.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.